Ausgeplaudert

19. Februar 2011 15:23; Akt: 19.02.2011 15:48 Print

Berlusconi wollte «Bunga Bunga» mit Naomi

Die Sex-Vorwürfe an die Adresse von Silvio Berlusconi sind um eine Anekdote reicher. Offenbar wollte er die Nummer von Supermodel Naomi Campbell ergattern.

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Diese Frauen wurden Silvio Berlusconi im Laufe seiner Karriere zum Verhängnis. An erster Stelle: . Die Mailänderin ermittelt seit 19 Jahren gegen Berlusconi und hat nur ein Ziel: Den Cavaliere hinter Gitter zu sehen. (Bild), die Ruby im Auftrag Berlusconis nach ihrer Haftentlassung in Gewahrsam nahm, ist wegen Förderung der Prostitution mitangeklagt. Details über wilde Orgien in Berlusconis Villa in Arcore bei Mailand aus. Dabei sollen die Gäste in den Genuss von Bunga Bunga gekommen sein, einem angeblich erotischen Schauspiel, das Berlusconi bei seinem libyschen Freund Muammar Al-Gaddafi kennengelernt haben will. Die Ermittler verdächtigen Berlusconi, mit einer «erheblichen Zahl» junger Prostituierter verkehrt zu haben, darunter auch die junge Brasilianerin . Diese soll minderjährig gewesen sein, als sie an Festen in einer Villa Berlusconis in Arcore teilnahm. gehört zu den 30 Frauen, die in einem Protokoll der Staatsanwaltschaft als Teilnehmerinnen an bis zu 18 Berlusconi-Partys genannt werden. Bei den Treffen sollen einige Frauen den Gästen auch für Sex zur Verfügung gestanden haben. tauchte plötzlich in den Medien auf. Sie erzählte von Drogen für die angeheuerten Mädchen in Berlusconis sardischer Villa und von 5000 Euro pro Nacht für sexuelle Leistungen. Ebenfalls auf der Liste der Schönen, die angeblich Berlusconi trafen: . Der Unternehmer Gianpaulo Tarantini behauptete, er habe Treffen von Berlusconi mit Callgirls arrangiert. Auch die TV-Moderatorin tauchte in den brisanten Protokollen auf. : Auch sie schaffte es auf die Liste. Früher war diese Dame auf Pin-up-Kalendern zu finden. erschienen sein. Die junge Frau behauptet, teure Geschenke vom «Cavaliere» bekommen zu haben und nennt ihn liebevoll «Papi». war einmal Teilnehmerin an der italienischen Version von «Big Brother». Das reichte Berlusconi offensichtlich, um die junge Rothaarige als Kandidatin seiner Partei «Volk der Freiheit» für die Europawahl auszusuchen. Ehefrau Veronica Lario schäumte und rastete aus: «Ein schamloses Luder im Dienste der Macht», nannte sie Sozio. Auch die Schauspielerin landete auf Berlusconis Liste für das Europa-Parlament. Die ehemalige TV-Moderatorin ist die einzige aus der Gruppe der jungen und schönen Frauen, die es nach dem heftigen Streit um die Qualifikation dieser Kandidatinnen tatsächlich auf die Liste der Partei «Volk der Freiheit» für die Europawahl geschafft hat. begann ihre Karriere als Showgirl im italienischen Fernsehen und Nackt-Modell für diverse Herren-Magazine. Gutaussehende Damen förderte Berlusconi gerne - die schöne bekleidete einst das Amt der Gleichstellungsministerin. versprach der Ministerpräsident: «Mit dir ginge ich überall hin.» Prompt musste er sich öffentlich bei seiner damaligen Ehefrau Veronica Lario entschuldigen.

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Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hatte offenbar Interesse an einer näheren Bekanntschaft mit Naomi Campbell. Auf einem offiziellen Dinner habe Berlusconi die Telefonnummer des Topmodels in Erfahrung bringen wollen, sagte Sarah Brown, Ehefrau des ehemaligen britischen Premiers Gordon Brown, der Tageszeitung «Daily Mail» in einem am Samstag veröffentlichten Interview.

Wenig später habe sie mit Buchautorin Joanne K. Rowling Witze über die Begebenheit gemacht, erzählte sie dem Blatt. Wann sich die pikante Anekdote zugetragen haben soll, wurde nicht bekannt. Unklar ist auch, ob Berlusconi einen direkten Annäherungsversuch unternahm.

Campbell nahm 2009 während des G-20-Gipfels in London an einem offiziellen Bankett mit Brown, Berlusconi und weiteren Regierungschefs teil. Berlusconis Vorliebe für junge Frauen ist schon seit längerer Zeit Thema in italienischen und internationalen Medien. Derzeit muss sich der 74-Jährige wegen einer Sexaffäre mit einer Minderjährigen vor Gericht verantworten. Ausserdem wird ihm vorgeworfen, seinen Einfluss genutzt zu haben, um die Affäre zu vertuschen.

(ap)