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05. März 2018 16:52; Akt: 05.03.2018 16:52 Print

Wer macht bessere News-Sendungen als SRF?

Bei der SRG sollen künftig mindestens 50 Prozent der Gebührengelder in Information gesteckt werden. Doch welche Formate braucht es?

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Mögliche Vorbilder für neue SRF-Nachrichtenmagazine: Seit 1963 ein Aushängeschild der ARD: Im «Weltspiegel» berichten die ARD-Korrespondenten einmal pro Woche während 40 Minuten von globalen Brennpunkten. Die ARD profitiert dabei von einem der grösssten Korrespondentennetze der Welt. Die wöchentliche politische Talkshow hat seit ihrem Bestehen 2001 einerseits diverse Preise gewonnen, aber auch mehrfach für Kontroversen und Programmbeschwerden gesorgt. Trotzdem oder gerade deswegen gilt «Hart aber fair» als einer der renommiertesten Polit-Talks im deutschsprachigen Raum. Die satirische Nachrichtensendung wurde in Italien 1988 erstmals ausgestrahlt. Neben der Satire bilden auch investigative Elemente einen Schwerpunkt. So ist der Kampf gegen die Korruption ein wiederkehrendes Thema der mehrfach preisgekrönten Show. Zum Moderatorenteam gehörte auch bereits mehrfach Michelle Hunziker. Das investigative Flaggschiff der BBC ist seit 1953 auf Sendung, was es zum ältesten Nachrichtenmagazin der Welt macht. Von Medikamentenskandalen über geheime Filmaufnahmen aus Nordkorea bis zur Korruption im Weltfussball: Das Programm schafft es regelmässig, Missstände aufzudecken und die Wut der enttarnten Akteure auf sich zu ziehen. Seit 1968 hat «60 Minutes» mehr Preise gewonnen als jede andere Prime-Time-Sendung der USA. Die besten und bekanntesten US-Journalisten haben das Magazin des Senders CBS zu einem der angesehensten amerikanischen Nachrichtenformate gemacht. (Im Bild: Die Sendung vom 10. September 2017, in der Präsident Trumps Ex-Berater Steve Bannon sein erstes Interview nach seinem Rauswurf gab.) Welche Informations-/Nachrichtensendung eines ausländischen Fernsehsenders ist Ihr Favorit? Teilen Sie es uns im Formular am Ende des Artikels unten mit. (Im Bild: Die Moderatorin des ZDF-Auslandsjournals Antje Pieper)

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Mit 71,6 Prozent Nein-Stimmen hat sich das Schweizer Stimmvolk gegen die No-Billag-Initiative ausgesprochen. Doch auch wenn die Gebührengelder in Zukunft weiter fliessen werden, hat die SRG ein Reformpaket in Aussicht gestellt. Neben einem Sparplan sticht besonders das Bekenntnis zur Information ins Auge.

Mindestens 50 Prozent der Gebührengelder sollen künftig in Informationssendungen fliessen. Doch noch mehr «Tagesschau» und «10 vor 10» braucht eigentlich niemand. Deshalb die Frage an Sie, lieber Leser, liebe Leserin: Welche Informations- und Nachrichtenformate von ausländischen Fernsehstationen schätzen Sie ganz besonders? Welche Sendungen soll das Schweizer Fernsehen für die Schweiz übernehmen?

Teilen Sie uns Ihre Favoriten im Formular mit! Beschreiben Sie in einem Satz, weshalb Sie die Sendung so gut finden, dass sie das Schweizer Fernsehen übernehmen sollte.

(jcg)