Ordnungssystem

23. Januar 2017 08:28; Akt: 23.01.2017 08:52 Print

Ordnung muss sein

von getAbstract - 80 Prozent aller Arbeitsplätze haben dasselbe Problem: Überall liegen Berge von Papier herum, Dokumente und Akten.

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Ob auf dem Schreibtisch, in Briefkörben, Schubladen, Ordnern, Schränken, auf der Fensterbank – sie scheinen lebendig zu sein und ständig zu wachsen. Unser Verstand mag damit zurechtkommen, weil er uns einredet, dass wir das Problem jederzeit anpacken könnten – wenn wir nur wollten. Unbewusst aber verursacht uns das Chaos Stress. Wir sehen darin einen wahren Augiasstall und bekommen es mit der Angst zu tun. Das kann bis zum Burnout führen.

Die Lösung ist einfach, meint Nicole Sehl, Expertin für Büroorganisation: Ist Ihr Arbeitsplatz sauber und aufgeräumt, sind es auch Ihre Gedanken. Mit Akribie und System rückt die Autorin der Zettelkrankheit auf den Leib. Das Grundprinzip ihrer Therapie: Zuerst wird reiner Tisch gemacht, dann neu organisiert. Auch der ergonomischen Gestaltung des Büros widmet sie ein Kapitel und gibt konkrete Tipps etwa zur idealen Ausrichtung des Schreibtisches, zur Ausstattung des Arbeitsplatzes, zur Wahl des optimalen Bürostuhls oder zur Beleuchtung.

Die Hauptsache ist natürlich Sehls durchdachtes Ordnungssystem. Dessen Kern sind die «Arbeitsmappe 1–31» für die Arbeit jedes einzelnen Tages und die «Arbeitsmappe 1–12» für die Monatsübersicht. Auf dieser Basis entfaltet die Autorin eine bestechend simple Methodik, an deren Ende etwas steht, wovon so mancher chaosgeplagte Zettelwirtschaftler kaum noch zu träumen wagt: ein leerer Schreibtisch! Sehl versteht es zudem, dieses Ziel in so appetitlichen Farben auszumalen, dass man am liebsten gleich heute mit dem Aufräumen beginnen möchte.

getAbstract empfiehlt «Nie wieder Stapel» daher allen Berufstätigen, die 2017 mit einem guten Vorsatz starten möchten.

www.bildung-schweiz.ch

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