Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Antiquitätenraub
07. November 2012 06:13; Akt: 07.11.2012 10:31 Print
Eine Mumie kehrt zurück
Bolivien hat eine 700-jährige Mumie an Peru zurückgegeben. Die sterblichen Überreste eines Kindes waren geraubt und vor zwei Jahren von der bolivianischen Polizei beschlagnahmt worden.

Die Mumie eines Kindes wurde an Peru übergeben. (Bild: Keystone)
Bolivien hat eine von Antiquitätenräubern gestohlene 700 Jahre alte Mumie eines Kleinkindes an Peru zurückgegeben. Das Schicksal der Mumie sei nur ein Beispiel dafür, wie die Kultur und das Erbe Perus ausgeplündert würden, erklärte der peruanische Kulturminister Luis Peirano am Dienstag.
Bildstrecken Tutanchamun - der junge Pharao Infografik Tutanchamun Video
Mumien auf Friedhöfen
Ein ungewöhnliches Paket
Die Polizei in Bolivien hatte die Mumie vor zwei Jahren beschlagnahmt, als sie gerade nach Frankreich verschickt werden sollte. Der bolivianische Kulturminister Pablo Groux übergab sie nun wieder formell dem Nachbarland.
Die zweite Mumie
Ob es sich bei der knapp einen Meter grossen Mumie um ein Mädchen oder einen Knaben handelte, ist unklar. Das Kind lebte aber vermutlich in einer der Prä-Inka-Kulturen Perus.
Laut Groux war die Mumie in zum Teil falsche Tücher gewickelt und eines seiner Beine wurde nachträglich hinzugefügt, um seinen Wert auf dem Schwarzmarkt zu steigern. Der Handel mit den Mumien habe in der letzten Zeit zugenommen.
Die am Dienstag zurückgegebene Mumie war die zweite ihrer Art. Im vergangenen Jahr wurde schon eine Mumie von Deutschland an Peru zurückgegeben, wie eine Vertreterin des peruanischen Kulturministeriums, Blanca Alva, erklärte.
(aeg/sda)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die Printausgabe von 20 Minuten gibts jetzt auch als ePaper.
Die 20 Minuten App Familie
Thank god it's Friday!
DIE Nightlife-Website für Partyverrückte aus aller Welt

















