Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Neue Studie
26. Juni 2012 23:52; Akt: 27.06.2012 13:18 Print
Männer gleichen Affen mehr als Frauen
Menschenaffen sind laut Studien genetisch bis zu 99,4 Prozent wie der Mensch. Der Unterschied zwischen Männern und Frauen ist deutlich grösser.

Im Film «Planet of the Apes» trifft Mann auf Affe. (Bild: Keystone)
Männer und Frauen – das ist oft wie Katz und Hund. Feuer und Wasser. Rotwein und Bier. Allzu sehr unterscheiden sich die beiden Geschlechter. Verwunderlich ist dies nach einem aktuellen Bericht des «National Geographic»-Magazins nicht mehr. Männer sind nämlich dem Affen genetisch oft ähnlicher als der Frau.
Aus naturwissenschaftlicher Sicht lasse sich heute zwischen Menschen und Menschenaffen keine eindeutige Grenze mehr ziehen. Menschenaffen lachen, trauern, lieben und morden. Die genetische Übereinstimmung mit dem Menschen liegt laut neuesten Studien bei bis zu 99,4 Prozent. Der genetische Unterschied zwischen Schimpanse und Mensch liegt bei durchschnittlich 1,5 Prozent. Die Differenz zwischen Frauen und Männern ist deutlich grösser. Sie kann zwei bis vier Prozent betragen. Damit ist klar, es gibt einige Männer, die mehr mit einem Schimpansen gemeinsam haben als mit einer Frau.
Fragwürdige Zoohaltung
Für «National Geographic Deutschland» ist deshalb fragwürdig, ob die Tiere wegen ihrer genetischen Ähnlichkeit zum Menschen, ihrer Fähigkeit, «menschliche» Gefühle zu zeigen, sowie ihres Selbstbewusstseins weiterhin im Zoo ausgestellt werden dürfen.
Für die «Verwandtschaft» zwischen Menschen und Affen haben bereits vor 50 Jahren drei Forscherinnen erste Belege gesammelt: Jane Goodall bei den Schimpansen, Diane Fossey bei den Gorillas und Biruté Galdikas bei den Orang-Utans. Menschenaffen nutzen Gestensprache und Wortsymbole, um Fragen zu beantworten, Schimpansen nutzen Werkzeuge, die auch Menschen kennen.
(ske)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 77 Kommentare

Die Printausgabe von 20 Minuten gibts jetzt auch als ePaper.
Die 20 Minuten App Familie
Thank god it's Friday!
DIE Nightlife-Website für Partyverrückte aus aller Welt




















heheheh
hahahah dafür brauchen wir frauen keine wissenschaft, das wussten wir schon immer :-D
Noo news
Ich habs doch schon immer gewusst :D
Respekt
Ist es nur fragwürdig Menschenaffen auszustellen weil sie uns so ähnlich sind? Können wir Tiere tatsächlich nur als fühlende Lebewesen respektieren wenn sie uns genetisch nah sind?