Kein Witz

11. Juli 2018 22:43; Akt: 11.07.2018 22:43 Print

Kommt ein 13-Jähriger mit Kabel im Penis zum Arzt

Warum? Das fragt man sich des Öfteren. Doch selten ist die Frage so berechtigt wie im Fall eines Buben, der sich ein USB-Kabel bis in die Blase eingeführt hatte.

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Die Ärzte im Harbin-Kinder-Spital in China dürften sich ein wenig gewundert haben: Sie hatten es mit einem 13-Jährigen zu tun, der ein USB-Kabel in seinen Penis eingeführt hatte und es nicht wieder herausziehen konnte – es steckte fest. Auch die Ärzte scheiterten beim Versuch, den rund 20 Zentimeter langen Fremdkörper aus der Harnröhre des Buben zu ziehen. Den Grund offenbarte eine Röntgenaufnahme: Das Kabel hatte sich im Körper des Buben verheddert. Nur eine Operation, bei der die Blase des Buben aufgeschnitten werden musste, konnte helfen. Allerdings lösten die Mediziner nur den Knoten. Das Kabel selbst entfernten sie dann auf dem gleichen Weg, auf dem es hineingelangt war. Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass chinesische Ärzte mit einem derartigen Fall konfrontiert waren. Erst kürzlich hatte ein 60-Jähriger ein Spital in der Millionenmetropole Dalian aufgesucht. Bei ihm griffen die Ärzte zum Laser, um den Mann aus seiner misslichen Lage zu befreien. Über den Fall berichtete im April das chinesische Portal «KNews». Doch ganz so selten, wie man meint, sind die Fälle nicht, in denen sich Menschen Dinge irgendwo einführen. Das zeigt Radiopeadia.org, einer Art Wikipedia für Röntgenspezialisten.Dort erfährt man, dass es tatsächlich Menschen gibt, die sich ein Instant-Kaffee-Glas einführen. Rektal, wohl gemerkt. Dieser Patient hat immerhin zu etwas nicht ganz so Absurdem gegriffen: einem Vibrator. Ebenso wie dieser Kandidat, der wohl darauf aus war, sich mit einem «besonders grossen Sex-Toy» zu vergnügen, wie der behandelnde Arzt berichtet. Ob sich dieser Betroffene aus Versehen auf die Orange gesetzt hat, die nun in seinem Darm feststeckt, ist hingegen nicht bekannt. Auch darüber, wie diese Zucchetti dorthin gekommen ist, wo sie nun steckt, herrscht Unklarheit. Gleiches gilt für diese beiden Eier. Damit keine Missverständnisse aufkommen, hat der behandelnde Radiologe die Fremdkörper sicherheitshalber angeschrieben. Auch Alltagsgegenstände scheinen auf wundersame Weise in den Darm gelangen zu können, so wie diese Dose Anti-Mücken-Spray. Ebenfalls schon gesichtet wurden Stössel, ... ... Getränkeflaschen und ... ... eine Packung Berocca, die der Betroffene aus unerfindlichen Gründen in diesem Fall mit einer Spraydose kombiniert hat. Auch Deos wurden schon im Darm gesichtet. Genauso wie Plastikfäuste. Wie es sich angefühlt hat, als dieses Monstrum den Weg dorthin fand, möchte wohl niemand so genau wissen.

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In der Pubertät ist es ganz normal, seine Genitalien genauer erkunden zu wollen. Doch Duoduo aus Nordchina beliess es nicht beim Ertasten und Rumspielen. Er erforschte sein bestes Stück eingehender. Das brachte ihn ins Spital, wie der TV-Sender Heilongjiang Metropolis berichtet.

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Aber der Reihe nach: Aus unerklärlichen Gründen hielt es der 13-jährige Bub für eine gute Idee, ein USB-Kabel in seinen Penis – konkret: in die Harnröhre – zu schieben. Ganze 20 Zentimeter davon führte er ein.

Immerhin: Das eine Ende des Kabels hatte er vorher abgetrennt, so dass er tatsächlich nur die Leitung an sich, nicht aber den Stecker in sein Genital einfädelte.

Kabel steckte fest

Doch so einfach wie das Kabel seinen Weg durch die Harnröhre bis in die Blase gefunden hatte, liess es sich nicht mehr entfernen – und Duoduo hatte ein Problem.

Erst einmal musste er sein Dilemma seinen Eltern beichten. Die brachten ihn dann sofort ins Harbin-Kinder-Spital. Dort versuchten die Ärzte zunächst, das Kabel mithilfe von Gleitmittel aus dem Penis zu bekommen, jedoch ohne Erfolg: Das Kabel steckte fest.

Rettende Operation

Den Grund offenbarte eine Röntgenaufnahme: Das Kabel hatte sich im Körper des Buben verheddert (siehe Bildstrecke). Daher entschieden sich die Mediziner zur Operation, für die Duoduo jedoch in ein anderes Spital verlegt werden musste.

Am nächsten Tag war es dann so weit: Die Urologen schnitten die Blase auf und lösten den Knoten. Das Kabel selbst entfernten sie allerdings nicht durch den Schnitt, sondern zogen es auf dem gleichen Weg heraus, durch den es hineingelangt war. Zwei Wochen später waren die bei der Aktion entstandenen Verletzungen wieder verheilt – und der 13-Jährige konnte wieder nach Hause.

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass chinesische Ärzte mit einem derartigen Fall konfrontiert waren. Erst kürzlich hatte ein 60-Jähriger ein Spital in der Millionenmetropole Dalian aufgesucht. Zwischen seinen Beinen baumelte ein Einmeterkabel. Auch dieses hatte sich im Körperinnern verheddert.

(fee)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kai Scherz am 12.07.2018 08:20 Report Diesen Beitrag melden

    Das gibt ja mal einer

    Also ich bringe ihn mit bluetoth und Wlan hoch, ohne direkt Anschluss.

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  • RaPf am 12.07.2018 06:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es ist offiziell

    Die Menschheit verbldet endgültig.

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  • Martin Brändle am 12.07.2018 06:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht verwunderlich

    Seit auch Minderjährige ungehinderten Zugang zu übelster Pornografie haben, wundert mich das nur bedingt.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Laura am 12.07.2018 18:48 Report Diesen Beitrag melden

    Das zeigt klar auf

    wie einige Kinder und Jugendliche indoktriniert sind. Auf so eine Idee kommt man nicht "einfach so" in dieser Art und Weise. Und der freie Zugang zu Internetpornografie spielt auch sicher eine Rolle.

  • Plomp am 12.07.2018 17:53 Report Diesen Beitrag melden

    Naja...

    Bof .. da war wohl ein sexuelles Entdeckerexperiment in die Hose gegangen. Teens bauen da halt auch Mist. Soll vorkommen. Will ja ned wissen, was die ganzen Kritiker in ihrer Pubertaet ausprobiert haben ... :)

  • Ephraim Lercher am 12.07.2018 17:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    achtung

    Gläser sind gefährlich. Es gibt irgendwo ein schönes Video, wo so ein Einmachglas dem Druck nicht standhält und zerbirst.

  • Grunzi Silvio nto am 12.07.2018 17:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht so schlimm....

    das kann ja jedem passieren.

  • Dési Reh am 12.07.2018 14:35 Report Diesen Beitrag melden

    Autsch!

    ... und irgendwie musste er es den Eltern erklären, warum er in den Spital gefahren werden will ...