Fliegende Helfer

13. April 2012 09:54; Akt: 23.04.2012 17:50 Print

Sehende Drohnen umfliegen Hindernisse

Künftig könnten bei Katastrophen autonom agierende Flugroboter eingesetzt werden, um in verseuchten oder einsturzgefährdeten Arealen zu arbeiten. Die Technologie dazu hat die ETH Zürich entwickelt.

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Autonom agierende Flugroboter könnten künftig wichtige Erkenntnisse aus gefährlichen Gebieten liefern. (Bild: ETH)

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Forscher der ETH Zürich haben fliegende Roboter entwickelt, die weltweit einmalig sind. Mit einer einzigen Kamera und einem Bord-Computer ausgestattet, orientieren sich die handtellergrossen Flieger selbständig in unbekannter Umgebung und weichen Hindernissen aus, ohne Fernsteuerung. Dies dank kontinuierlicher Auswertung der Kamerabilder und anschliessender Korrektur der Flugbahn.

«Unsere Flugroboter können auch in einem Gebäude navigieren, wo kein GPS vorhanden ist», sagt Roland Siegwart, Professor für autonome Systeme. Deshalb sei es denkbar, sie als Erkundungsdrohne an gefährlichen Orten wie beispielsweise dem havarierten Kernkraftwerk in Fukushima (JPN) einzusetzen.



Demo einer Such- und Rettungsaktion an der ETH Irchel. (Video: YouTube/sFlyTeam)

(cho)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hansjörg Grunder am 13.04.2012 15:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ETH Gelder für sinnvollere Projekte einsetzen

    Die Japaner und Amerikaner sind klar führend bei der Entwicklung von Drohnen Daran kann leider auch die ETH nichts ändern

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  • Harry am 13.04.2012 16:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verwendung

    Auf Schlachtfeldern sind sie bestimmt auch sehr nützlich. Welche Firma bezahlt der ETH diese Forschung noch mal? Die Freiheit der Wissenschaft ist in der Schweiz ja schon lange abgeschafft.

  • wunderfitz am 13.04.2012 13:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    max

    was ist der vorteil einer selbst navigierenden drohne gegenüber einer drohne, welche per bildschirm von einem piloten ferngesteuert wird?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Harry am 13.04.2012 16:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verwendung

    Auf Schlachtfeldern sind sie bestimmt auch sehr nützlich. Welche Firma bezahlt der ETH diese Forschung noch mal? Die Freiheit der Wissenschaft ist in der Schweiz ja schon lange abgeschafft.

  • Hansjörg Grunder am 13.04.2012 15:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ETH Gelder für sinnvollere Projekte einsetzen

    Die Japaner und Amerikaner sind klar führend bei der Entwicklung von Drohnen Daran kann leider auch die ETH nichts ändern

    • Kevin am 13.04.2012 18:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Quatsch

      Die Aussage hat weder Hand noch Fuss. Boeing und Lockheed Martin konstuieren Drohnen für Millitäreinsätze welche von Piloten gesteuert werden (Praktisch ein modernes RC Flugzeug). Die ETH Technologie kann hingegen Leben retten anstat dies zu Zerstören.

    • Nachdenker am 15.04.2012 05:17 Report Diesen Beitrag melden

      Eine merkwürdige Einstellung...

      ...haben sie da Herr Grunder. Die sinnvolleren Projekte haben sie komischerweise auch nicht benannt.

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  • wunderfitz am 13.04.2012 13:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    max

    was ist der vorteil einer selbst navigierenden drohne gegenüber einer drohne, welche per bildschirm von einem piloten ferngesteuert wird?

    • Dominic am 13.04.2012 15:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Der Vorteil

      Das sie selbstständig ist.

    • Hans B. Etter am 13.04.2012 17:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Diverse Vorteile

      Dass sie bei Problemen mit der Funkverbindung (militärisches Stören, Funkloch, Ausfall der Bodenstation, Wetter) weiter funktioniert, dass sie von Nicht-Fliegern eingesetzt werden kann, dass sie den Piloten entlasten kann, dass sie selbst für zusätzliche Sicherheit sorgen kann usw.

    • Kevin am 13.04.2012 18:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Ressourcen

      Bei grossflächigen Einsätzen mit z.B 60 Drohnen brauchst du bei Konventionellen Drohnen 60 Piloten, bei der ETH variante jedoch dur 1 Server und ein par IT leute.

    • SirHoneybeen am 15.04.2012 09:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Deshalb:

      Die Drohne braucht bei einer Fernsteuerung mit Video- und Steuerungsdatenübertragung Kontakt über Wifi o.ä. Wenn die Verbindung durch zuviele Hindernisse soweit abgeschwächt wird, dass die Verbindung abbricht, ist die Drohne verloren. Eine autonome Drohne kann Informationen (Video/Audio) sammeln und wieder zurückfliegen, damit die Rettungskräfte die Daten auswerten können...

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