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Energie-Moloch
13. Februar 2012 10:59; Akt: 13.02.2012 10:59 Print
Wie warm ist eine Stadt?
Forscher haben ein thermografisches 3D-Modell der Bremer Innenstadt erstellt. Die Aufnahmen decken Schwachstellen in der Isolierung auf und helfen so, die Energie-Effizienz zu steigern.
Die Kamerafahrt durch die Bremer Innenstadt sieht ein wenig wie Google Street View aus. Allerdings dienen die 3D-Aufnahmen der Jacobs University nicht zur besseren Wegfindung, sondern der Entdeckung von Wärmebrücken. Diese verursachen bei Gebäuden einen Wärmeverlust an die Aussenwelt. Mit «ThermalMapper», dem thermografische 3D-Verfahren, können wertvolle Daten für Energieeffizienz gewonnen werden.
Bildstrecken Wildtiere frieren nichtTiere im Winter Infografik GeothermieEin mobiler Roboter erfasste die Umgebung durch einen dreidimensionalen Laserscan. Die blauen Stellen entsprechen Temperaturen ab -5°C und rote Stellen ab +10°C. Grosse Fenster alter Gebäude sind besonders wärmedurchlässig.
Ab in die Luft
Die Fahrt durch Bremens Innenstadt war der erste grössere Einsatz des thermografischen Verfahrens der Jacobs University. «Um die Effizienz des «ThermalMapper» in Zukunft zu steigern, planen wir unser nächstes Experiment in der Luft zu führen», erklärt Andreas Nüchter, Professor für Computer-Wissenschaft. Mit fliegenden Robotern könnte man Hausdächer wesentlich effizienter Messen, als von Boden. Und dort gäbe es grosses Isolierungspotential.
(pru)
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1.Wie war denn die Aussentemperatur bei den Aufnahmen? 2.Wo ist die Temperaturfarbskala? Ohne die ist auch das "beste 3D Thermografievideo" praktisch wertlos. 3.Energietechnisch sinnvoll waere alle alten Gebaede abzureissen. Aber da blockt dann wohl der Denkmalschutz.
Isolierung ist ja schön und gut, aber...
in vielen Blöcken mit "bildungsfernen Schichten" werden die Fenster nur angekippt und die Heizung vollgas laufen gelassen. Auch da gäbe es massive einsparmöglichkeiten.