Vorlesen bringts

10. April 2018 16:20; Akt: 16.04.2018 10:26 Print

Von welchem Buch hast du nicht genug bekommen?

Du hast schon als kleines Kind Bücher geliebt, noch bevor du überhaupt lesen konntest? Dann verrate uns, welches Vorlesebuch dich am meisten gepackt hat.

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Du warst schon ein Bücherwurm, bevor du auch nur einen einzigen Buchstaben lesen konntest? Deshalb musste dir immer jemand vorlesen? Und zwar immer und immer wieder das gleiche Buch? Dann verrate uns via Formularfeld, welches das war und warum es dir so viel bedeutet hat. Kurz: Mach es, wie unsere Redaktoren ... Living-Redaktorin Meret Steiger bekam am liebsten aus Hans Fischers «Pitschi» vorgelesen. Der Grund: «Ich fands toll, dass der ängstliche Pitschi am Schluss sehr mutig geworden ist. Und das Buch hat aufgezeigt, dass man zwar viele Dinge ausprobieren kann, am Ende aber damit zufrieden sein kann, was man hat beziehungsweise ist.» Bei Fee Riebeling, Redaktorin Wissen, stand dagegen Otfried Preusslers «Der kleine Wassermann» hoch im Kurs. Der kleine Wassermann erlebt jede Menge Abenteuer in dem Weiher, in dem er lebt. «Damit war er für mich eine Art Vorbild. Denn bis heute kann ich mir keinen besseren Ort als die Küste zum Leben vorstellen.» Mareike Rehberg, Redaktorin Ausland, hat ihre ersten Vorleseerfahrungen in der DDR gemacht. Das sieht man auch an ihrem Lieblingsvorlesebuch: «Hamster Dickbauch», in dem – natürlich – für die Vorzüge des Kommunismus geworben wird. Für Rehberg war das irrelevant. «Ich konnte mich mit dem Futter hortenden Hamster identifizieren, weil ich immer Angst hatte, nicht satt zu werden, da ich so viel langsamer als alle anderen ass.» Für Jean-Claude Gerber, Leiter Digital/Wissen, waren in der Primarschule die Freitage stets ein Highlight. Denn da las die an und für sich strenge Lehrerin immer aus «Die Turnachkinder» vor – auf Mundart, obwohl es in Schriftsprache verfasst war. «Da waren wir immer alle ganz andächtig, es war die schönste Zeit der Schulwoche.» «Pippi Langstrumpf» darf in dieser Aufzählung natürlich auch nicht fehlen. Daraus vorgelesen zu bekommen, war für Silvana Schreier aus dem Ressort Schweiz eine grosse Freude: «Das Buch liess mich als kleines Mädchen träumen. Pippi machte für mich jeden Traum, jede Fantasie erreichbar.» Nachdem ihre Mutter ihr das Buch zweimal vorgelesen hatte, musste sie beim dritten Mal selber ran. «Das ging mit sechs Jahren zwar noch etwas holprig, aber ich habs geschafft.»

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Kindern vorzulesen, ist wichtig – aus ganz verschiedenen Gründen. Gleichzeitig macht es aber auch riesigen Spass, vorgelesen zu bekommen.

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Erinnerst du dich noch an dein erstes Lieblingsbuch? Das, aus dem dir deine Eltern, Grosseltern, Onkel und Tanten immer und immer wieder vorlesen mussten? Dann nenn es uns – und verrate, warum du es damals so geliebt hast!

(fee)