«Spidernaut» Neffi

04. Dezember 2012 19:02; Akt: 04.12.2012 19:02 Print

Weltraum-Spinne stirbt kurz nach ihrer Rückkehr

Sie verbrachte 100 Tage auf der Weltraumstation ISS, um zu beweisen, dass Spinnen im All genauso gut jagen können wie auf der Erde. Kurz nach ihrer Rückkehr ist Neffi verstorben.

Nefertiti in Aktion: Sie fängt eine Fruchtfliege auf der ISS. Video: Youtube/SmithsonianScience
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Die Weltraum-Spinne Nefertiti war die neue Heldin des Naturhistorischen Museums in Washington D.C. – jetzt ist sie tot. 100 Tage lebte sie auf der internationalen Raumstation ISS und kehrte Ende November sicher auf die Erde zurück. Am Montag starb Nefertiti, liebevoll Neffi genannt, eines natürlichen Todes – fünf Tage nach ihrer Rückkehr.

Neffi war auf ihre Mission geschickt worden, um herauszufinden, ob Spring-Spinnen wie sie im All gleich gut jagen können wie auf der Erde. Der «Spidernaut», wie sie in US-Medien genannt wird, erledigte seinen Job gut: Er hatte keine grossen Probleme, Fruchtfliegen zu fangen.

Sie verliess die Erde ein zweites und letztes Mal

Das Smithsonian National Museum of Natural History in Washington teilte mit einem Augenzwinkern mit, dass Neffi kein Spinnen-Suizid wegen einer Post-Weltall-Depression begangen habe, sondern eines natürlichen Todes starb. Sie wurde 10 Monate alt; Mitglieder ihrer Spezies Phidippus johnsoni hätten eine Lebensdauer von bis zu einem Jahr.

Neffis Lehr-Auftrag ist aber noch nicht beendet: Ihr Körper wird der Sammlung des Museums hinzugefügt, wo er «weiterhin zum Verständnis von Spinnen beitragen wird», schreibt das Museum auf der Facebook-Seite. Dort wünschten ihr ihre Anhänger alles Gute für ihre zweite Reise weg von der Erde.

(rey)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • rainer zufall am 05.12.2012 23:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wen interessierts?

    warum interessiert sich jemand dafür, ob eine spinne im all genauso gut jagt wie auf der erde?! und wer interessiert sich für die kommentare dafür?...versteh ich nicht.

  • Roberto Sandwich am 05.12.2012 22:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nefertiti :(

    Nefertiti du wirst und fehlen :( R.I.P Ich hoffe das die Verantwortlichen dafür büssen werden ! Gerechtikeit muss sein !

  • welthunger am 05.12.2012 20:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Auf die Menschen schauen

    Man gibt Millionen für so einen unnötigen Versuch aus, aber kümmert sich nicht um die Kinder in Afrika, die mit diesem Geld grössere Überlebenschancen hätten!!

    • Prof. Med. Klausenberger am 05.12.2012 23:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Unüberlegte Eltern

      Die Kinder die dort Leben, dürften gar nicht dort sein. Wieso machen die Eltern in dieser schlechten Lage Kinder? Fangen Sie doch an und spenden Sie Ihren ganzen Monatslohn!

    • Michael am 06.12.2012 10:52 Report Diesen Beitrag melden

      Ja, ja

      Sie geben Geld für ein unnötiges Handy aus, aber kümmert sich nicht um die Kinder in Afrika, die mit diesem Geld grössere Überlebenschancen hätten!!

    • Mage am 06.12.2012 12:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Wunschdenken

      Mehr nicht. Immer mehr geld und passiert ist genau gar nichts. Nee, geld scheint da nicht die lösung zu sein.

    einklappen einklappen
  • Edi Senn am 05.12.2012 15:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tierschutz für Fruchtfliegen

    Diese armen Fruchtfliegen... Unternimmt denn der Tierschutz nichts?

  • Bodo Haudruff am 05.12.2012 14:12 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Spinnen, sondern lauter....

    Spinner.