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Pressestimmen
12. Juli 2010 07:03; Akt: 12.07.2010 07:22 Print
«Das dritte Trauma für Oranje»
Das dramatische Endspiel im Spiegel der holländischen und spanischen Online-Medien. Die «Marca» glaubt gar, dass man jetzt beruhigter sterben könne.
Das niederländische Boulevardblatt «De Telegraaf», die grösste Zeitung des Landes, titelte kurz nach Abpfiff: «Drittes Trauma für Oranje». Man habe Arjen Robben den Unglauben gleich nach dem Schlusspfiff direkt vom Gesicht ablesen können, schreibt der «Telegraaf». Der 26-jährige Stürmer hätte Oranje gleich zweimal zum WM-Titel schiessen können – «Auge in Auge mit Iker Casillas versagte er aber.» Die Spanier seien nach der 120 Minuten dauernden Verschleisspartie unerbittlich gewesen.
Bildstrecken So jubelt der WeltmeisterJubelbilder unserer LeserDie Bilder zum WM-FinalAuch «Trouw» will die Partie nicht rühmen: «Es war ein Kampf ohne brillantes Spiel. Beide Teams schienen doch zu stark mit den Nerven zu kämpfen, um einen Werbespot für den Fussball daraus machen zu können.»
Die «Volkskrant» schreibt von einem «hochdramatischen Abend in Soccer City», an dem der WM-Titel für die niederländische Mannschaft gerade ein bisschen zu hoch hing. «Spanien war im Final zu gut, auch wenn sich dies erst in der zweiten Hälfte der Verlängerung zeigte», analysiert das Blatt.
Das zuweilen überaus harte Spiel der Holländer wird vom «Algemeen Dagblad» erwähnt: «Das Duell war anfänglich nicht hochstehend, aber hart. Nigel de Jong und Wesley Sneijder begingen Fouls, die deutlicher nicht sein konnten.» Schnell hätten so die beiden «kontrollierenden Mittelfeldspieler» De Jong und Mark van Bommel die gelbe Karte gesehen.
««Es gibt Leute, die jetzt in Ruhe sterben können»
Deutlich positiver fallen natürlich die spanischen Berichte aus: «Der Traum wurde wahr...wir sind Weltmeister!!!» so die «Marca». Wie praktisch überall wurde auch hier nicht mit Ausrufezeichen gespart. «Wir werden es nie vergessen», versprach die Sportbibel später und erklärte: «Es gibt Leute, die jetzt in Ruhe sterben können.»
Auch die andere grosse Sportzeitung Spaniens, die «As» scheint durch den Titel befreit: «Weltmeister! Danke Iniesta». Derweil schreit «el Mundo»: Spanien, Spanien, Spanien!» und lobt sich selbst: «Wie grossartig du bist, Spanien!». Der Redaktor des Livetickers ist sich sicher: «Auf das haben wir ein Leben lang gewartet. Spanien weint vor Freude!»
Die Superlative kennen in den Medien kaum Grenzen. «El País» sieht das Land gar «auf dem Mond». Der Erfolg sei vor wenigen Jahren noch «utopisch» gewesen.
(dhr/fox)
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Alle 266 Kommentare
























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Harmlos was die spanier geleistete haben,,nicht einmal so eine grosse fest wie erwartet!!wenn brazilen gewinnt dann ist es 1000000 mal besser!!forza brazil e portugal
Wieder was gelernt
Irgendwie habe ich gedacht dass die Deutschen die grösste Klappe haben wenn sie mal etwas gewinnen.Seit vorgestern weiss ich es besser..Trotzdem,herzlichen Glühstrumpf zum Titel liebe Spanier.Und nicht zuviel Sangria saufen:-)
Emotional
Spontan, gefühlvoll emotional genial. Man spürt die Liebe zu seiner wunderbaren Freundin. Ein toller, fairer Sportsmann. Bravo Iker