Wunderwaffen der Nazis

09. April 2012 20:11; Akt: 10.04.2012 08:50 Print

Von Hitlers «Kraft-Ei» zur «Reichsflugscheibe»

von Daniel Huber - Die berüchtigten «Vergeltungswaffen» V1 und V2 brachten die Wende im Krieg ebenso wenig wie der innovative Strahljäger Me 262. Das galt auch für eine Reihe von anderen Projekten.

Bildstrecke im Grossformat »
Die Nazis forschten an verschiedenen Wunderwaffen: Seiner Zeit weit voraus war der elegante Nurflügler Horten H IX. Der heute noch futuristisch anmutende Kampfjet wurde aber so spät entwickelt, dass er nie zum Einsatz gelangte. Der Rumpf der H IX bestand aus einem mit Sperrholz beplankten Rohrgerüst; für die Tragflächen wurde ausschliesslich Holz verwendet. Nurflügler haben den Vorteil, dass die gesamte Fläche der Maschine für Auftrieb sorgt, während das bei konventionellen Maschinen nur die Tragflächen sind. Zudem ist das Radarprofil geringer. Etwas verwirrlich ist, dass mitunter auch die Bezeichnung Horten Ho 229 oder Gotha Go 229 für die Maschine (die Gothaer Waggonfabrik sollte sie in Serie herstellen) verwendet wird. Im Januar 1945 wurde die H IX mit zwei Jumo 004 B-3 Turbinen fertig gestellt. Beim zweiten Hochgeschwindigkeits-Testflug in Berlin-Oranienburg verunglückte der Testpilot Erwin Ziller am 18. Februar tödlich. Statt der errechneten 1000 km/h waren nur 800 km/h erreicht worden. Bei einem Vergleichsfliegen mit der Me 262, zu dem aber keine Unterlagen existieren, soll die H IX bessere Flugeigenschaften gezeigt haben. Die 7,74 m lange Maschine mit einer Spannweite von 16,8 m sollte eine Nutzlast von 1000 kg tragen können. Die Reichweite wurde auf 1900 km, die Dienstgipfelhöhe auf berechnet. Dem Nurflügler wird nachgesagt, er sei «Hitlers Tarnkappenbomber» gewesen, doch dies dürfte ein Mythos sein. Die «Stealth»-Eigenschaften der Horten H IX waren wohl kaum beabsichtigt, auch wenn Konstrukteur Reimar Horten das später behauptete. Ein Prototyp des Kampfjets, der nie zum Kampfeinsatz gelangte, wurde nach dem Krieg in die USA gebracht. Dort entwickelte man bei Northrop ebenfalls Nurflügler und dürfte die deutsche Maschine mit Interesse analysiert haben. Welche Erkenntnisse davon letztlich in die Entwicklung des Nurflügel-Bombers Northrop B2 mündeten, ist indes unklar. Im März 1945 existierten von der Horten H IX erst wenige Prototypen, doch die Gebrüder Horten waren bereits mit den Planungsarbeiten für einen Langstreckenbomber beschäftigt: Der Nurflügel-Bomber Horten H XVIII sollte Luftangriffe auf die USA ermöglichen. Der Schnellbomber sollte bei einer Reichweite von 4000 km eine Reisegeschwindigkeit von 800 km/h erreichen und dabei eine Nutzlast von 4000 kg tragen. Die Fertigung des Prototyps war für 1946/47 vorgesehen – eine eher illusorische Vorgabe ... Sechs Jumo-004-H-Strahlturbinen mit je 1000 Kilopond Schub sollten den 19 m langen Bomber antreiben, der eine Spannweite von 42 m aufweisen sollte. Die von Propagandaminister Goebbels so benannte «Vergeltungswaffe» V1 (eigentlich «Fieseler Fi 103») war eine 7,73 Meter lange und 2200 Kilogramm schwere Flugbombe, deren Gewicht fast zur Hälfte aus Sprengstoff bestand. Intern wurde sie unter dem Tarnnamen FZG 76 (Flakzielgerät) geführt. Die V1 wurde ab Juni 1944 von Abschussrampen, später auch von Flugzeugen aus abgefeuert und überwand eine Entfernung von 370 km. Ihre Wirksamkeit blieb indes beschränkt, da sie wenig zielgenau und mit rund 600 km/h relativ langsam war. Zahlreiche V1 wurden von Flak und Abfangjägern abgeschossen. Das Konzept des Marschflugkörpers erfuhr aber später eine Renaissance; heute noch gehören Cruise Missiles zum Arsenal gut ausgerüsteter Streitkräfte. Die V2 (eigentlich «Aggregat 4», A4) war eine ballistische Artillerie-Rakete, die nur gegen Flächenziele wie Grossstädte eingesetzt werden konnte und daher eine klassische Terrorwaffe war. Gegen die Flüssigkeitsrakete, die maximal gegen 5000 km/h erreichte, gab es keine Abwehrmöglichkeit; sie schlug lautlos und ohne Vorwarnung ein. Die 14 m lange Rakete trug einen 1000 kg schwere Sprengladung in 88 km Höhe und erreichte so Ziele in 320 km Entfernung. Sie war zugleich das erste menschengemachte Objekt, das die Grenze zum Weltraum durchstiess. Vom September 1944 bis zum März 1945 wurden über 3000 der Raketen auf Ziele in England, Belgien