Sport macht hart

13. Juli 2012 13:55; Akt: 13.07.2012 21:30 Print

Durch Niederlagen zu mentaler StärkeDurch Niederlagen zu mentaler Stärke

Im Kampf gegen den alltäglichen Stress haben Sportler die besseren Karten in der Hand. Sie haben gelernt mit Niederlagen umzugehen und daran zu wachsen.

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Die Final-Niederlage bei den Australian Open 2009 hat Roger Federer stark gemacht. (Bild: Keystone)

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Stress macht krank. Zumindest manche Menschen. Andere hingegen können gut mit stressigen Situationen umgehen, ganz ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen. Warum nicht alle gleich reagieren, hat Markus Gerber vom Institut für Sport und Sportwissenschaften der Uni Basel erforscht. Resultat: Einer der Faktoren, der Menschen im Kampf gegen den alltäglichen Stress stärker macht, ist Sport.

«Im Training und besonders in Wettkämpfen lernen sowohl Profis als auch Freizeitsportler, sich durchzubeissen», sagt Gerber. Statt sich von Schwierigkeiten ablenken oder stressen zu lassen, müssen Sportler ihr Ziel vor Augen behalten und ihren Fähigkeiten vertrauen.

Wer regelmässig solche Erfahrungen mache, so der Sportwissenschaftler, bei dem entwickle sich die mentale Stärke besonders gut. Das helfe auch im Alltag, konstruktiv mit Stress umzugehen.

(fee)