Frauenpower

22. November 2011 19:32; Akt: 22.11.2011 19:40 Print

Der Feind Nr. 1 sind nicht die MännerDer Feind Nr. 1 sind nicht die Männer

von Elisabeth Rizzi - Zu wenig Frauen in Kaderpositionen – von wegen! Je länger, je mehr konkurrieren Frauen mit Vertreterinnen des gleichen Geschlechts um die Topstellen.

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Immer mehr Frauen konkurrieren um Kaderpositionen. (Bild: Colourbox)

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Lange galten Frauen als Mauerblümchen in den Teppichetagen – doch das Blatt hat sich gewendet. «Durch die starke Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Chancengleichheit haben Frauen bei Hearings oft sogar die besseren Karten als Männer», weiss Christine Bauer-Jelinek, Leiterin des Instituts für Macht-Kompetenz in Wien. In ihren Coachings beobachtet sie immer mehr Männer, die sich benachteiligt fühlen.

Warum sind Frauen an der Spitze dennoch Exotinnen? Viele beherrschen die Machtspiele der Geschäftswelt zu wenig. «Oft bleiben Frauen zu lange kooperativ und wundern sich, wenn jemand anders gewinnt», so Bauer. Auch mangle es vielen Frauen daran, über ihre Erfolge zu sprechen und sich bei anstehenden Beförderungen auch mal selbst zu empfehlen, sagt Angelika Bräm. Sie führt die Zürcher Frauen-Kadervermittlung Evalution. Bauer warnt allerdings auch davor, solches Verhalten bloss auf die Geschlechterfrage zu reduzieren: «Die Mitbewerber sind zunehmend nicht mehr nur Männer, sondern ebenso gut ausgebildete, ehrgeizige Frauen.»

Die Karrierestrategie von ambitionierten Frauen sollte sich darum nicht am Geschlecht, sondern am Ziel und den geltenden Regeln im Machtspiel ausrichten. «Wir dürfen nicht wie das Kaninchen vor der Schlange immer auf die Männer starren, sonst schnappt uns die nächste zielorientierte Kämpferin den Job weg», warnt Bauer. Das heisst aber auch: «Am besten lernt man Verhalten durch Beobachten von denen, die es sehr gut können – das sind einstweilen halt oft noch Männer.»

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  • Walter am 23.11.2011 03:45 Report Diesen Beitrag melden

    Expat aus China

    Wir suchen für die Erweiterung in unserem Kader seit 5 Jahren lediglich nur noch Frauen. Obwohl diese teils nicht gleich qualifiziert sind. Dennoch entspricht dies unsere Corporate Identity und der PR, dass wir möglichst eine hohe Frauenquote erreichen. Teils tuen mir die Bekannten, ja auch teilweise Freunde intern leid, dass wir diese nicht einmal im Ansatz berücksichtigen bei Beförderungen. Wir suchen lieber extern weibliche Angestellte, sollte auf biegen und brechen, ein interne Beförderung (innerhalb der Euroländer) nicht möglich sein. Ich verstehe die Männerbedenken.

  • jonas am 23.11.2011 01:17 Report Diesen Beitrag melden

    kann das gejammer nicht mehr hoehren

    jeder der meint, dass frauen in der schweiz algemein benachteiligt sind hat einfach kein plan von nicht !!

  • Rene am 23.11.2011 00:58 Report Diesen Beitrag melden

    Gleichberechtigung, Hochschlafen, Quoten

    Mir hat schon eine Frau den Job Aufstieg zur nichte gemacht. Gemäss dem Firmen Direktor war MEINE Qualifikation besser, Kundenfeedback sehr gut, Arbeit sehr gut, Team mit mir sehr zufrieden, aber er MÜSSE Frauen bevorzugen gemäss Firmen Policy.... Ich hab danach gekündigt und der Direktor ebenfalls, seither dürfen mir Frauen im Büro nur noch Kaffee bringen! Empfehle dies andern Männern ebenfalls! - P.S. Für Sex Frauen zu befördern ist nicht wirklich Gleichberechtigung... Solche Männer sind schwach! 20% der Frauen geben zu mit Sex weiter zu kommen!!! In mein Fall war dies zu Glück nicht so...

    • Sandra am 24.11.2011 12:48 Report Diesen Beitrag melden

      Sehr schlechter Verlierer...

      Rene, Du tust mir echt leid - was sagt denn Frau/Freunding dazu? Oder bist Du vielleicht sogar, per Zufall, Single?

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