und Frankreich abgefeuert. Insgesamt kamen rund 8000 Menschen durch die Angriffe ums Leben; die meisten davon Zivilisten. Da die V2 durch Häftlinge des KZ Mittelbau-Dora gebaut wurde, von denen etwa die unmenschlichen Bedingungen nicht überlebten, forderte die Produktion der Waffe mehr Opfer als ihr Einsatz. Nach der Niederlage des «Dritten Reichs» bemühten sich Amerikaner und Sowjets darum, Ingenieure und Technologie unter ihre Kontrolle zu bringen. Der führende Konstrukteur, Wernher von Braun, wurde in die USA gebracht, wo er später das US-Raketenprogramm leitete. Die V2 bildete so eine wichtige Grundlage der amerikanischen wie der sowjetischen Raketentechnik und Raumfahrt. Die Messerschmitt Me 262, das erste in Serie gebaute Flugzeug mit Strahltriebwerken, war mit ihren revolutionär gepfeilten Flügeln schneller als jedes feindliche Flugzeug. Der zweistrahlige Düsenjet war zwar nicht so wendig wie ein Propellerflugzeug, machte diesen Nachteil aber mit höherer Geschwindigkeit wett. Aufgrund ihrer überlegenen Schnelligkeit konnte die Me 262 durch feindliche Bomberverbände fliegen, ohne dass verfolgende Jäger mithalten konnten. Zudem konnte sie in engen Kurven ihre Geschwindigkeit länger halten als Propellerflugzeuge. Zwischen 1941 und 1945 wurden 1433 Me 262 gebaut, von denen ab 1944 rund 800 zum Einsatz gelangten. Der Mangel an ausgebildeten Piloten und die Treibstoffverknappung führten dazu, dass die Maschinen nicht wie gewünscht eingesetzt werden konnten. Bild: Eine im April 1945 in der Schweiz notgelandete Me 262 auf dem Flugplatz Dübendorf. Die Me 262 war als Abfangjäger konzipiert. Dennoch bestand Hitler darauf, die Maschine als Jagdbomber («Blitzbomber») einzusetzen. Dies erwies sich als schwerer strategischer Fehler, der die Wirksamkeit des Strahljägers minderte. Trotz dieser Widrigkeiten begann mit der Me 262 ohne Zweifel eine neue Ära der Luftfahrt. Die Maschine, die nach dem Krieg die Entwicklung von Kampfjets massgeblich beeinflusste, war neben der Horten H IX wohl das fortschrittlichste Flugzeug des gesamten Krieges. Der Arado Ar 234 wurde als Aufklärer und Bomber konzipiert. Die Aufklärer-Version Ar 234 B-1 flog erstmals im Dezember 1943; im Jahr darauf wurde sie auch als Bomber eingesetzt. Die Bomber-Version B-2 («Blitz») kam erst Anfang 1945 zum Einsatz. Der erste einsatzfähige Düsenbomber der Welt war schneller als die Propellerflugzeuge der Alliierten – nur der britische Düsenjet Gloster Meteor wies vergleichbare Flugleistungen auf. Da die Bomben aber extern mitgeführt wurden, bremste dies die Maschine soweit ab, dass zumindest die schnellsten konventionellen Jäger mithalten konnten. Maximal konnte die Ar 234 eine Bombenlast von 2 t tragen. Das nie verwirklichte «Amerika-Bomber»-Projekt sah die Entwicklung von Langstrecken-Bombern vor, mit denen die USA von Deutschland aus bombardiert werden sollten. Der Hersteller Arado entwarf mehrere Typen – die Arado E555-Serie –, die aber allesamt nie über das Planungsstadium herausgelangten. Dieser Entwurf ist ein Nurflügler mit sechs Triebwerken. Ein weiterer Entwurf aus der E555-Serie von Arado. Von Messerschmitt wurde 1941 die Me 264 als «Amerikabomber» konzipiert. Der viermotorige Bomber flog erstmals Ende 1942. Die beiden einzigen Prototypen wurden aber bei einem Luftangriff zerstört, wonach die Produktion der Me 264 einestellt wurde. Der Bomber sollte eine Reichweite von erreichen und eine Bombenlast von 3000 kg transportieren. Die Me 264 war das erste Flugzeug mit Flächenintegraltanks in den Tragflächen. Dies ist heute Standard in der Luftfahrt Noch schneller als die Me 262 und die Arado Ar 234 war ein kleiner Abfangjäger mit Raketenantrieb: Die Me 163 «Komet» war das schnellste Flugzeug im Zweiten Weltkrieg; sie war die erste Maschine, die schneller als 1000 km/h flog. Im Juli 1944 erreichte eine Me 163 die Rekordgeschwindigkeit von 1130 km/h, die erst 1953 übertroffen wurde. Die «Kraft-Ei» genannte Maschine war als Abfangjäger zum Objektschutz konzipiert und wies herausragende Steigleistungen auf. Das Flugzeug benötigte lediglich 3 Minuten für den Aufstieg auf Das «Kraft-Ei» hatte aber nur Treibstoff für 8 bis maximal 10 Minuten (unter Voll-Last). Aufgrund der hohen Geschwindigkeitsdifferenz blieben den Piloten zudem nur wenige Sekunden, um