Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Klimawandel
25. Oktober 2011 02:00; Akt: 25.10.2011 02:42 Print
Chinas Gletscher schwitzen
Im Himalaya und in den Bergen im Südwesten Chinas schmelzen die 23 488 Gletscher dramatisch schnell weg. Schuld daran sei der Wandel des Klimas, so eine Studie.

Der Halong Gletscher in Qinghai 1981 (oben) und 2005 (unten) (Bild: Keystone)
Der Klimawandel hat einer Studie zufolge verheerende Auswirkungen auf die Gletscher in den Bergregionen Südwestchinas. Forscher der chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking ermittelten «beträchtliche Temperatursteigerungen» und einen «dramatischen Rückgang der Gletscher».
Infografik Der KlimawandelDie 999 Gletscher im Pengqu-Becken des Himalaya hätten zwischen 1970 und 2001 insgesamt 131 Quadratkilometer Fläche verloren, heisst es in einer Studie, die am Dienstag in den «Environmental Research Letters» des britischen Institute of Physics (IOP) in London veröffentlicht wurde.
Allein der Yalkong-Gletscher in den Gangrigabu Bergen sei zwischen 1980 und 2001 um mehr als 1500 Meter zurückgegangen. Die Forscher stellten zugleich einen Zuwachs der Gletscherseen fest.
Anstieg der Temperatur
«Der Gletscherverlust ist vor allem durch Temperatursteigerungen verursacht, besonders in höheren Regionen», sagte der leitende Autor der Studie, Li Zongxing. 77 Prozent der 111 Wetterstationen zeigten einen Anstieg der Temperaturen zwischen 1961 und 2008.
Die 14 Wetterstationen über 4000 Meter Höhe hätten in der Zeit einen Anstieg der jährlichen Temperaturen um 1,73 Grad gemessen. «Die Auswirkungen dieser Veränderungen sind weit ernster, als einfach die Landschaft zu ändern», heisst es in der Veröffentlichung.
«Gletscher sind ein integraler Bestandteil von tausenden Ökosystemen und spielen eine entscheidende Rolle in der Versorgung der Bevölkerung.» Verstärkte Gletscherschmelze könne zu Überschwemmungen und Erdrutschen führen, natürliche Lebensräume beeinträchtigen sowie Tourismus und wirtschaftliche Entwicklung schädigen.
Im Himalaya und in den Bergen von Nyainqntanglha, Tanggula und Hengduan im Südwesten Chinas gibt es
(sda)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
-
Alle 28 Kommentare






























Es geht ums liebe Geld
Das Geschrei um den Klimawandel ist längst zu einem lukrativen Geschäft geworden: Meteorologen müssen möglichst alarmierende Szenarien präsentieren, damit die erschreckten Politiker weitere Forschungsgelder locker machen, von denen die Klimatologen ja leben. Und Entwicklungsländer reden den Eurpäern + USA Schuldgefühle ein, damit diese Zahlungen (Sündenablassgelder ?) leisten. So ganz nebenbei profitiert auch der Tourismus ( z.B. Hotelerie an der Konferenz von Cancun). Ohne Klimawandel würden alle diese Finanzströme versiegen.
Gewisse Gelscher wachsen auch!
Der Trientgletscher im Wallis ist um 14 Meter gewachsen im Jahr 2010. Der Kaltwasser- und der Sardonagletscher sind ebenfallst gewachen. Aber ich denke solange Al Gore und andere Politiker, die den menschgemachten Klimawandel anprangern und sagen man müsse den CO2 ausstoss senken, selbst mit Co2 Schleudern (Privatjets etc.) unterweg sind kann es um das Klima gar nicht so schlimm stehen :-)
@Niederländer
glauben Sie wirklich jedes Märchen? Auch das vom Anstieg des Meeresspiegel? Bitte informieren Sie sich auch bei unabhängigen Quelle.
nkäp
Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ist global betrachtet ein deutlicher Meeresspiegelanstieg zu beobachten, der allein im 20. Jahrhundert bei etwa 17 cm gelegen hat. Seit 1993 steigt der Meeresspiegel um durchschnittlich 3,2 mm pro Jahr. Eine Ursache des Anstiegs ist wahrscheinlich die globale Erwärmung. Die Klimaerwärmung führt aus zwei Gründen zum Meeresspiegelanstieg: Erstens kommt es durch die Aufheizung der Ozeane zur thermischen Expansion des Wassers, das folglich mehr Volumen einnimmt. Zweitens führen gestiegene Lufttemperaturen zum Verlust von Landeis.