Nachtruhe

22. Mai 2017 07:00; Akt: 13.09.2017 08:34 Print

Die 6 besten Tipps für einen guten Schlaf

Immer mehr Menschen finden selbst nachts kaum Ruhe. Ein Schlafexperte gibt Rat, wie dies besser gelingt.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Stundenlanges Herumdrehen im Bett und einfach keinen Schlaf finden. Am Morgen erwachen und sich todmüde fühlen. Zustände, die immer mehr Menschen kennen. Gemäss einer aktuellen Umfrage der NZZ hält sich jeder dritte Schweizer für schlafgestört.

Doch ab wann ist jemand wirklich krank? Dr. phil. Daniel Brunner vom Zentrum für Schlafmedizin der Hirslanden-Klinik: «Als chronische Schlaflosigkeit oder Insomnie wird eine Einschlaf- oder Durchschlafstörung bezeichnet, die mindestens an drei Tagen die Woche während mindestens drei Monaten besteht.»

In der Zeit von Facebook und Co. und dauernder Erreichbarkeit gelingt es vielen Leuten immer weniger, am Abend abzuschalten. Die Folge sind Einschlafprobleme. Schlafspezialist Brunner rät: «Der konsequente Verzicht auf Beschäftigungen an Bildschirmen mindestens eine Stunde vor der geplanten Bettgehzeit ist die effizienteste Massnahme.» Auch hilft es, bereits während des Tages den Reiz-Input zu drosseln. Kurze Auszeiten und echte Ruhepausen von wenigen Minuten tagsüber wirken vorbeugend,
wenn es um eine bessere Einschlafphase geht.

Meist gelingt eine Verbesserung des Schlafs durch die Beseitigung von bekannten Störfaktoren wie Koffein, Stress oder schwerem Essen vor dem Zubettgehen. «Wenn trotz Eliminierung solcher Faktoren die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit durch das Schlafproblem merklich beeinträchtigt ist, sollte ein Arztbesuch geplant werden», empfiehlt Daniel Brunner. Ein Hausarzt leitet den Patienten dann bei Bedarf zu einem Spezialisten weiter. Dieser hilft, die Ursachen zu finden und richtig zu behandeln. Auch ein Kurs in Entspannungstechnik wie zum Beispiel Yoga, Tai-Chi oder Meditation kann helfen, wieder besser zu schlafen.

(Paid Post/RA)