Psychologische Beratung

11. November 2012 07:14; Akt: 11.11.2012 07:15 Print

Immer mehr Studenten brauchen Hilfe

Die psychologischen Beratungsstellen der deutschschweizer Universitäten werden derzeit förmlich überrannt. In Zürich hat die Zahl der Hilfesuchenden fast um 50% zugenommen.

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Immer mehr Studierende kämpfen mit Erschöpfungszuständen oder Selbstwertkrisen. (Bild: Colourbox.com)

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Durchgebüffelte Nächte, Prüfungsdruck und persönliche Krisen. Immer mehr Studenten kommen mit dem Druck des universitären Lebens nicht mehr klar und wenden sich an die psychologischen Beratungsstellen der Hochschulen.

Bei den institutseigenen Psychologen von ETH und Universität Zürich nehmen heute 45 Prozent mehr Studierende platz, als noch vor fünf Jahren. Beim Campus Luzern stiegen die Anfragen innerhalb der letzten zwei Jahren um rund 34 Prozent, an der Universität St. Gallen gar um 34 Prozent in einem Jahr, wie die «SonntagsZeitung» schreibt.

Maria Lichtsteiner, Leiterin der Psychologischen Beratungsstelle Campus Luzern, führt das Phänomen auf den hohen Leistungsdruck zurück. Die Folgen seien Erschöpfungszustände, Konzentrationsprobleme, Selbstwertkrisen oder Prüfungsängste. Zudem falle das Studium meist in eine Lebensspanne, die mit einer erhöhten Krisenanfälligkeit einhergehe.

(jbu)

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Ausgewählte Leser-Kommentare

Wer ein Studium macht, hat die Chance danach einiges mehr zu verdienen als andere, was einige Vorteile bringt. Allerdings ist das nicht umsonst, er muss sich das ja irgendwie erarbeiten. Intelligenz allein reicht nicht dafür, man muss damit etwas leisten und es ist nunmal so, dass die Ausbildung eben auf die jungen Jahre fällt, wo man am liebsten das Leben geniesst. Drum sag ich , wer privilegien haben will, muss dafür eine Gegenleistung erbringen, die diese auch berechtigen, da gibts kein Weg drum herum. – Bruno

Es ist hier irgendwie immer nur die Rede von Vollzeit- Studenten... Wie geht es denn allen die einem Beruf nachgehen und ein Abendstudium berufsbegleitend besuchen....! Aber im Unterschied zu den Vollzeit- Studenten müssen die auch noch die ganzen Ausbildungskosten selber tragen, Steuern und und und....! Wer hat hier wohl mehr Stress??? – Phippo

Die neusten Leser-Kommentare

  • Marina am 14.11.2012 13:17 Report Diesen Beitrag melden

    Lehrnende

    ja klar, immer diese armen studis. aber schon mal daran gedacht, das es auch lehrnende gibt? 1.die arbeiten 3.5 tage die woche(mit bis zu 4h überstunden! normal war bei mir,für einige monate, so 1h30min pro tag) 2.und gehen 1.5 tage in die schule. 3.plus hausaufgaben(allgemeinbildung/berufsbezogene fächer/berufsmatur). 4.ach ja und wenn die abschlussprüfungen kommen..hui!

  • stephan meister am 12.11.2012 23:00 Report Diesen Beitrag melden

    Der Traumberuf als Motivation

    Zu sagen, Studenten büffeln nur um einmal viel zu verdienen finde ich völlig Falsch. Ich finde hauptsächlich studiert man, um sein Traumberuf zu erreichen. Das man dann eventuell nebenbei noch einen fetten Lohn hat, ist nur der keks zum Kaffe. Wenn man es nun einfach nicht schafft sich zu motivieren, weil eben Lokführer sein grosser Traum ist, sollte man auch nicht studieren!!

  • lehrer am 12.11.2012 17:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hausaufgaben

    Viele behaupten sie haben mit 1-2 Stunden Hausaufhaben am Tag unglaublich grossen Schulstress. ...Hey Leute Schule bedeutet halt Hausaufgaben!

  • ImmerdieStudis am 12.11.2012 16:53 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht nur Studenten

    immer die studenten... Die Lehre ist auch sehr hart! Wir müssen arbeiten, zur Schule gehen UND zuhause lernen und danach haben wir keinen Master. Bin mit 18 in der Lehre, finde es schon hart und verstehe nicht, wie 15-jährige das aushalten... Ich häts nicht gekonnt

  • ... am 12.11.2012 16:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Leben und Leben lassen!

    Verurteilen... Ich finde es steht keinem zu die Mensche, welche sich Hilfe suchen, zu verurteilen! Allgemein finde ich es tragisch, wie so ein Problem ins Lächerliche gezogen wird. Es geht nicht jedem gleich gut oder gleich einfach... Nicht jeder hat ein "Bilderbuchleben" Also lasst die Leute in Ruhe und urteilt nicht über Situationen, die ihr nicht kennt. Es ist dich besser, wenn sich jemand Hilfe holt, als irgendwann auszuticken und dadurch noch anderen zu schaden...