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Neuer Forschungsansatz
22. Dezember 2011 13:55; Akt: 22.12.2011 16:03 Print
Zucker treibt Krebszellen in den Tod
Zucker ist ungesund und macht offenbar nicht nur die Zähne kaputt: Für Krebszellen ist eine bestimmte Glukoseverbindung sogar tödlich. Ein Grundstein für zukünftige Krebstherapien?
Schockdiagnose Krebs.
Während der Vorweihnachtszeit ist er allgegenwärtig: Ob in selbstgebackenen Guetzli, im Glühwein oder in Schoggi-Lebkuchen: In süssen Leckereien ist viel Zucker enthalten und der trägt bekanntlich zur Vermehrung unseres Hüftgolds bei und lässt kariesverursachende Bakterien frohlocken. Doch auch einer unserer grössten Feinde, die Krebszelle, liebt Zucker (Glukose). Ohne ihn kann sie sich nicht vermehren. Diesen Umstand machten sich jetzt Forscher der University of San Diego (USA) in Zusammenarbeit mit Kollegen der Kyushu University in Fukuoka (Japan) zunutze.
Infografik Krebs Video
«Nur der richtige Spender kann mich retten»
Wie kann ich Blut-Stammzellen spenden?
Die Wissenschaftler Rudy Yamaguchi und Guy Perkins liessen Krebszellen eine bestimmte Art von Glukose (2-Deoxyglukose) konsumieren, die in den bösartigen Zellen einen selbstzerstörerischen Mechanismus in Gang setzt: Sie verlieren ihre Resistenz gegenüber äusseren Einflüssen, indem ein bestimmtes Protein zerstört wird. Gegen aggressive Behandlungsmethoden wie etwa eine Chemotherapie können sie dann nichts mehr ausrichten und gehen zugrunde, wie im Journal «Cancer Research» nachzulesen war. Die Wissenschaftler hoffen auf diese Weise, das Wachstum von Krebszellen zu stoppen ohne, beziehungsweise nur geringe Anteile an gesundem Gewebe zu schädigen.
Der neuartige Ansatz wurde bislang nur im Tiermodell getestet. Bei Mäusen verschwand laut «New Scientist» ein aggressiver Prostata-Tumor innerhalb weniger Tage, nachdem den Nagern 2-Deoxyglukose und eine Chemotherapie verabreicht wurden. Ob sich diese Erfolge auch im Rahmen zukünftiger klinischer Studien zeigen werden, bleibt abzuwarten.
(rre)
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Alle 38 Kommentare






























Dankbar
Jeder muss sich selber regelmäßig Gedanken machen zu ethischen fragen, die sein leben kreuzen. Wer 100% gegen Tierversuche ist, dem steht es frei im Krankheitsfall auf sämtliche Behandlungen und Medikamente zu verzichten, denen tierversuche vorangegangen sind und sich selber dem natürlichen Lauf der Dinge zu überlassen. Denn irgendwie bestimmt ja auch hier die Nachfrage das Angebot... Ich persönlich bin froh, dass ich Zugang zur spitzenmedizin habe und weiterhin für meine kleinen Kindern da sein darf und sie nicht als Halbwaise das leben bewältigen müssen. Dafür bin ich unglaublich dankbar und trage viele Nebenwirkungen und Schäden mit würde, nie vergessend was die Alternative wäre.
Gegen Tierversuche!
Daraus lässt sich schliessen, dass das Leben dieser Labortiere tiefer zu bewerten ist, als die potenzielle Erhaltung unserer Gesundheit. Ist das ethisch vertretbar? Wer nimmt sich das Recht darüber zu entscheiden?
Ja ist es!
Ja ist es! Geh bitte nicht mehr zum Arzt!
Zweifelhaft
Könnte man daraus schliessen, dass Sie Ihr Leben auf dem gleichen Stellwert einer Labormaus ansetzen? Ich bin auch gegen sinnlose Tierversuche zu kosmetischen Zwecken. Aber mal angenommen das Leben Ihres Kindes hängt vom Ausgang eines Tierversuches ab, würden Sie dann auch für die Maus entscheiden?