einen feindlichen Bomber abzuschiessen. Ein zweiter Anflug auf das Ziel war aufgrund der kurzen Einsatzdauer unter Umständen schon nicht mehr möglich. Danach musste das «Kraft-Ei» im Gleitflug landen, was die Maschine verletzlich für Angriffe feindlicher Jäger machte und überdies oft zu Bruchlandungen führte. Der erste Kampfeinsatz der Me 163 fand im August 1944 statt. Aufgrund des Treibstoffmangels nahm die Zahl der Einsätze aber bis Anfang 1945 deutlich ab. Zahlreiche Maschinen fielen zudem durch Unfälle aus, was der Me 163 den Ruf einer Todesfalle einbrachte. Insgesamt fanden mehr Piloten durch Unfälle den Tod als durch Feindeinwirkung. Auch die Bachem Ba 349 «Natter» war mit einem Raketentriebwerk ausgerüstet. Der als «Verschleissjäger» konzipierte kuriose Abfangjäger war ein Senkrechtstarter, der nur eine Abflugrampe benötigte ein Vorteil in der Endphase des Kriegs, in der die Luftwaffe nicht mehr über viele sichere Flugplätze verfügte. Der Einweg-Jäger erhielt in der Serienausführung Walter HWK 109-559-Triebwerke mit einer Leistung von 1700 kp Schub. Beim Start entwickelten zusätzliche Startraketen Schub. Der Bug der «Natter» war mit einer Raketenbatterie ausgestattet, die entweder 24 oder 36 Raketen tragen konnte. Der Pilot sollte nach Verbrauch des Treibstoffs mit dem Fallschirm aussteigen; der Bug wurde dazu abgesprengt und ging verloren. Auch in der Heckpartie wurde ein Fallschirm installiert, um Triebwerk und Steuerorgane wiederverwenden zu können. Insgesamt wurden nur 30 Stück gebaut, von denen aber keines zum Kampfeinsatz gelangte. Die meisten verwendete man für unbemannte Testflüge. Der einzige bemannte vertikale Start mit einer Natter am 1. März 1945 endete für den Testpiloten Lothar Sieber tödlich. (Bild: Nachgestellte Szene der letzten Anweisungen von Konstrukteur Bachem an Testpilot Sieber vor einem Nachbau der Natter in der militärgeschichtlichen Sammlung Stetten am kalten Markt.) Im Rahmen des «Jägernotprogramms», das die Massenproduktion von billigen Abfangjägern vorsah, wurde die Heinkel He 162 entwickelt, der sogenannte «Volksjäger». Die Entwicklungszeit der He 162 war extrem kurz: Die erste Maschine hob am 6. Dezember 1944 ab – nur 69 Tage nach der Ausschreibung des Auftrags. Der «Volksjäger» wies denn auch Konstruktionsmängel auf, die aufgrund der kurzen Entwicklungsphase nicht behoben wurden. Wie bei der Me 163 kamen daher mehr Piloten durch Unfälle um als durch Feindeinwirkung. Der erste Kampfeinsatz fand erst Ende April 1945 statt. Die Flugzeit der Heinkel betrug nur etwa 45 bis 60 Minuten. Trotz all seiner Mängel war der «Volksjäger» in seinen Flugleistungen den alliierten Maschinen überlegen. Er erreichte eine Geschwindigkeit von 850 km/h und war zudem enorm wendig. Die Tragflächen und einige Teile des Rumpfes bestanden aus Holz, dem einzigen Rohstoff, der den Deutschen noch in ausreichender Menge zur Verfügung stand. Die Maschine war zudem mit einem Schleudersitz ausgerüstet. Das Rundflügel-Flugzeug Sack AS-6 hob nie wirklich ab. Dieser kuriose «fliegende Bierdeckel» vollführte bestenfalls einige Hüpfer. Die Idee, kreisförmige Flugzeuge zu bauen, basiert auf der Beobachtung, dass Frisbee-Scheiben oder Bierdeckel gut fliegen. Deren Flugeigenschaften sind jedoch darin begründet, dass sie rotieren und sich auf diese Weise stabilisieren. Das ist bei Rundflügel-Flugzeugen nicht der Fall. Der Konstrukteur Arthur Sack baute ab 1939 sechs Modelle des unkonventionellen Fluggeräts. Der erste bemannte Prototyp wurde Anfang 1944 hergestellt. Der «fliegende Bierdeckel» dürfte neben dem Nurflügler Horten H IX die wichtigste Inspirationsquelle für den Mythos der sogenannten «Reichsflugscheiben» sein. Auf den Reichsflugscheiben (auch «Haunebu» genannt) gründen Verschwörungstheorien, die eine Flucht Hitlers mitsamt der Nazi-Führung in eine Eis-Festung in der Antarktis («Neu-Berchtesgaden») oder gar auf den Mond halluzinieren. Den fiktiven Nazi-UFOs werden von begeisterten Anhängern aus dem rechtsradikalen oder rechts-esoterischen Milieu exorbitante Flugleistungen zugeschrieben.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Noch schneller als die Me 262 und die Arado Ar 234 war ein kleiner Abfangjäger mit Raketenantrieb: Die Me 163 «Komet» war das schnellste Flugzeug im Zweiten Weltkrieg.

