Luftangriff im Irak

19. September 2014 14:15; Akt: 19.09.2014 14:35 Print

Frankreichs Militär tötet Dutzende IS-Kämpfer

Nach den USA hat auch Frankreich in den Kampf gegen die Terrorgruppe «Islamischer Staat» eingegriffen. Bei der ersten Aktion sind Dutzende Mitglieder der Miliz ums Leben gekommen.

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Am 8. April hat der IS 227 Jesiden freigelassen. Die IS-Terrormiliz hat am 11. März 2015 im Nordosten Syriens eine Offensive auf eine von Kurden kontrollierte Region an der Grenze zur Türkei gestartet. Dutzende starben bei den Kämpfen. (Archivbild) Die irakische Armee hat am 6. März 2015 die vom IS-besetzte Stadt Al-Bagdadi zurückerobert. Die Stadt Al-Dur soll ebenfalls wieder unter irakischer Kontrolle sein, eine Bestätigung dafür fehlt jedoch. Bereits 75 Islamisten aus Deutschland sind im Krieg umgekommen. Am 6. Februar sprach die EU eine Milliarde Euro im Kampf gegen den IS-Terror. Am 26. Januar 2015 geben kurdische Kämpfer die Rückeroberung von Kobane bekannt. Am 15. Dezember gab der Nachrichtendienst des Bundes bekannt, dass drei Dschihadisten wieder in der Schweiz sind. Am 24. November konnten die irakischen Kräfte einige Gebiete zurückerobern. Rauch über der Raffinerie-Stadt Baidschi. Nach eigenen Angaben haben irakische Regierungstruppen die IS-Kämpfer am 14. November aus der Stadt verjagt. IS-Chef Abu Bakr al-Baghdadi soll nach irakischen Angaben bei einem Luftschlag am 9. November verwundet worden sein. Am 8. November attackierten IS-Kämpfer ein Flüchtlingslager in Kobane. Das Weisse Haus gab am 7. November bekannt, dass weitere Truppen in den Irak geschickt werden sollen. Nach Angaben von Interpol reisen immer mehr Extremisten mit Kreuzfahrtschiffen nach Syrien und in den Irak. Rehana, so der Kampfname der jungen Frau, soll in Kobane über 100 IS-Terroristen getötet haben. Von den USA abgeworfene Hilfsgüter für die kurdischen Kämpfer sollen laut einem Video vom «Islamischen Staat» bei den IS-Kämpfern gelandet sein. Rauch steigt auf nach einer Explosion in der syrischen Stadt Kobane. Seit Wochen kämpfen Kurden und die internationale Allianz gegen die Terrormiliz IS. Auf türkischer Seite haben viele Menschen aus Kobane Schutz in Flüchtlingscamps gefunden. IS-Kämpfer nehmen in Kobane ihre Schussposition ein. Dieses Bild stammt aus einem Youtube-Video der Aamaq News Agency, die Videos aus Gegenden postet, die unter der Kontrolle des IS sind. Von der türkischen Seite aus beobachten Kurden die syrische Stadt Kobane. Kurden feiern den Teilrückzug der IS-Kämpfer in Kobane. Eine Grafik des Nachrichtendienstes des Bundes zeigt, wohin mutmassliche Dschihadisten reisen. Bei einer Person ist der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) sich sicher, dass dieser an dschihadistisch motivierten Kämpfen teilgenommen hat. Bei den anderen 17 bestehe ein starker Verdacht. Sechs Personen wurden bislang getötet. Seit Wochen tobt ein erbitterter Kampf um die syrisch-türkische Grenzstadt Kobane. Die Aufnahme stammt vom 14. Oktober. Auf den Strassen ... ... der von IS teilweise eroberten Stadt sollen Hunderte von Leichen liegen, berichten Kurdenkämpfer. Wegen der Luftschläge der Anti-IS-Allianz sei es nicht möglich, die Toten zu beerdigen. Die USA sind am 9. Oktober weitere Luftangriffe auf IS-Stellungen rund um die syrische Stadt Kobane geflogen. «Und wir wollen erst recht nicht, dass ausgebildete Kämpfer nach Europa und Deutschland zurückkehren und gegebenenfalls hier Anschläge planen», sagte der deutsche Innenminister Thomas de Maizièr am 9. Oktober. Blick auf Kobane von der Türkei aus. (5. Oktober) Ein Mädchen beim Verlassen seines Hauses. Zwei türkische Dörfer nahe der Grenze zu Syrien mussten wegen wiederholten Granatenbeschusses evakuiert werden. In der Nacht auf den 3. Oktober war in kurzen Abständen der Abschuss von Granaten zu hören, berichtete ein AFP-Reporter von der türkisch-syrischen Grenze. Rauch steigt am 1. Oktober über Kobane auf, nachdem eine Mörsergranate das südliche Stadtzentrum getroffen hat. Kurdische Flüchtlinge aus Kobane nach dem Erreichen der türkischen Grenzstadt Suruc am 1. Oktober. Am 30. September standen IS-Kämpfer vor der Grenzstadt Kobane. Der irakische Geheimdienst soll Pläne für Anschläge auf die U-Bahnnetze in Paris und New York aufgedeckt haben. Die Anschläge wurden offenbar noch nicht vereitelt und stehen unmittelbar bevor. Die Luftwaffe beteiligt sich seit dem 24. September mit sechs F16-Kampfflugzeugen an der Bekämpfung der IS-Terroristen. Am 24. September wurde bekannt, dass der 55-jährige Bergsteiger in den Bergen von Tizi Ouzou im Osten Algeriens entführt und getötet wurde. Islamisten, die in Verbindung zu den IS-Terroristen stehen, haben ihn enthauptet. Ein französischer Kampfjet-Pilot fliegt in einem Rafaele-Jet über dem Irak. Die Franzosen haben am 19. September vier Angriffe auf die Stadt Sumar geflogen. Mehr als 40 Länder haben nach US-Angaben ihre Beteiligung am internationalen Einsatz gegen die Dschihadisten-Organisation Islamischer Staat (IS) zugesagt. 