Fotowettbewerb

07. Juli 2018 20:50; Akt: 07.07.2018 20:50 Print

So schön ist unsere Welt, wenn man genau hinsieht

Als die Umweltorganisation The Nature Conservancy zum Wettbewerb rief, bekam sie 57'489 Beiträge aus 135 Ländern. Das sind die Siegerfotos.

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57'489 Beiträge aus 135 Ländern sind für die diesjährige Ausgabe des Fotowettbewerbs der Umweltorganisation The Nature Conservancy eingegangen. Den Hauptpreis holte dieses Bild zweier spielender Hengste in der südfranzösischen Camargue. Die Fotografin Camille Briottet aus Lyon gab ihm den Titel «Die Kraft des Tierreiches». Der zweite Preis ging an Andre Mercier aus Kalifornien. Das Bild trägt den Titel «Das Ende ist nah». Dazu schreibt Mercier: «Das Eis könnte Tausende Jahre alt sein und erst vor kurzem am Vatna-Gletscher abgebrochen sein. Bald wird es ins Meer schmelzen. Das Bild entstand im Juli 2017 in Island.» Platz 3 sicherte sich Terra Fondriest aus dem US-Bundesstaat Arkansas mit «Frosch-Umarmung». Dazu bemerkt sie, dass ihre Tochter alle Arten von Kriechtieren liebe. Sie inspiriere sie jeden Tag von neuem durch ihre Fürsorge für jedes Lebewesen. Nun zu den einzelnen Kategorien. Den Anfang machen die drei ausgezeichneten Ausnahmen aus der Kategorie Tierwelt. Roberto Moccini Formiga gab diesem Bild den Titel «Der Jäger». Es zeigt einen Weissen Hai in den Gewässern der mexikanischen Insel Guadalupe. Diesen nassen Rotfuchs fotografierte Megan Lorenz in Bonavista, Neufundland. Titel: «Ich beobachte dich, du beobachtest mich». Mithilfe einer Drohne schoss der Franzose Florian Ledoux im Sommer 2017 im kanadischen Territorium Nunavut dieses Bild eines Eisbären, der von einer schmelzenden Eisscholle zur anderen springt. Weiter gehts mit der Kategorie Wasser: «Gelassenheit» von Jeremy Stevens zeigt den Aldeyjar-Wasserfall in Island im Januar 2018. Der Fotograf schreibt dazu: «Die Orte, die am schwersten zu erreichen sind, sind oft die besten und friedlichsten.» «Alligator-Treffen» von Jorge Diehl, aufgenommen im nördlichen Pantanal in der Nähe der Kleinstadt Poconé, Brasilien. «Ihre Majestät». Aristo Risi aus Australien schreibt zu seinem Bild: «Ein Plastiksack in seinem natürlichen Lebensraum, dem Ozean. Aufgenommen 2017 in Shellharbour. Plastik wurde einst verehrt, jetzt zerstört es alles, was wir lieben. Die Natur verbindet uns alle. Wir haben die Pflicht, sie zu schützen.» Es folgt die Kategorie Mensch und Natur. «Schmale Spalten» nennt Tanner Latham diese Aufnahme, die im Escalante National Monument im US-Bundestaat Utah entstanden ist. Harry Randell schreibt zum «Wasserfall-Wunder»: «Die Viktoria-Fälle sind das siebte Weltwunder. In die Grenze von Zimbabwe und Sambia geschnitzt gibt es keinen besseren Ort, wo sich zwei Nationalitäten treffen können, um vom nie endenden Donnern des Wassers hundert Meter tiefer beeindruckt zu sein» «Sonnenaufgang in Vama Veche», Rumänien, von George Bufan Die Kategorie Landschaft. «Namibische Kurven» ist der Titel von Paul Zizkas Aufnahme, die er 2017 im Gebiet des Sossusvleis in Namibia gemacht hat. «Treiben im Toten Meer». Aufgenommen von Aline Fortuna aus Brasilien. Diesem Foto eines Vulkanausbruchs gab Hernando Alonso Rivera Cervantes den Titel «Reine Energie und Feuer». Es zeigt den Colima im gleichnamigen Bundesstaat, Mexiko. Nächste Kategorie: Städte und Natur. Der Lion Rock ist ein Symbol Hongkongs und widerspiegelt den Geist der Hongkonger, wie Fotograf Kwok Kui Andus Tse schreibt. Titel: «Meine Heimat, meine Stadt» «Herbst im Big Apple» zeigt das World Trade Center in New York. Fotografin: Yonca Ables. «Rückgewinnung» wurde von Jesse Yang in einer Geisterstadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten aufgenommen. Zum Schluss gibt es noch drei weitere Favoriten der Preisrichter. Den Beginn macht eine winzige Trauermücke, die unter einem Pilz sitzt. Abgelichtet wurde sie in Südschottland von Duncan McNaught. Titel: «Willkommen in meiner bescheidenen Behausung» Aus Hawaii stammt die «Lava-Explosion». Das Bild der Fotografin Elyse Butler zeigt, was passiert, wenn Lava des Vulkans Kilauea in den Pazifik fällt. Ruben Dario Mejia aus Kolumbien gab dem Bild eines Models, das ein trockenes Blatt hält, den Namen «La Pacha Mama». Die Göttin Pachamama gilt einigen eingeborenen Völkern der Anden als personifizierte Erdmutter.

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In der Bildstrecke oben sehen Sie die ausgezeichneten Fotografien. Auf der Website von The Nature Conservancy gibt es noch einige weitere Bilder zu sehen, die aus der Fülle der Einsendungen herausgestochen sind, aber keinen Preis gewonnen haben.

(jcg)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Letzi Parker am 07.07.2018 21:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Noch

    An einigen Orten ist diese Welt noch in Ordnung. Noch.

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  • Sonne19 am 08.07.2018 05:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wunderschön

    super inspiration !gratuliere den fotografen und bedanke mich für die schönen bilder

  • Stütchen am 07.07.2018 21:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verspielt

    Ob die beiden miteinander "spielen" bin ich mir jetzt nicht so sicher... ;-) aber starkes Bild!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Frau52 am 08.07.2018 11:46 Report Diesen Beitrag melden

    wunderbare Erde

    Die Welt ist schön, aber die meisten haben vergessen genau hinzusehen. Anstatt immer online zu sein, wäre es schön und gut für's Gemüt, mal wieder abzuschalten und die Natur zu geniessen. Es gäbe so wunderbare Dinge zu entdecken, hätten nicht viele diese Fähigkeit verloren.

  • M.Gerber am 08.07.2018 09:28 Report Diesen Beitrag melden

    Die meisten sehen alles negative kommen !

    Aber einige denken krampfaft Positiv ! Leider ist Fakt der Mensch zerstört seine eigene Grundlagen ( Erde, Natur ) nur des Profit und Geldes wegen !

  • W.F. am 08.07.2018 06:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Genau hinsehen

    Und wen man noch genauer hinsieht, erkennt man, was wir in naher Zukunft verlieren werden.

  • Sonne19 am 08.07.2018 05:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wunderschön

    super inspiration !gratuliere den fotografen und bedanke mich für die schönen bilder

  • Adi... am 07.07.2018 22:21 Report Diesen Beitrag melden

    Meine meinung nach!

    Die Welt und das Leben ist so wie man annimmt.