Solidarische Mannschaft

04. Juli 2018 11:29; Akt: 04.07.2018 12:36 Print

Die 13 wichtigsten WM-Szenen der Schweizer Nati

Trotz dem Achtelfinal-Aus: Das Schweizer Team nimmt auch positive Erfahrungen aus Russland mit. Die 13 wichtigsten WM-Szenen.

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Was wäre passiert, wenn Blerim Dzemaili (l.) seine Chance in der ersten Hälfte im WM-Achtelfinal gegen Schweden genutzt hätte? Es ist aber nicht der Fall. Der Zürcher kann es nicht fassen, der Tessiner Valon Behrami leidet mit. (3. Juli 2018) Die entscheidende Szene in der 66. Minute in St. Petersburg: Der sonst so solide Manuel Akanji lenkt den Schuss des Schweden Emil Forsberg ins eigene Tor ab. Die Schweiz kann nach dem 0:1 nicht mehr reagieren, die Achtelfinals bedeuten Endstation für das Team von Vladimir Petkovic. Yann Sommer zeigt ein bemerkenswertes Turnier und ist der beste Spieler des Teams. Auf den Bundesliga-Keeper ist mehr als nur Verlass. (27. Juni 2018) Trainer Vladimir Petkovic beweist in Russland, dass er auch ein guter Coach ist. Er bleibt ruhig, sachlich, aber auch kritisch gegenüber seinen Spielern. Petkovic bleibt Personalchef des Nationalteams – und das ist gut so. Die Schweizer haben nach dem 2:2 gegen Costa Rica ihren ersten Schritt gemacht und die Gruppenphase ohne Niederlage überstanden. Zu recht freut sich das Team über die Qualifikation für den K.o.-Wettbewerb. (27. Juni 2018) Die Angst des Torwarts vor dem Elfmeter: Via Sommers Körper findet der Penalty von Bryan Ruiz den Weg ins Netz zum 2:2. Die Fifa stuft die unglückliche Aktion des Schweizer Keepers als Eigengoal ein – da kann man auch anderer Meinung sein. Die Chance nach der Einwechslung genutzt: Joker Josip Drmic bezwingt den Weltklassekeeper Keylor Navas zum 2:1. Das Tor ist eine grosse Genugtuung für den Gladbacher, der zuvor stets mit Blessuren zu kämpfen hat. Er kann auch treffen: Blerim Dzemaili, gegen Serbien noch glücklos, schiesst wuchtig das 1:0 gegen die Ticos. Es ist ein Treffer in einem wichtigen Moment, zuvor haben die Schweizer den Faden verloren. Der Doppeladler im Duell gegen die Serben hat hohe Wellen geworfen, die Sünder Granit Xhaka, Xherdan Shaqiri und Stephan Lichtsteiner werden von der Fifa gebüsst. Aber: Die Aktion des Trios hat zu keinen Bruch in der Mannschaft geführt, im Gegenteil. Diesen Fakt muss man als Positivum werten. Und: Das Team hat das wichtigste Gruppenspiel gewonnen und drei Punkte geholt. (22. Juni 2018) Später Sieg: Xherdan Shaqiri wird von Einwechselspieler Mario Gavranovic glänzend eingesetzt und schliesst den Konter perfekt zum 2:1 ab. Was folgt, ist kollektiver Jubel, auch auf den Schweizer Strassen. Die Schweizer steigern sich nach der Pause gegen Serbien, und Granit Xhaka erzielt mit einem satten Weitschuss das 1:1. Es ist der Beginn der Wende in diesem kapitalen Spiel. Es ist der fast perfekte Start des Schweizer WM-Abenteuers: Der Aussenseiter kommt gegen Turnierfavorit Brasilien zu einem 1:1. Steven Zuber verwertet den Corner von Shaqiri zum Ausgleich. Mit Glück, aber auch mit viel Einsatz bringt die Schweiz das Remis über die Zeit. (17. Juni 2018) Valon Behrami spielt gegen Brasilien und gegen Superstar Neymar eine ausgezeichnete Partie. Der Freund der Skifahrerin Lara Gut wächst über sich hinaus, in Sachen Kampf und Leidenschaft ist er ohnehin eine Leaderfigur. Auch neben dem Platz ist er eine Persönlichkeit, die für dieses Team von grossem Wert ist. (17. Juni 2018)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Womens Toes am 04.07.2018 11:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    sorry Nati...

    tut mir leid,aber eine Schweizer Nationalmannschaft bei der die Führungsspieler nur bei Spielen,wo es um Ehre gegenüber ihres Herkunftlandes geht,vollen Einsatz zeigen kann ich nicht mehr respektieren

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  • Plastik am 04.07.2018 11:37 Report Diesen Beitrag melden

    Nur bei uns so.

    Schade wird das Ausland dies nicht so sehen. Die Schweiz hat eher mit politischen Botschaften und schwachem Fussball international Schlagzeilen gemacht. Da flankt man 90 Minuten gegen die grossen Schweden in den Strafraum und kein einziger Kopfball kommt auch an. Selbst die Deutschen haben in der Halbzeit auf flache Bälle gewechselt und so die Schweden bezwungen. Gute Werbung für den schweizer Fussball sieht ganz anders aus.

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  • MisterLove am 04.07.2018 11:55 Report Diesen Beitrag melden

    CH-Nati? Ich habe keine gesehen.......

    Sorry, aber ich kann mich leider nicht mehr mit der CH-Nati identifizieren. Ich hätte alle 3 Sünder nach der Doppel-Adler-Jubel-Szene SOFORT nach Hause geschickt. Es ist eine Schande, sein Land so zu präsentieren. Für mich ist die CH-Nati alles andere als Schweiz!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • p pork am 04.07.2018 20:54 Report Diesen Beitrag melden

    Nächstes mal ohne Adler

    Werde die Nati nicht mehr unterstützen. SFV, so tun als wäre nichts geschehen?, das brauche ich nicht!

  • Luz E. am 04.07.2018 20:49 Report Diesen Beitrag melden

    Solidarität... wo... wie.... was ist das ?!!

    Mein Gott es ist ein Spiel. Es gibt keinen Grund deswegen persönlich zu werden. Ihr erwartet Solidarität mit der Schweiz bringt es aber nicht fertig solidarisch zu sein in der Niederlage. Schämt euch doch alle

  • PJM am 04.07.2018 20:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eine reine Schweizermannschaft

    Eine reine Schweizermannschaft hätte nicht so eine traurige Figur gemacht wie die gesterige gegen Schweden.

  • MrD am 04.07.2018 20:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nati

    Sorry, es kann auch wirklich alles schön geredet und positiv dargestellt werden...

  • Rud am 04.07.2018 19:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nie Weltmeister

    Und Peinlich von den Schweizer Fans dass sie bereits an den Weltmeistertitel glaubten.