Bakterien-Gemälde

25. Oktober 2015 16:17; Akt: 25.10.2015 16:17 Print

Wenn aus Ekel Kunst wird

Van Gogh in der Petrischale, Mikroben-Blumen und Vögel aus Bakterien: Für einen Wettbewerb haben Wissenschaftler im Labor bizarre Kunstwerke gezüchtet.

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Bakterien sind nicht nur ekelhaft und furchteinflössend, man kann mit ihnen richtig Spass haben. Das beweisen die farbenfrohen Bilder in der Petrischale, die zahlreiche Forscher für den Wettbewerb #agarart der American Society for Microbiology (ASM) eingereicht haben. Als Nährboden verwendeten die Laborkünstler Agar-Agar, einen Gelatine-artigen Stoff, der aus Algen gewonnen wird.

Auf Facebook liess die ASM über die schönsten Keim-Gemälde in der Petrischale abstimmen. Und darunter sind wahre Kunstwerke. Eine Nachbildung der «Sternennacht» von Vincent van Gogh ist ebenso vertreten wie bunte Tier-Porträts oder verästelte Darstellungen von Neuronen. Auf Facebook beschreibt die ASM, welche Bakterien für die einzelnen Werke verantwortlich sind.



In der Bilderstrecke sehen Sie die Gewinner des Wettbewerbs sowie einige weitere Kunstwerke.

(mlr)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • QonoS am 25.10.2015 16:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das ist doch kein Ekel!

    Bakterien und Co sind unsere Kleinsten unter uns und wunderschön! E coli in der Petrischale mit metallisch grünen Glanz und weitere Schönheiten. Ich finde es bedenklich dass man es als eckig bezeichnet und sollten lernen mit Ihnen zu Leben anstatt dem heutigen Sterilisationswahn nachzugeben. Auch Antibiotika wird viel zu oft unnötig verschrieben und vielfach falsch eingenommen. Selbstverständlich müssen sie in gewissen Fällen bekämpft werden aber nicht in dem Masse wie wir es tun. Was uns nicht tötet stärkt uns - das hat schon was.

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  • Bettina W. am 25.10.2015 17:25 Report Diesen Beitrag melden

    Natur und Kultur

    Vielleicht weiss die Redaktion nicht, dass auch im Kulturschaffen Ekel zur Kunst wird. Wer als Schriftsteller Ereignisse wie einen Genozid beschreiben kann, der trägt dazu bei, uns dafür zu sensibilisieren, was zu einer Katastrophe führt. Wer Kunst nur als Gefäss, um angenehme Gefühle zu erwecken, betrachtet, muss schon ziemlich abgehoben sein. Aber Ekel ist dann jeweils der erste Grund, um Künstler zu beschimpfen und die Sparkeule zu bedienen.

  • Silvia C am 25.10.2015 20:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Normal

    Habe selber 20 Jahre auf der Mikrobiologie gearbeitet. Also die Keime auf den Smartphones, sind unsere eigenen, die wir durch unser Zutun dahin bringen.Die Haut ist der ideale Nährboden, auf Glas oder sonstigen Kunststoffen, können die Bakterien nicht überleben.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Silvia C am 25.10.2015 20:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Normal

    Habe selber 20 Jahre auf der Mikrobiologie gearbeitet. Also die Keime auf den Smartphones, sind unsere eigenen, die wir durch unser Zutun dahin bringen.Die Haut ist der ideale Nährboden, auf Glas oder sonstigen Kunststoffen, können die Bakterien nicht überleben.

  • Downiter am 25.10.2015 18:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schon gewusst, ...

    ... dass das sog. "Magaluf-Syndrom" einen Zustand bezeichnet, in welchem ein Objekt (z.B. ein Gegenüber) sowohl ekelhaft als auch faszinierend wirkt.

    • Klaus Bürkis am 25.10.2015 19:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Downiter

      Sehr geehrter Herr Downiter Interessantes Synonym für dieses doch häufig auftretende Gefühl. Mit einem Schmunzeln musste ich an meinen Urlaub vor etlichen Jahren in Magaluf erinnern und verstehe deshalb die Herkunft des Namens. Leider konnte ich jedoch im WWW keine weiteren Ausführungen (z.B. Wikipedia) finden. Handelt es sich hierbei um eine freie Erfindung oder ist dies der offizielle Name?

    • Downiter am 25.10.2015 19:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Klaus Bürkis

      Sehr geehrter Herr Bürki Es handelt sich um die wissenschaftliche Bezeichnung eines tatsächlich weit verbeiteren Phänomens. Ein junges Mädchen im Hotel "Sol Guadelupe" war "Patientin 0". Gez. Downiter

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  • Bettina W. am 25.10.2015 17:25 Report Diesen Beitrag melden

    Natur und Kultur

    Vielleicht weiss die Redaktion nicht, dass auch im Kulturschaffen Ekel zur Kunst wird. Wer als Schriftsteller Ereignisse wie einen Genozid beschreiben kann, der trägt dazu bei, uns dafür zu sensibilisieren, was zu einer Katastrophe führt. Wer Kunst nur als Gefäss, um angenehme Gefühle zu erwecken, betrachtet, muss schon ziemlich abgehoben sein. Aber Ekel ist dann jeweils der erste Grund, um Künstler zu beschimpfen und die Sparkeule zu bedienen.

  • QonoS am 25.10.2015 16:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das ist doch kein Ekel!

    Bakterien und Co sind unsere Kleinsten unter uns und wunderschön! E coli in der Petrischale mit metallisch grünen Glanz und weitere Schönheiten. Ich finde es bedenklich dass man es als eckig bezeichnet und sollten lernen mit Ihnen zu Leben anstatt dem heutigen Sterilisationswahn nachzugeben. Auch Antibiotika wird viel zu oft unnötig verschrieben und vielfach falsch eingenommen. Selbstverständlich müssen sie in gewissen Fällen bekämpft werden aber nicht in dem Masse wie wir es tun. Was uns nicht tötet stärkt uns - das hat schon was.

    • Heisenberg83 am 25.10.2015 16:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @QonoS

      Da haben Sie Recht... Ist nichts Schlimmes.

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