Tierversuch
Und wenn du Krebs hast willst du auch die best möglichst Behandlung
überflüssige Sorgfalt
Wer sich das Recht nimmt? Der Stärkere, und zwar wir Menschen! Jede Art stellt sich an die erste Stelle, auch wenn das auf Kosten einiger Versuchstiere geht. Solange keine ganzen Arten ausgerottet werden ist das überhaupt nicht bedenklich. Tiere haben kein Bewusstsein wie wir Menschen das haben.
Tierversuch
Meinetwegen können wir solche Tests gerne auch an dir durchführen und die armen Tiere leben lassen...!! So ist das Leben nun mal, gewöhn dich dran ;)
Stellenwert
Ja, unser Leben ist objektiv gesehen nicht mehr Wert als das Leben einer Labormaus. @ Steff: fragen Sie doch die Maus, ob es ihr nichts ausmachen würde, für mein Kind zu sterben. Natürlich würde ich mich für mein Kind entscheiden, genauso wie die Maus lieber selber überleben würde, als die Funktion eines Testobjekts darzustellen.
Tierversuche
Hallo Nina , vor 70 Jahren haben die Chinesen und deutschen versuche am homosapiens vorgenommen . Dies ist für eine Mehrheit nicht hinnehmbar , deshalb Tierversuche , und das ist auch gut so !
Gesundheit
Für welche Krankheiten wollen Sie eigentlich Tierversuche durchführen? Für die meisten Krankheiten sind wir Menschen mit unserem Lebensstil selber verantwortlich! Wenn Sie überleben wollen, dann hören Sie auf zu rauchen, essen Sie weniger und gesund, bewegen Sie sich mehr an der frischen Luft! Die meisten Labortiere sterben für NICHTS!
Tierversuche
Ich bin auch nicht für unnötige Tierversuche. Aber auch wenn wir noch so gesund leben würden sind wir vor Krankheiten nicht geschützt. Und der jenige der da behaubtet Tiere haben kein Bewusstsein, der hat wohl keine ahnung von Tieren, denn Tiere haben wohl ein Bewusstsein vielleicht noch das grössere wie wir Menschen.
Die Krankheit sucht man sich nicht aus
@Nina So etwas kann wohl nur jemand behaupten, der keine Alzheimer oder Krebs erkrankte Menschen zuhause hat. Ein Raucher kann 108 Jahre alt werden während bis anhin gesunden 16 jähriger an Leukämie erkrankt. Solange Ergebnisse erzeugt werden, wird die Forschung auf solche Test nicht verzichten können. Jene die verlangen das die Tests auf Menschen durchgeführt werden müssten, sollten die Geschichtsbücher genauer lesen. Wie ein Vorredner es gut beschrieben hatte, vor knapp 70 Jahren passierte eben auch dies. Wird nie krank und nimm keine Medikamente mehr.
...
Nein, niemand ist vor Krankheiten geschützt, aber für unsere Zivilisationskrankheiten sind wir verantwortlich. Ich spreche nicht von Einzelfällen, sondern von den häufigsten Todesursachen.
Wieder eine Wunderwaffe gegen den Krebs
Immer wieder frohlocken Wissenschaftler, dass sie eine Wunderwaffe gegen den Krebs gefunden haben. Das müssen sie. Denn ohne Publikationen gibt es keine Forschungsgelder. Dieser "Zucker" ist übrigens nicht billig. 1 Gramm kostet etwa 60 Franken. Wie viel ein Patient braucht, weiss ich nicht. Ich hoffe natürlich, dass damit vielen Patienten geholfen werden kann.
nichht viel
60 franken dür eine chemikalie pro gramm ist nicht wirklich teuer. wAs denken sie kostet ein medi, das mehrere syntheseschritte braucht?
Kohy sind sie Zukunft
Erst kürzlich wurde eine potenzielle Behandlingstherapie vorgestellt, die ebenfals auf Zucker basiert. AIDS soll durch spezielle Zuckerverbindungen nicht mehr in der Lage sein, in die Abwehrzellen eindringen zu können. Da es Menschen gibt, die durch eine Gen-Mutation diese Verbindungen haben, sind sie Immun gegen AIDS. Dies machte die Wissenschaft stutzig! Kohlenhydrate wurden lange unterschätzt und ihre vielseitige Einsetzbarkeit wurde nicht erkannt. Im Gegensatzzur normalen Medizin sind sie übrigens gerade zu ein Schnäppchen!