Flughafen Zürich

11. März 2018 16:41; Akt: 11.03.2018 17:59 Print

Frachtflugzeug holt 40-Tonnen-Bauteil ab

Eine russische Iljuschin Il-76 überraschte am Wochenende die Planespotter in Zürich.

Hier rollt die Iljuschin Il-76 auf dem Flughafen Zürich heran. (Video: Tamedia/Leser-Reporter)
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Am Samstag durften sich die Planespotter am Flughafen Zürich über ein besonderes Schauspiel freuen. Eine Iljuschin Il-76 landete am Vormittag in Kloten auf der Piste 14 und holte ein riesiges Spezialbauteil ab.

Russische Iljuschin Il-76 am Flughafen Zürich

Über vier Stunden dauerte es, bis das 40 Tonnen schwere und zwölf Meter lange Konstruktionselement endlich im Inneren des russischen Transportflugzeugs verstaut war. Der ungewöhnliche Verlad wurde von der Schweizer Firma «Welti-Furrer» durchgeführt. Es musste eigens eine spezielle Holzkonstruktion für den Verlad ins Flugzeug angefertigt werden.

Am Sonntagmorgen hob die Iljuschin Il-76 in Zürich wieder ab und landete einige Stunden später auf dem Turkmenbashi International Airport in Turkmenistan.

Zahlreiche Einsatzmöglichkeiten

Die Iljuschin Il-76 wurde in den 70er-Jahren in der Sowjetunion entwickelt und wird heute in Russland produziert. Derzeit gibt es rund 960 Flugzeug dieser Art – 100 davon wurden in Länder ausserhalb der früheren Sowjetunion exportiert.

Neben militärischen Zwecken – die Maschinen werden unter anderem als fliegende Krankenhäuser und Tankflugzeuge eingesetzt – wird die Iljuschin Il-76 auch zivil eingesetzt: so zum Beispiel als Löschflugzeug. Ausserdem kommt das robuste Flugzeug auch in der Arktis zum Einsatz: 2017 versorgte eine Iljuschin Il-76 das alljährlich stattfindende russische Forschungslager Barneo mit Nahrungsmittel, Treibstoff und Ausrüstung.

(fur)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Neumann am 11.03.2018 17:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gut

    Guter Bericht, danke. Beeindruckt mich mehr als die Miss-Schweizen.

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  • The Guescht am 11.03.2018 17:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Faszinierend...

    ...wie die Ingenieurskunst die Physik sich ihr zu Eigen macht. Ich staune immer wieder wie solche Monster in die Lüfte entschwinden und scheinbar schwerelos sich fort bewegen. ;-)

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  • Waterpolo1s am 11.03.2018 17:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    .... beeindruckend ...! :-))

    Wow! Was für eine riesige tolle Maschine! Beeindruckend :-))

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Stefan Hintermeister am 17.03.2018 11:13 Report Diesen Beitrag melden

    Schöner Auftrag!

    Gruss an den LKW-Chauffeur, Hanspeter, der für mich regelmässig 130t-Spezialtransporte fährt!

  • O.Gukova am 12.03.2018 21:01 Report Diesen Beitrag melden

    Facts

    Geniesst den Schrott noch ein wenig, lange wird er nicht mehr fliegen...ihr wisst ja, russische Flieger werden nie verschrottet, die fallen vorher runter.

  • jay bay am 12.03.2018 13:59 Report Diesen Beitrag melden

    Generator aus Birr

    Kleiner Geno von uns aus Birr.

  • and Y? am 12.03.2018 07:23 Report Diesen Beitrag melden

    Generatorrotor

    Für die einen ist es en Spezialbauteil, für die anderen ist es ein ganz normaler Rotor, welcher in Generatoren von Kernkraftwerken oder grossen Kohlekraftwerken in den Einsatz kommt.

    • Skywalker99 am 12.03.2018 09:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @and Y?

      vom Gewicht her ist der deutlich kleiner als ein Turbogenerator-Rotor eines AKW oder grossen Kohlekraftwerk. Ich tippe mal was in der Grössenordnung von 400 MVA.

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  • Roland Niederer am 12.03.2018 06:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fragezeichen

    Bauteil total verhüllt nach Turkmenistan? Da darf wohl niemand wissen was da drin ist!

    • Innerschweizer am 12.03.2018 06:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Roland Niederer

      Oder es sollte auf dem Transport nicht beschädigt werden.

    • Mgamp am 12.03.2018 07:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Roland Niederer

      Nein vielleicht ist es auch einfach einen Schutz gegen Staub? Aber es muss immer alles gleich eine Verschwörung sein...

    • Redback am 12.03.2018 09:10 Report Diesen Beitrag melden

      Keine Waffe

      es handelt sich hierbei um ein Generator um Strom zu erzeugen

    • Dirk Müller am 12.03.2018 20:50 Report Diesen Beitrag melden

      und sie morden weiter

      so umgeht man die Sanktionen gegen den Kriegstreiber Russland, ist doch logo

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