Sie sind überall

16. Oktober 2012 23:41; Akt: 16.10.2012 23:42 Print

Kleine Monster ganz gross

Sie leben in unterschiedlichsten Lebensräumen – in der Tiefsee, zu Lande und in der Luft. Aber eins haben sie gemeinsam: Sie sind sehr klein. Was uns aber nicht in jedem Fall beruhigen sollte.

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Das Monster das aus der Tiefe kam. Oder kommt. Dies ist die 525-fache Vergrösserung eines . Und weil sie so schön unheimlich sind, gleich noch so ein Tiefseewurm. Er lebt über 1000 Meter unter der Meeresoberfläche, gerne in der Nähe von hydrothermalen Quellen. Dieser missmutige kleine Kerl ist eine verschiedene Arten. Eine gibt sich hier die Ehre. Der Parasit ist in 200-facher Vergrösserung fotografiert worden und kann sich locker mit einer HR-Giger-Kreatur messen. Das ist ein in 300-facher Vergrösserung. Sein Aussehen und seine tapsigen Bewegungen erinnerte die Forscher an Bären, deshalb der Name. Die lateinische Bezeichnung - Tardigrada - kommt ebenfalls von der langsamen Fortbewegungsart. Und weil sie so putzig sind, hier gleich noch ein . Die Kleinen ernähren sich übrigens von Pflanzen sowie von Fadenwürmern und Rädertierchen. Vorsicht, das ist «nur» eine 50-fache Vergrösserung. Dieses Monster können wir also von blossem Auge sehen. Es handelt sich um den Kopf einer . Diesen Zeitgenossen mögen wir gar nicht. Auch wenn das hier erst ein Neugeborenes ist. Es handelt sich um ein in 240-facher Vergrösserung. Zecken ernähren sich bekanntlich von Blut und übertragen mit ihrem Biss Krankheiten. Die Angaben zu diesem Bild sind leider sehr knapp: Es handelt sich um eine von Parasiten befallene in 60-facher Vergrösserung. Zum Vergleich das Bild einer Malariamücken-Larve. Und hier der auf der Larve in 200-facher Vergrösserung. Dieses blauäugige Wesen ist eine in 80-facher Vergrösserung. Sie sieht richtig putzig aus. Nicht so hübsch sieht eine in 100-facher Vergrösserung aus. Und hier blicken wir in das Gesicht einer in 30-facher Vergrösserung. Deutlich zu sehen sind ihre ausgeprägten Mundwerkzeuge. Auge in Auge mit einer . Es handelt sich um eine 450-fache Vergrösserung der Facettenaugen. Wenn man sich den hier betrachtet, käme man kaum auf die Idee, dass es sich um ein beliebtes Haustier handelt. Es ist ein . Genauer: Der Brütling («Embryo») eines Zebrahärblings in 500-facher Vergrösserung. Wenn Sie jetzt Bahnhof verstehen, schauen Sie einfach das nächste Bild an. Voilà! Ein ausgewachsener Zebrahärbling, ein sehr beliebter Aquariumfisch. Eine in 520-facher Vergrösserung. Die Tierlein haben acht Beine, weshalb sie auch zu den Spinnentieren gehören. Sie ernähren sich von abgefallenen Hautschuppen und werden maximal 0,5 Millimeter gross. Die an sich ungefährlichen Tiere können bei uns eine Hausstauballergie auslösen. Und zwar durch ihren Kot. Und zum Schluss noch das Beinhaar eines in 120-facher Vergrösserung. Lamellengeckos besitzen Milliarden solcher feinster Härchen, dank denen sie sogar kopfüber an einer Glasplatte gehen können. Für alle, die nicht wissen, was ein Gecko ist: Es handelt sich um Schuppenkriechtiere, im Bild ein Tokeh.

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Wir sind umzingelt von klitzekleinen Lebewesen, ohne sie je zu Gesicht zu bekommen. Oder wir beachten sie einfach nicht weiter. Dabei sind die kleinen Kerlchen durchaus sehenswert.

Manche haben unheimliche Fratzen, andere wiederum sind richtig putzig. Aber faszinierend sind sie alle. Kaum zu glauben, dass die Bilder in unserer Diashow (siehe oben) wirkliche Lebewesen zeigen und keine Fantasiekreaturen aus B-Movies. Wobei die Kreaturen auch Filmstars sind, wie die nachfolgenden Videos zeigen.


Hautnah: Die Hausstaubmilbe

Quelle: Youtube.com/Mr1in10


Zappelphilipp: Die Karpfenlaus

Quelle: Youtube.com/doileo


Überlebenskünstler: Das Bärtierchen

Quelle: Youtube.com/Mudfooted

(kmo)