Die «Kraft-Ei» genannte Maschine wies herausragende Steigleistungen auf, hatte aber nur Treibstoff für acht Minuten. Danach musste sie im Gleitflug landen, was sie verletzlich für Angriffe feindlicher Jäger machte und überdies oft zu Bruchlandungen führte. Aufgrund der hohen Geschwindigkeitsdifferenz blieben den Piloten zudem nur wenige Sekunden, um einen feindlichen Bomber abzuschiessen (siehe Videos unten).

Der «Volksjäger»

Gegen die Übermacht der alliierten Bombergeschwader kämpfte die Luftwaffe gegen Kriegsende mit zusehends verzweifelteren Massnahmen an. Dazu gehörte das «Jägernotprogramm», das die Massenproduktion von billigen Abfangjägern vorsah. Zum Einsatz kam dabei einzig die Heinkel He 162, die im Dezember 1944 erstmals flog. Der «Volksjäger», der schneller als die alliierten Jäger war, wurde in extrem kurzer Zeit entwickelt. Er wies denn auch Konstruktionsmängel auf, die dazu führten, dass mehr Piloten durch Unfälle umkamen als durch Feindeinwirkung.

Video: Me 163 (2 Teile)


(Quelle: Youtube/gstom1947)

Video: Me 163

(Quelle: Youtube/PikAs666)

Video: Heinkel He 162

(Quelle: Youtube/SemtexOnline)

Eleganter Nurflügler

Seiner Zeit noch weiter voraus als die Me 262 war ein mysteriöser Kampfjet, dessen elegante Silhouette auch heute noch futuristisch anmutet: die Horten H IX. Dem Nurflügler wird nachgesagt, er sei «Hitlers Tarnkappenbomber» gewesen, doch dies dürfte ein Mythos sein. Die «Stealth»-Eigenschaften der Horten H IX waren wohl kaum beabsichtigt, auch wenn die Konstrukteure das später behaupteten. Ein Prototyp des Kampfjets, der nie zum Kampfeinsatz gelangte, wurde nach dem Krieg in die USA gebracht. Dort entwickelte man bei Northrop ebenfalls Nurflügler und dürfte die deutsche Maschine mit Interesse analysiert haben. Welche Erkenntnisse davon letztlich in die Entwicklung des Nurflügel-Bombers Northrop B2 mündeten, ist indes unklar.

