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Elfer-Wahnsinn im Cup – Köln-Spieler schiesst sich beim Penalty selbst an

HSV steht im Viertelfinal
Elfer-Wahnsinn im Cup – Köln-Spieler schiesst sich beim Penalty selbst an

Der Hamburger SV hat seinerseits in einem wahren Pokal-Krimi einen Coup gefeiert und die Cup-Träume des 1. FC Köln jäh platzen lassen. Der HSV gewann am Dienstag bei den klassenhöheren Rheinländern mit 4:3 (1:1, 0:0, 0:0) im Elfmeterschiessen und schaffte den vierten Einzug in den Viertelfinal innerhalb von acht Jahren. Kurios und auch dramatisch war besonders Elfmeterschiessen. Nachdem HSV-Captain Sebastian Schonlau als fünfter Hamburger Schütze traf, war Kölns Florian Kainz unter Druck: Er musste verwandeln. Das tat der Österreicher auch. Vermeintlich. Denn kurz nachdem der Ball im Netz zappelte, jubelten die HSV-Spieler. Der Grund: Das Penaltytor wurde aberkannt, weil sich Kainz selbst angeschossen hatte. In der Tat: Der 29-Jährige rutschte beim Anlauf weg, touchierte den Ball mit beiden Füssen, ehe das Spielgerät in Richtung Tor flog. Bitter.
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