25 davon sind namentlich bekannt. Die wollen ihre Luftangriffe gegen die Dschihadisten auf Syrien ausweiten. Im Irak sollen 1600 Militärberater die irakischen Streitkräfte bei der Aufklärung, Aufrüstung und Ausbildung unterstützen. erwägt eine Beteiligung an den Luftangriffen. An die Kurdenmilizen wurden bereits Waffen geliefert, am Montag startete die französische Luftwaffe erste Aufklärungsflüge im Irak. Paris hat aber auch humanitäre Hilfslieferungen versprochen. hat seine Rüstungslieferungen weiter ausgebaut und den Kurden schwere Maschinengewehre und Munition verschafft. Auch eine Beteiligung an den US-Luftangriffen ist im Gespräch. Ebenfalls sind humanitäre Hilfslieferungen auf dem Weg. liefert zusätzlich zu defensiven Rüstungsgütern nun auch circa 600 Tonnen Waffen an die Kurden. Vorgesehen sind unter anderem 30 Milan-Raketensysteme zur Panzerabwehr, 240 Panzerfäuste, 16'000 Sturmgewehre und 10'000 Handgranaten. Ausserdem sollen 40 Fallschirmjäger kurdische Kämpfer in die Waffensysteme einweisen und bis zu 30 Kurden zur Ausbildung nach Deutschland kommen. Die unterstützt das UNO-Büro zur Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) mit zehn Millionen Dollar. stellt Maschinengewehre und leichte Waffen bereit, die vor zwei Jahrzehnten auf einem Schiff beschlagnahmt wurden, das damals auf dem Weg ins frühere Jugoslawien war. Rom versprach zudem Hilfsgelder im sechsstelligen Euro-Bereich. schickt Dutzende Militärberater in den Nordirak, die zusammen mit ihren US-Kollegen die kurdischen Peschmerga-Kämpfer unterstützen sollen. Auch Hilfslieferungen sind unterwegs. hat die Entsendung von 600 Militärbediensteten in die Vereinigten Arabischen Emirate angekündigt, um die Front gegen den IS zu stärken. Zudem nimmt das Land 4400 irakische und syrische Flüchtlinge auf und liess im Konfliktgebiet Hilfsgüter aus der Luft abwerfen. Die Anti-IS-Koalition mit militärischem Gerät unterstützten ebenfalls ... ...... ...... ...und . , das die Dschihadisten zum «grössten Feind des Islam» erklärt hat, hat dem UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR eine halbe Milliarde Dollar zugesagt. Die leistet ihren Beitrag mit einem Hilfskonvoi aus mehr als 100 Lastwagen und errichtete ein Flüchtlingslager im Nordirak. hat sowohl Hilfslieferungen geschickt als UNO-Büro zur Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) mit sechs Millionen unterstützt. stellt zehn Millionen Dollar für humanitäre Hilfen bereit. Sechsstellige Eurobeträge sagten ... ...... ...und zu. Weiter wird Geld bereit gestellt aus ... ...... ....... ...... ...und . Die haben dem Staatenbündnis gegen IS ebenfalls Hilfen zugesagt, deren Form aber noch unklar ist.

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Bei den französischen Luftangriffen auf Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat sind nach irakischen Angaben Dutzende Kämpfer getötet worden.

Die Franzosen hätten vier Angriffe auf die im Norden des Iraks gelegene Stadt Sumar geflogen, sagte ein Militärsprecher. Der französische Präsident François Hollande hatte zuvor den Start der französischen Militäraktion im Irak gegen die IS-Extremisten bekanntgegeben. Der Angriff habe im Nordosten des Landes stattgefunden. Es werde in den kommenden Tagen weitere Aktionen geben.

Am Donnerstag hatte Frankreich angekündigt, auf Bitten der irakischen Regierung Angriffe auf Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat zu fliegen. Luftangriffe in Syrien werde es aber nicht geben. Es würden auch keine Bodentruppen eingesetzt.

Die IS-Extremisten beherrschen in Syrien ebenso wie im Irak weite Landstriche. Frankreich hatte bereits vor einigen Tagen erklärt, dass es zu Luftangriffen im Irak bereit sei. Die USA greifen bereits IS-Stellungen im Irak aus der Luft an und wollen die Attacken auf Syrien ausweiten. Zudem wollen sie gemässigte Rebellen in dem Bürgerkriegsland für den Kampf gegen IS rüsten.

(sda)