Video: Horten H IX

(Quelle: Youtube/TheSARGON87)

Fiktive «Wunderwaffen»

Am 30. April 1945 erschoss sich Adolf Hitler im Führerbunker, gut eine Woche später war der Krieg in Europa zu Ende. Die «Wunderwaffen» hatten den Untergang des verbrecherischen «Dritten Reichs» nicht verhindert. Doch einige Ewiggestrige können sich bis heute nicht damit abfinden – und so verheerend die Niederlage der Nazis war, so abstrus sind die «Wunderwaffen», mit denen sich manche darüber hinwegtrösten. Von so genannten «Reichsflugscheiben» oder «Haunebus» wird da gemunkelt, die herausragende Flugeigenschaften besässen. Der Mythos dieser nie belegten Nazi-UFOs beruht vermutlich auf experimentellen Fluggeräten wie dem Nurflügler Horten oder dem Rundflügel-Flugzeug Sack AS-6. Dieser kuriose «fliegende Bierdeckel» hob nie wirklich ab, sondern vollführte bestenfalls einige Hüpfer (siehe Bildstrecke oben).

Video: Sack AS-6

(Quelle: Youtube/davidmyhrahistorian)

Video: «Haunebu»

(Quelle: Youtube/danoshibby)

Auf den fiktiven Reichsflugscheiben gründen Verschwörungstheorien, die eine Flucht Hitlers mitsamt der Nazi-Führung in eine Eis-Festung in der Antarktis («Neu-Berchtesgaden») oder gar auf den Mond halluzinieren. Historisch unhaltbar – aber wunderbarer Stoff für Sci-Fi-Trash-Filme wie «Iron Sky».

Video: Trailer «Iron Sky»
Im Grossformat auf dem Videoportal Videoportal

Der TV-Player benötigt einen aktuellen Adobe Flash Player: Flash herunterladen

Zurück zum 1. Teil: «Die Wunderwaffen der Nazis» – Von den Vergeltungswaffen zum ersten Düsenbomber

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

20 Minuten ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tilo Stringer am 10.04.2012 07:08 Report Diesen Beitrag melden

    Es ist alles nur geklaut

    Hätten die Amis sich nicht überall alles gestohlen und geraubt würden sie wohl heute noch auf Eseln reiten und mit Steinschleudern schiessen.

    einklappen einklappen
  • da vinci am 09.04.2012 20:48 Report Diesen Beitrag melden

    ja oder nein

    gemäss verschiedenen quellen kam der erfolg dieser neuartigen technologien deshalb zu stande, weil die wissenschaft im dritten reich dogmafrei arbeiten konnte und durfte. es gab keine wissenschafts-aristokratie, die vorgab, was wissenschaftlich ist und was nicht. auch in der heutigen zeit wäre die entwicklung wesentlich weiter, wenn nicht ein paar wenige vorgeben würden, was wissenschaftlich ist und was nicht.

    einklappen einklappen
  • ich am 10.04.2012 12:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    anzeichen

    es gibt mittlerweise mehrere anzeichen, dass die ersten atombomben (hiroshima etc.) gar nicht von den amis stammen, sondern als "kriegsbeute" von den nazis. desweiteren gibt es dinge die einen auch stutzig machen. bsp. dank werner von braun war es den amis erst möglich raketen zu bauen. seit über 60 jahren hat sich diese technik nicht gross weiter entwickelt...wers glaubt ? schaut mal bei google nach fast geheim ;)

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Markus Leuenberger am 10.04.2012 20:00 Report Diesen Beitrag melden

    Sind wir doch alle froh...

