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Seltene Farbfotos
13. Dezember 2012 10:49; Akt: 13.12.2012 11:03 Print
Berlin 1937 in Farbe
Ein Norweger besucht 1937 Berlin, um von der Propaganda der Nazis zu lernen. Thomas Neumann war ein Farbfilm-Pionier: Seine Aufnahmen der noch intakten Hauptstadt sind eine Rarität.
Im November 1936 führt die Firma Agfa einen verbesserten Farbfilm ein. Der «Agfacolor Neu» brauchte zwar eine lange Belichtungszeit, war aber der erste seiner Art, der alle drei Farbschichten hatte.
Bildstrecken Das Attentat auf HeydrichNancy Wake Infografik Nürnberger ProzessThomas Neumann legte einen solchen Film im Frühling 1937 in seine Leica-Kamera und reiste nach Berlin. Das Mitglied einer norwegischen Nazi-Partei wollte von Adolf Hitlers NSDAP lernen, wie man Veranstaltungen wie den 1. Mai ausrichtet. Seine Fotos zeigen nicht nur ein Berlin, das noch nicht zerbombt ist und in voller Blüte steht, sondern auch, wie die Hauptstädter mit Propaganda auf Linie gebracht wurden.
Fotograf Neumann kehrte nach seiner Rückkehr in die Heimat dem Nationalsozialismus übrigens den Rücken. 1944 wurde der Ingenieur sogar verhaftet. Er starb 1978. Knapp 30 Jahre später übergab seine Tochter die Bilder dem norwegischen Nationalarchiv. Ein Glück für historisch Interessierte: Farbfotos aus dieser Zeit sind sehr selten.
Berlin 1936: Ein farbiger Film zeigt, wie sich die Hauptstadt anlässlich der Olympischen Spielen überschlägt. Quelle: YouTube/pinguin88
(phi)
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Alle 42 Kommentare

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Berlin 1937
Wunderschön diese Bilder!
ja ja
man kann es auch übertreiben mit den hakenkreuzen.
Schöne Bilder
Danke für die schönen Bilder. Welch Kontrast zum heutigen Zustand...
Mit diesen vielen Hakenkreuzen?
Sehr hässlich...