Stephen Hawking

22. März 2017 13:28; Akt: 22.03.2017 15:47 Print

Schwerkranker Hawking fliegt ins All

Der im Rollstuhl sitzende weltberühmte Physiker Stephen Hawking folgt einer Einladung von Virgin-Galactic-Chef Richard Branson.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der schwerkranke Astrophysiker Stephen Hawking hält an seinem Plan für eine Reise ins All fest. Wie die englische Zeitung «The Independent» schreibt, erzählte der 75-jährige britische Wissenschaftler dem Fernsehsender ITV in Good Morning Britain: «Drei Kinder haben mir grosse Freude gemacht. Und ich kann Ihnen sagen, was mich glücklich machen wird: eine Reise ins Weltall.»

Virgin-Galactic-Chef Richard Branson hatte Hawking schon vor Jahren eine Mitflugmöglichkeit für die Zukunft angeboten. Er habe sofort zugesagt, berichtete Hawking. «Ich dachte, mich würde nie jemand mitnehmen», zitiert ihn die Zeitung. Möglicherweise sei er aber in den USA nicht willkommen, da er US-Präsident Donald Trump als Demagogen bezeichnet habe, sagte der Astrophysiker.

Hawkings Pressestelle war am Montag für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Der 75-Jährige leidet an der unheilbaren Muskel- und Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose). Seit Jahrzehnten sitzt er fast völlig bewegungsunfähig im Rollstuhl. Er kann nur sehr langsam mit Hilfe eines Sprachcomputers kommunizieren.

Justin Bieber ist auch auf der Liste

Vor zehn Jahren hatte Hawking einen Parabelflug unternommen. Dabei konnte der Astrophysiker bei einem kontrollierten Sturzflug in einer umgebauten Boeing für kurze Zeit das Gefühl der Schwerelosigkeit erleben - und war völlig begeistert.

Die Firma Virgin Galactic des britischen Milliardärs Branson will in Zukunft Touristen ins All fliegen. Ein Platz bei einem der Flüge soll etwa 250'000 Dollar kosten. Auf einer Warteliste dafür steht seit längerer Zeit neben Stephen Hawking unter anderem auch Justin Bieber.

(sep/sda)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Emoticons am 22.03.2017 14:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bieber kann warten

    Im gegensatz zu Bieber hat dieser Mann etwas für die Menschheit geleistet...

    einklappen einklappen
  • Flieger am 22.03.2017 16:01 Report Diesen Beitrag melden

    Auf auf und in die Hööh'

    Ja.. nehmt Dr. Hawking mit und ermöglicht einem der genialsten Denker unserer Zeit einen Lebenswunsch. Und Justin Bieber nehmt auch mit.. mit dem könnt ihr ein Loch stopfen in der Kapsel wenn sie von Weltraumschrott perforiert werden sollte .. oder "per Zufall" die Tür aufgeht.

    einklappen einklappen
  • Ueli Knecht am 22.03.2017 16:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Branson

    Congrats, echt Klasse der Branson. Leute wie diese sollten die Welt regieren!!

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Nerd am 23.03.2017 19:30 Report Diesen Beitrag melden

    Frag mich wie der die G-Kräfte verträgt

    Als mit Glasknochen mit 6-10 G in de Sitz gepresst werden ob das gut gehen wird ???

  • A.W. am 23.03.2017 13:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Keine Ahnung

    Schade dass der Autor keine Ahnung hat. Ein Parabel-Flug hat nichts mit einem kontrollierten Sturzflug zu tun.

  • Dunc am 23.03.2017 13:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bieber

    Hopefully Branson will leave Justin Bieber in space.

  • Tom S. am 23.03.2017 09:03 Report Diesen Beitrag melden

    Bleibt in der Nähe

    So sehr ich es Hawking gönnen mag, aber der wird die g-Kräfte in seinem Zustand wohl kaum überleben. Aber noch schlimmer ist die Tatsache, dass sein Name im gleichen Artikel wie Justin Bieber vorkommt. Ein geistiger Überflieger im gleichen Flugzeug/Shuttle wie einer vom ganz anderen Ende der Skala ? Fliegt einfach nicht zuweit raus, wir wollen uns nicht schämen, falls es da draussen noch andere gibt.

  • Puppi am 23.03.2017 08:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Irrtum

    Keine gute Idee. Sein Körper ist diesen Belastungen nicht gewachsen und die Welt verliert mit ihm einen der kreativsten Forscher.