Heisse Schweiz

30. November 2012 17:13; Akt: 30.11.2012 17:20 Print

Jahr 2011 war das wärmste seit 150 Jahren

Seit Messbeginn 1864 taucht in den Statistiken kein derart warmes Jahr wie 2011 auf. Entgegen dem Trend ist heuer aber relativ wenig Niederschlag gefallen.

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Das Jahr 2011 war in der Schweiz das wärmste seit Beginn der Messungen 1864. In sämtlichen Monaten ausser im Juli lagen die Temperaturen über dem langfristigen Durchschnitt.

Das Jahr brachte weitere Rekorde, wie der am Freitag publizierte Klimareport von MeteoSchweiz zeigt. Im Tessin wurden die frühesten Hitzetage seit Messbeginn verzeichnet: Bereits am 8. April kletterte das Thermometer über 30 Grad.

Neben den hohen Temperaturen prägte auch der geringe Niederschlag das Jahr. Einzelne Regionen verzeichneten den trockensten Jahresanfang (Januar bis April) seit Messbeginn, und in den Niederungen der Alpennordseite war der Frühling nur zweimal noch trockener.

In der Westschweiz fielen über das ganze Jahr nur 65 bis 85 Prozent der Niederschlagsmengen im Vergleich zum Normwert zwischen 1961 und 1990. In der übrigen Schweiz lagen die Mengen meist zwischen 75 und 100 Prozent.

Tendenz: höhere Niederschlagssummen

Im Kontrast dazu gab es im September ausserordentlich viel Regen und in höheren Lagen grosse Schneemengen. Danach aber schneite es erst wieder im Dezember richtig.

In der langfristigen Klimaentwicklung trage das extrem warme Jahr 2011 weiter zur Temperaturzunahme in der Schweiz bei, heisst es im Bericht. Demgegenüber läuft die aussergewöhnliche Trockenheit auf der Alpennordseite dem langfristigen Trend entgegen. Dieser geht in Richtung höherer Niederschlagssummen.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • dänu schmidt am 01.12.2012 06:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    normal

    im februar 2012 wurden doch noch höchste minusrekorde gemessen? das muss man dann auch einbeziehen. ich denke, dass die erderwärmung seit der letzten eiszeit permanent steigt, bis die wende (die nächste eiszeit) eintritt. die erde hat ja auch bereits mehrere eiszeiten hinter sich. ein ständiger kreis der sich schliesst.

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  • Lüc Burri am 01.12.2012 19:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    20 min. Das ist unnötig

    Wow Macht den Kühschrank auf

  • Mensch am 01.12.2012 11:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und immer wieder...

    diese einfältige Einstellung von wegen das alles gabs schon immer! Liebe Leute, dass eine Spezies ihren Planeten so massiv in so kurzer Zeit (seit Industrialisierung) verändert, gabe es noch nie!! Ich denke Panik ist genau so unangebracht wie locker nehmen! Aber etwas mehr Verantwortung gegenüber der Erde wäre bestimmt gesund! Allein schon, dass man mit dem Wasser, das zur "Produktion von 1kg Rindfleisch benötigt wird, ein ganzes Jahr lang täglich Duschen könnte, sollte doch schon zu denken geben... so vom gesunden Menschenverstand her und so.....

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Mani am 03.12.2012 14:32 Report Diesen Beitrag melden

    Wetterkapriolen

    Nach meiner Erinnerung, hat sich die Wetterlage in den letzten 40 Jahren nicht verändert. Manchmal kommt der erste Schnee noch im Oktober, manchmal erst im Januar. Manchmal war es im Februar 20 Grad warm - manchmal bis zu -20 Grad. Habe schöne, warme Sommer erlebt, wie auch kaltnasse. Das Wetter ist und bleibt nur eins: Unberechenbar.

  • Susanne am 03.12.2012 07:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ??

    liebe leute, wiso so ein kleinkrieg wegen so einem bericht? ob klimawandel oder nicht, bewusster leben schadet sicher nicht.

  • Samoht Resom am 03.12.2012 06:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ja ja.....

    .... und der Mond ist ein Schaukelstuhl, wir hatten 2011 den kältesten Sommer und Dezember seit Jahrzehnte. Hört doch auf mit solchen Falschmeldungen.

  • STRiiKER am 02.12.2012 23:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Klimaerwärmung?

    Das hat nichts mit Autos usw. zutuhn. Ich meine, in Death Vally (USA) wurde vor etwa 70 Jahren fast 60Grad gemessen. Und damals gabs auch nicht viele Autos.

  • Martin Sterchi am 02.12.2012 23:00 Report Diesen Beitrag melden

    Beängstigend die Unwissenheit

    Erstaunlich, dass es in der gebildeten Schweiz Leute gibt, die den Klimawandel Leugnen und die Augen vor der Wissenschaft verschliessen und irgendwelchen Verschwörungstheoretiker Glauben schenken.