Mensch, so ein Müll

20. Juni 2012 18:16; Akt: 21.06.2012 08:56 Print

Monströs, was alles im Meer schwimmt

Am Strand von Rio de Janeiro gucken drei gigantische Fische in die Luft. Die aus PET-Flaschen gebauten Skulpturen machen auf das immense Vorkommen von Plastikmüll im Meer aufmerksam.

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Vom 20. bis 22. Juni 2012 findet in Rio de Janeiro die Konferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung statt. Aus diesem Anlass ragen drei riesige Fische am Botafogo Beach in der brasilianischen Millionenstadt in die Höhe. Das sieht zwar besonders in der Nacht, wenn die aus Plastikflaschen gefertigten Skulpturen beleuchtet werden (siehe obige Bildstrecke), schön aus, der Hintergrund ist aber ein trauriger.

Zwischen 60 und 80 Prozent der Ablagerungen im Meer stammen von Plastikprodukten. Diese gigantischen Plastikmengen haben schwere Konsequenzen für das Leben im Meer und möglicherweise auch für die Nahrungskette und die Gesundheit der Menschen.

Die Konferenz, auch Rio +20 genannt, findet bereits zum 20. Mal statt, nachdem 1992 die Diskussion um die Zukunft unseres Planeten und seiner Ressourcen eröffnet wurde.

(fvo)