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Schwarz auf Weiss
13. November 2012 15:32; Akt: 13.11.2012 15:36 Print
Wir Menschen werden immer dümmer
Nur weil Sie ein iPhone bedienen können, sind Sie dem Höhlenmenschen nicht überlegen - im Gegenteil. Ein schlauer US-Forscher behauptet, dass die Intelligenz des Menschen je länger je mehr abnimmt.
Die durchschnittliche Intelligenz des Menschen schwindet allmählich – das behauptet zumindest ein amerikanischer Forscher. Seine Begründung: Vor Tausenden Jahren, als die Menschen noch in kleinen Gruppen durch die Wildnis streiften, waren intellektuelle Fähigkeiten entscheidend zum Überleben.
Doch seit die Menschheit Ackerbau betreibe und in grösseren Gemeinschaften zusammenlebe, sei die Intelligenz des Einzelnen weniger wichtig geworden, schreibt der Entwicklungsbiologe Gerald Crabtree von der kalifornischen Stanford University im Fachblatt «Trends in Genetics». Die menschliche Intelligenz hänge von rund 2000 bis 5000 Genen ab. Diese Erbanlagen für das Gehirn seien Studien zufolge besonders anfällig für Mutationen, schreibt Crabtree.
Er vermutet, dass die Menschheit in den vergangenen 120 Generationen – also etwa 3000 Jahren – Schritt für Schritt an Intelligenz einbüsste. Bekämen wir heutzutage Besuch von einem Bürger aus dem antiken Griechenland, so wäre uns der Zeitreisende intellektuell weit überlegen: Er wäre einfallsreicher und hätte ein besseres Gedächtnis.
Nur die Klügsten überlebten
Crabtrees These: Wer sein Gehirn früher nicht nutzte, konnte sich nicht ernähren oder vor wilden Tieren schützen. Nur die Klügsten überlebten. Dieser Selektionsdruck liess die menschliche Intelligenz stetig steigen.
Nach der Entwicklung der Landwirtschaft lebten Menschen dagegen in grösseren Gruppen zusammen, die auch schwächere Individuen unterstützten. Wichtiger als die Intelligenz war nun laut Crabtree für den Einzelnen die Eigenschaft, sich vor Krankheiten zu schützen, die in grösseren Gruppen häufiger auftreten.
Er widerspricht damit Studien, denen zufolge der durchschnittliche Intelligenzquotient seit Anfang des 20. Jahrhunderts von Generation zu Generation stieg. Dieses Phänomen wurde nach dem Intelligenzforscher James Robert Flynn als Flynn-Effekt bekannt. Doch Crabtree relativiert dies: Die Steigerung gehe von einem niedrigen Niveau aus. Ausserdem sei die Zunahme durch bessere Bildung bedingt, nicht durch genetische Mutationen.
(sda)
Die heutige Technik und Wissenschaft ist so komplex das ein Mensch alleine wohl sein ganzes Leben lang studieren müsste um irgendwann aus all seinem Wissen eine neue Erkenntnis zu gewinnen. Das funktioniert viel effizienter wenn sich jeder auf ein Teilgebiet spezialisiert und sich damit durch die Zusammenarbeit mit andern neue Erkenntnisse ergeben. Ohne diese Arbeitsaufteilung wären wir gar nie auf den heutigen Stand der Technik gekommen. Aus diesem Grund (sehr effiziente Arbeitsteilung) sind Ameisen die am meisten verbreiteten Lebewesen. – root
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Alle 277 Kommentare

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jep
ich kann dem nur zustimmen - sehe das täglich an meinem arbeitsplatz.
Unglaubwürdig
Es gibt noch viele völker die leben wie vor 10 000 jahren (eskimos amazonas indianer bushmann usw) ich glaube die sind gleich inteligent wie der rest der menschen. Evolution der menschen ist viel subtiler als "durch inteligenz gegen wilde tiere zu überleben". Nur weil schwächere individuen unterstützt wurden heisst das nicht das sie gleichviele nachkommen hatten oder gleich viele kinder ernähren konnten in einer gesellschaft.
Das Fernsehen trägt seinen Teil bei !
Das Fernsehen trägt sicher seinen Teil bei! Das ist die Volksverdummung pur. Wer sein Gehirn nicht fithält und das tut es nun mal nicht, wenn man sich eine dieser "Talk Shows" ansieht, der verdummt langsam aber sicher.