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16. Juni 2014 01:06; Akt: 16.06.2014 11:14 Print

Torlinientechnologie feiert WM-Premiere

Auch wenn Honduras-Coach Luis Suarez nach Diskutieren zumute war: Der Schuss von Frankreichs Karim Benzema war hinter der Linie - auch wenn nur ganz knapp.

Erst der Videobeweis zeigt: Der Ball ist drin. (Video: Youtube)
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Im Gruppenspiel zwischen Frankreich und Honduras (3:0) erlebte die Torlinientechnologie ihre Feuertaufe an der WM in Brasilien, als Karim Benzema den Ball an den weiten Pfosten hämmerte. Von dort sprang dieser der Linie entlang Richtung Torhüter. Dieser beförderte die Kugel unglücklich ins eigene Tor – dies aber nur hauchdünn.

Von blossem Auge hätte der Schiedsrichter raten müssen, ob der Ball nun in vollem Umfang hinter der Linie war oder nicht. Dank den sieben Kameras, die auf das Gehäuse gerichtet sind, kriegte der Unparteiische innerhalb einer Sekunde ein Signal auf seine Uhr gesendet. Auf fünf Millimeter genau berechnet Goal Control, so heisst die in Deutschland entwickelte Technologie, die Position des Balls.

Dennoch wollte Luis Suarez, Trainer von Honduras, das Goal nicht wahrhaben. Dabei wurde es auf den gigantischen Bildschirmen im Stadion von Porto Alegre und auch den TV-Zuschauern zuhause deutlich vor Augen geführt: Das Runde war im Eckigen.

(als)