Ausbildung

23. Januar 2017 08:48; Akt: 22.03.2017 10:52 Print

Die Berufslehre als erster Schritt zum Traumjob

Eine Lehre hat viele Vorteile: Lernende bekommen eine tolle Grundbildung, verdienen eigenes Geld und machen sich fit für den nächsten Karriereschritt.

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Zwei von drei Jugendlichen beginnen nach ihrer obligatorischen Schulzeit eine Berufslehre. Nirgends auf der ganzen Welt ist das mögliche Betätigungsfeld so breit gestreut wie in der Schweiz, wo zwischen rund 250 beruflichen Grundbildungen gewählt werden kann. Angenehmer Nebeneffekt: Die Jugendarbeitslosigkeit bleibt seit Jahren extrem tief; die Schweiz gewissermassen ein Vorbild für ganz Europa.

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Auch Max (14) wird im Sommer 2017 in eine Lehre einsteigen. Der derzeitige Neuntklässler träumt davon, Pilot zu werden. «Als angehender Kunststofftechnologe bei den Pilatus Flugzeugwerken werde ich erste Einblicke ins Reich der Aviatik bekommen.» Damit er seinem Traumjob näherkommt, wird Max einiges an Aufwand auf sich nehmen, denn alleine das Pendeln wird ihn täglich rund zwei Stunden kosten.

Da hat es Matthias (15) ein bisschen einfacher, denn er kann seinen künftigen Arbeitsort in Gehdistanz erreichen. Als Landschaftsgärtner hat er einen Sektor gewählt, der nicht zur Hitliste der Traumberufe gehört. Das stört den Naturburschen allerdings nicht. «Ich arbeite gerne draussen und könnte mir nie vorstellen, den ganzen Tag in einem Büro zu sitzen», erklärt Matthias. Ob ihn dessen aktueller Wunschberuf durchs ganze Leben begleiten wird, kann er natürlich noch nicht abschätzen. Muss er auch nicht, denn mit dem attraktiven Modell der Berufsmaturität stünden ihm – genauso wie Max – Türen offen, welche in die Bildungswelt von Fachhochschulen oder Universitäten führen würden.

Dorthin möchte vielleicht auch Andrin (16) dereinst. Oder aber er verdient sich nach dem KV in der Versicherungsbranche vorerst seine Sporen ab. «Mit einem Startlohn von aktuell 4’200 Franken keine schlechte Option», wie er schmunzelnd in die Runde wirft.

www.pilatus-aircraft.com

(ga)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • René B. am 20.01.2017 10:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Berufslehre ist ein guter Weg

    Also ich würde auch wieder diesen Weg wählen. Weiterbildung fürt dann zum Ziel. Ein grosser Vorteil sehe ich darin dass man von Anfang an Geld verdient, und auch praktische Erfahrungen sammelt, im Gegensatz zu den Schulbankdrückern die bis 30ig von den Eltern abhängig sind.

  • Don Quichote am 20.01.2017 12:17 Report Diesen Beitrag melden

    Mittelalter

    Es waere schoen, wenn auch Erwachsenen entsprechend offene Moeglichkeiten gegeben wuerden. Aus dem Ausland ohne formale Berufs-Ausbildung gekommen, habe ich mich bei diversen Schulen nach A-Z Ausbildungen mit Berufsabschluss informiert. Ueberall bekam ich die Tuer an die Nase, es ginge nicht, da ich ja nicht bereits eine absolvierte Berufsausbildung haette! Ich hab das nie verstanden. Und immer noch keine Ausbildung mit EFZ/FA. Zum Glueck habe ich auto-didaktisch Faehigkeiten erlangt, die ich einsetzen kann.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Don Quichote am 20.01.2017 12:17 Report Diesen Beitrag melden

    Mittelalter

    Es waere schoen, wenn auch Erwachsenen entsprechend offene Moeglichkeiten gegeben wuerden. Aus dem Ausland ohne formale Berufs-Ausbildung gekommen, habe ich mich bei diversen Schulen nach A-Z Ausbildungen mit Berufsabschluss informiert. Ueberall bekam ich die Tuer an die Nase, es ginge nicht, da ich ja nicht bereits eine absolvierte Berufsausbildung haette! Ich hab das nie verstanden. Und immer noch keine Ausbildung mit EFZ/FA. Zum Glueck habe ich auto-didaktisch Faehigkeiten erlangt, die ich einsetzen kann.

    • Wayne E Trigger am 23.01.2017 19:53 Report Diesen Beitrag melden

      Und jetzt?

      Wenn man aus dem Mittelalter kommt, braucht man sich auch nicht zu wundern-Don Quichote.

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  • René B. am 20.01.2017 10:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Berufslehre ist ein guter Weg

    Also ich würde auch wieder diesen Weg wählen. Weiterbildung fürt dann zum Ziel. Ein grosser Vorteil sehe ich darin dass man von Anfang an Geld verdient, und auch praktische Erfahrungen sammelt, im Gegensatz zu den Schulbankdrückern die bis 30ig von den Eltern abhängig sind.