Teilchenbeschleuniger

25. März 2010 15:09; Akt: 25.03.2010 15:33 Print

CERN: Big Bang steht kurz bevorCERN: Big Bang steht kurz bevor

Nächsten Dienstag soll es so weit sein: Das CERN in Genf simuliert mit Teilchenkollisionen die Bedingungen, wie sie bei der Entstehung des Universums herrschten.

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«Es ist ein bisschen wie Nadeln über den Atlantik zu schiessen und dafür zu sorgen, dass sie einander auf halbem Weg treffen», kommentiert das Teilchenforschungszentrum CERN sein bevorstehendes Projekt in einem Communiqué. Nächsten Dienstag sollen tief unter der Erdoberfläche von Genf die Bedingungen, wie sie bei der Entstehung des Universums herrschten, simuliert werden.

Die Strahlen im Teilchenbeschleuniger LHC hätten die notwendige Energie erreicht. «Die Voraussetzungen sind somit gegeben», um mit den physikalischen Experimenten zu beginnen, sagte CERN-Direktor Steve Myers. Trotzdem werden in den kommenden Tagen in Genf noch ordentlich die Daumen gedrückt, denn es gebe es noch viele Vorarbeiten zu erledigen. Allein die beiden Strahlen so auszurichten, dass sie frontal aufeinander prallen, sei eine Herausforderung schreibt das CERN in seiner Mitteilung.

Ein Knopfdruck reicht nicht

Der LHC sei keine Maschine, die man einfach per Knopfdruck anschalten könne, sagte Rolf Heuer, der Generaldirektor des CERN. Er laufe zwar gut, aber er sei immer noch in der Phase der Inbetriebnahme. Es könne gut sein, dass es Stunden oder gar Tage dauern werde, bis die ersten Kollisionen gelängen.

Wenn die Teilchen dann wirklich mit grosser Wucht aufeinander prallen, hoffen die Forscher noch unbekannte Elementarteilchen zu beobachten. Unter anderem könnte der LHC den experimentellen Nachweis für das so genannte Higgs-Boson erbringen, das bislang nur theoretisch existiert.

Die Fortschritte, die der LHC macht, sind Balsam auf die Seele der CERN-Forscher in Genf. Der grösste Teilchenbeschleuniger der Welt war nämlich kurz nach einem Bilderbuchstart am 10. September 2008 durch eine schwere Panne im Kühlsystem lahm gelegt worden. Die Reparatur des Defekts dauerte nicht weniger als 14 Monate.

(20 Minuten/sda)

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  • Patrick am 30.03.2010 10:21 Report Diesen Beitrag melden

    Vielleicht hatten die Mayas doch recht!?

    Wer weiss wie das alles rauskommt! Vielleicht produziert die Menschheit heute ein kleines schwarzes Loch,das sich in den nächsten 32 Monaten derart vergrössert,dass es die Erde zum Schluss verschlingt! Und das Ganze fällt dann auf den 21.12.2012! Der Weltuntergang schlecht hin,vorhergesagt von den Mayas,die von Teilchenbeschleunigern so viel Ahnung hatten,wie ich von deren Bauten! Ich hoffe einfach mal,dass die Forscher in Genf recht behalten und die schwarzen Löcherchen tatsächlich sofort wieder in sich zusammenfallen!!! Tschuppi

  • BREMSE am 29.03.2010 23:55 Report Diesen Beitrag melden

    wtf?!

    toll. menscheit steht auf dem spiel.. und kein schwein juckts.

  • Celladoor am 29.03.2010 18:03 Report Diesen Beitrag melden

    Wird das in Zukunft was bringen?

    Schwer zu sagen. Sollte sich eine der vielen Theorien durch die LHC Experimente erhärten, ist es ungewiss ob oder was sich daraus eines Tages technisch realisieren lässt. Was hat sich wohl Max Planck gedacht als er die Quantentheorie schuff? Oder Einstein als er seine Relativitätstheorie erarbeitete. Bestimmt nicht dass wir dank ihnen heute GPS, Solarzellen, Laser, Computer, und alles was damit zusammenhängt gebrauchen können. Und wer hier Kritik üben möchte, soll das doch bitte per Briefpost tun, denn das Internet ist teuflische CERN-Technologie.