Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
WWF schlägt Alarm
12. Dezember 2012 02:16; Akt: 12.12.2012 02:36 Print
19 Ranger und 10'000 Elefanten getötet
Neben den zahlreichen innerstaatlichen Konflikten wütet in Afrika ein weiterer, verborgener Krieg. Gemäss dem WWF gefährden paramilitärische Wilderer nicht nur Tiere, sondern auch ganze Staaten.
Die Wilderei in Afrika bedroht nach Ansicht der Naturschutzorganisation WWF die Stabilität ganzer Staaten in Afrika. Durch marodierende Reiterhorden oder paramilitärisch anmutende Kampftruppen würden längst nicht nur Tiere, sondern auch Menschenleben gefährdet. Wilderei sei längst kein reines Artenschutzproblem mehr, heisst es in dem am Mittwoch in New York vorgestellten Bericht des World Wide Fund For Nature.
Bildstrecken Infografik Grüner Gürtel quer durch Afrika«Es tobt, vor der Weltöffentlichkeit weitgehend verborgen, ein kriegerischer Konflikt. International gut vernetzte Syndikate kontrollieren den illegalen Handel. Gewinne werden für die Finanzierung von bewaffneten Auseinandersetzungen und terroristischer Aktivitäten verwendet», warnt Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland. Gejagt würden vor allem Elefanten und Nashörner.
10'000 Elefanten getötet
«Nach aktuellem Stand sind seit Anfang 2012 weit über 10'000 Elefanten aus den Wäldern und Savannen Afrikas verschwunden, und allein im südlichen Afrika wurden im ablaufenden Jahr pro Tag rund zwei Nashörner erlegt», hiess es. Vor fünf Jahren sei es nur ein gewildertes Nashorn pro Monat gewesen.
Dabei würden die Wilderer immer brutaler vorgehen, auch gegenüber Menschen. Allein im ersten Halbjahr 2012 seien in Afrika 19 Ranger getötet worden. Die Regierung von Kamerun hat inzwischen das Militär in Alarmbereitschaft versetzt.
(pre/sda)
Solange die Nachfrage nach solch tierischen Produkten da ist, wird es auch dementsprechend angeboten. Um die Menge zu reduzieren sollte allerdings eher die Nachfrage bekämpft werden, da sich in diesen Gegenden schwer etwas gegen die Wilderer machen lässt – Simon
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 71 Kommentare

Die Printausgabe von 20 Minuten gibts jetzt auch als ePaper.
Die 20 Minuten App Familie
Thank god it's Friday!
DIE Nightlife-Website für Partyverrückte aus aller Welt





















herzlos
ich versteh das einfach nicht. es ist einfach herzlos. also wenn ich reich wäre würde ich den tieren und einfach afrika sehr viel spenden. aber wen man halt keine persönnlichkeit ist kann man fast nichts dagegen unternehmen. einfach nur schlimm
verkehrte welt
kolonalisierung, industriealisierung - ihr nehmt den menschen dort unten ihre natürliche lebensweise weg, klaut denen acker und feld, beutet sie auf das letzte getreidekorn aus und wundert euch warum menschen sich an tieren vergreifen? sind die einheimischen dort die schuldigen, wenn ein stosszahn mehr einbringt als ein ganzes jahr mühselig und knapp über die runden zu kommen? natürlich das millionen menschen wegen geldgier und macht jährlich sterben scheint keinen zu ja keinen zu intressieren, aber tiere sind ja nur niedlich und unschuldig.
Zu "Der Mensch"
Vorneweg: Ich bin selber angewidert vom Abschlachten der Elefanten. Aber bitte hört auf mit Standardphrasen wie "Der Mensch ist die grösste Bestie" und "Nur der Mensch macht so etwas", denn damit offenbart Ihr nur Euere eigene Ignoranz. Aussagen über "den Menschen" stimmen naheliegenderweise nicht, da wir hier alle Menschen sind und wohl keiner von uns einen Elefanten getötet hat. Und es gibt durchaus auch andere Tiere, die zu Greueltaten fähig sind: Ameisenkolonien versklaven und rotten andere Kolonien aus, Löwen töten den Nachwuchs eines Rudels, wenn sie es übernehmen usw.
.???
Was bist den du für ein Pausenclown. Die Tiere töten für Narung und weils die Natur so will ! Menschen töten zum Spass damit man sich einen Stosszahn an die Wand hängen kann oder einen warmen Pelz anziehen für den 50 oder mehr Nerze gehäutet wurden natürlich lebend sonst machts ja keinen Spass. Wir dürfen auch die Aschenbecher aus Gorilla Händen nicht vergessen braucht man wirklich sonst ist man nicht in. Ach ja Füsse hatte das wundervolle Tier ja auch noch das reicht noch für einen Abfalkübel. Wir Menschen sind ja so toll brauchen aber ca 1 jahr zum gehen das macht ein Gnu in ein paar Minuten
Bist du kein Mensch?
Diesse Menschen (die Wilderer) töten diese Tiere nicht zum Spass, sondern um ihren Lebensunterhalt zu gewährleisten, in dem sie das Elfenbein verkaufen. Was sind das für Leute, die die Menschen "über" die Tiere stellen, seit ihr keine Menschen? Tiere sind da den Menschen zu ernähren.