    Die Allierten waren froh, wurde die Produktion der Strahlenflieger von Hitler belächelt und daher zurückgestellt. Die Prototypen brachten ihre erfolgreichen Testflüge bereits 1941 hinter sich und die Vorteile zeichneten sich ggü. den Propellermaschinen deutlich ab. Die Unterhaltsarbeiten waren auch in kürzester Zeit durchführbar. Hitler war aber immer noch von der Unbesiegbarkeit seiner Armee überzeugt. Somit kamen die Strahlentriebwerkflugzeuge erst ab 1944 selten zum Einsatz. Im Nachhinein sind wir ja froh, aber es war doch Glück, hörte der Adolf bereits damals nicht auf seine "Betrater".

  • ich am 10.04.2012 12:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    anzeichen

    es gibt mittlerweise mehrere anzeichen, dass die ersten atombomben (hiroshima etc.) gar nicht von den amis stammen, sondern als "kriegsbeute" von den nazis. desweiteren gibt es dinge die einen auch stutzig machen. bsp. dank werner von braun war es den amis erst möglich raketen zu bauen. seit über 60 jahren hat sich diese technik nicht gross weiter entwickelt...wers glaubt ? schaut mal bei google nach fast geheim ;)

    • S. Bastian am 10.04.2012 15:10 Report Diesen Beitrag melden

      So ein Schwachsinn

      Also so einen Unsinn habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen. Schon mal was von Robert Oppenheimer und Albert Einstein gehört? Schon mal etwas vom Manhattan Projekt gehört? Die ersten Atombomben wurden glücklicherweise getestet bevor das Atomprogramm des Dritten Reiches soweit war. Und wie Sie darauf kommen, dass sich die Raketentechnologie seit 60 Jahren "nicht gross" weiterentwickelt hat, bleibt wohl auch Ihr Geheimnis. Aber eben... "Google" ist halt nicht gleich Bildung.

    einklappen einklappen
  • Peter am 10.04.2012 09:51 Report Diesen Beitrag melden

    Auffällig

    Es ist auffällig, wie häufig in CH Zeitungen Berichte über die Nazis kommen. Sollte sich ein Land nicht besser mit seiner eigenen Vergangenheit befassen? Und zwar endlich einmal schonungslos selbstkritisch! Stattdessen wird hierzulande jeder falsche Mythos der heroischen und guten Schweiz am Leben erhalten.

    • Thomas Herrmann am 10.04.2012 15:40 Report Diesen Beitrag melden

      alles schon geschehen

      schon mal was von bergier bericht gehört?

    • Steve am 10.04.2012 16:56 Report Diesen Beitrag melden

      nur wenn interessiert der...

      Bergier Bericht? Das interessiert doch niemanden bzw der Inhalt wird in der öffentlichen Wahrnehmung nur verdrängt.

    einklappen einklappen
  • G. Müller am 10.04.2012 09:08 Report Diesen Beitrag melden

    Horten

    Völliger Humbug ist dieser "Horten" als Aviatiker kann ich nur sagen, sie wär zur damaliger Zeit gar nicht flugfähig gewesen.

    • Hanfred am 10.04.2012 16:38 Report Diesen Beitrag melden

      Dumm

      Dumm nur, dass der Prototyp flog (steht heute noch bei Nothon auf Halde). Ebenfalls dumm, dass die Aviatiker von Northon ein ähnliches Konzept in die Luft brachten. Ich kann kein Atomkraftwerk bauen, aber nur weil ich dies nicht kann heisst dies im Umkehrschluss noch lange nicht, dass es andere nicht können...

    • Gion Stiffler am 10.04.2012 18:46 Report Diesen Beitrag melden

      Jaja die Aviatiker...

      ...wissen anscheinend auch nicht immer alles, die Horten H IX V1 und V2 sind sehr wohl geflogen nur die dritte Ausbaustufe ist nie abgehoben. Also hat Hanfred recht mit seiner Aussage das der "Kübel" tatsächlich geflogen ist.

    • Josef Hunne am 10.04.2012 19:15 Report Diesen Beitrag melden

      Kompetenz?

      Das Tatsache, dass Sie ein Flugzeug bedienen können, sagt noch nicht unbedingt etwas über Ihrer Kompetenz im Bereich Flugzeugbau aus!

    einklappen einklappen
  • B. Anker am 10.04.2012 08:29 Report Diesen Beitrag melden

    Freue mich auf Iron Sky

    Naja, alle Diskussionen bringen nichts mehr, die vergangene Zeit ist - nach heutigem Stand der Technik - definitiv unkorrigierbar vorbei und abgelaufen. Aber auf den Film Iron Sky freue ich mich ungemein, wird sicherlich auch in unseren Kinos bald abgespielt.