Experiment

15. März 2017 17:19; Akt: 15.03.2017 17:19 Print

Wasserdruck lässt Styroporkopf schrumpfen

Unter Wasser ist der Druck ein anderer, heisst es. Doch was bedeutet das? Und wie stark ist er? Ein Video klärt auf.

Interessante Veranschaulichung: Der Kopf beginnt im tiefen Meer zu schrumpfen. (Video: Vizzr)
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Je tiefer im Meer, desto höher der Wasserdruck. Um zu zeigen, was für Kräfte unter Wasser herrschen, haben Forscher des Monterey Bay Aquarium Institute in Kalifornien zwei Styroporköpfe miteinander verglichen. Den einen Schädel brachten sie mithilfe eines U-Boots in eine Meerestiefe von 3000 Metern. Der andere blieb im Labor. Auf beide richteten die Forscher jeweils eine Kamera.

Ergebnis: Während der an Land befindliche Kopf während des ganzen Experiments keinen Wank machte, begann der andere ab 1000 Metern zu schrumpfen. In 3000 Metern Tiefe war der Druck schliesslich auf fast zwei Tonnen pro Quadratzentimeter angewachsen. Das ist in etwa so, als stemme man ein ausgewachsenes Nilpferd mit dem Daumen hoch. Umso erstaunlicher ist es für die Forscher, dass in 3000 Metern Tiefe tatsächlich Leben existiert.

(gi)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sub Aquanaut am 15.03.2017 15:33 Report Diesen Beitrag melden

    Styroporkopf von Forscher

    Weil ja so ein Styroporkopf ein wissenschaftlich adäquater Ersatz für eine richtige Messsonde ist, ist diese Studie sowas von meega durchschlagend. Also ohne dieses Beispiel hätte ich nie erfahren, dass in dieser Tiefe so enormer Druck herrscht. Das ist vermutlich für die meisten Leute eine völlig neue Erkenntnis...

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  • Marc am 15.03.2017 17:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Einheiten Durcheinander

    Es sind eher 300kg/cm2 bei 3000m tiefe. Das sind dann fast 2 Tonnen pro Quadrat Zoll. (amerikanische Einheit)

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  • Kopfschüttel am 15.03.2017 17:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mr.

    Sehr spannend zu erfahren, dass die Kamera die den im Labor verbleibenden Kopf filmte, keine Veränderungen feststellte. Gibt es diesen Film auch noch? Zudem: wäre das Resultat anders herausgekommen, wäre der 2. Kopf nicht im "gesicherten Umfeld des Labors" verblieben, sondern beispielsweise A) in der Damentoilette des Labors B) auf dem Mt. Everest?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Skeptiker am 16.03.2017 18:06 Report Diesen Beitrag melden

    Styropor besteht hauptsächlich aus Luft

    Eigentlich müsste der Styroporkopf auf 3000m nur noch die Grösse einer Flocke haben. Denn bei rund 300 Bar hat die Luft ein 300 Mal kleineres Volumen...

  • popi am 16.03.2017 13:50 Report Diesen Beitrag melden

    Das sind die Informationen der Zukunft

    Interessant, kostspielig, realitätsfremd und somit sinnlos.

  • sonja simmenring am 16.03.2017 09:04 Report Diesen Beitrag melden

    Physik

    Ein Mensch besteht aber nicht aus Styropor sonder mehrheitlich aus Wasser und dieses ist NICHT komprimierbar. Deswegen wird auch der Mensch unter Wasser NICHT komprimiert.

    • Taucher am 17.03.2017 13:36 Report Diesen Beitrag melden

      stimmt..

      der mensch selber nicht.. aber die in ihm eingeschlossenen Gase. Darm, Magen, Lunge, Nebenhölen, Innenohr.. etc etc.

    • P.Kurath am 17.03.2017 14:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      wikipedia?

      Naja...Aber Wasser ist auch komprimierbar das sagt jedenfalls wikipedia. Alles eine Frage des Drucks...

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  • Schrumpfkopf am 15.03.2017 21:43 Report Diesen Beitrag melden

    Tauchkurs besuchen und man weiss das. ;)

    Oder in der Schule besser aufpassen. ;) Dafür braucht es jetzt wirklich keine Wissenschaftler, finde das eher Peinlich das lange erforschte Erkenntnisse neu Publiziert werden. Bei manchen Wissenschaftler stellt man sich schon das eine oder das andere mal die frage, wo ist bei solchen noch die Daseinsberechtigung in diesem Beruf? ausser zum abschreiben haben es diese wohl in ihrem Studium zu nichts gebracht? Eine Forschung die wirklich einmal Sinn machen würde, die Forschung nach dem Sinn von Sinnlosen Forschungen. :D

  • Gaskompression am 15.03.2017 21:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Komisches Experiment

    Ein Experiment für Leute, die im Kopf nur Luft haben? Flüssigkeiten sind praktisch nicht komprimierbar. Potwale kommen aus 1000 m Tiefe auch wieder ganz normal an die Oberfläche. Einfach, weil sie nicht aus Styropor sind. Ihr müsst zeigen, was passiert, wenn man den Druck in schnellen Intervallen ändert.