Tsunami-Überlebende

21. März 2011 16:22; Akt: 21.03.2011 16:25 Print

«Ich dachte, ich würde sterben»

Neun Tage harrten Jin und seine Grossmutter in den Trümmern aus. Noch im Spital gab er ein erstes Interview. Neue Videos zeigen derweil die Kraft des Tsunamis.

Der noch etwas entkräftete 16-jährige Jin Abe beantwortete am Tag nach seiner Rettung die Fragen der Medien. (Quelle: APTN Video)
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Rund zehn Tage nach der verheerenden Naturkatastrophe in Japan besteht fast keine Hoffnung mehr auf Überlebende. Jin Abe und seine Grossmutter Sumi gehören wohl zu den letzten Geretteten – und bewegen mit ihrem Schicksal die Welt. Neun Tage lang waren sie in ihrem zerstörten Haus in der verwüsteten Stadt Ishinomaki im Nordwesten der japanischen Insel Honshu eingeschlossen. Wie durch ein Wunder konnten Rettungskräfte die beiden am Sonntag lebend aus den Trümmern bergen. Der 16-jährige Jin Abe beantwortete einen Tag nach der spektakulären Rettungsaktion die Fragen der Medien – aus dem Krankenbett (siehe Video oben).

Die dramatischen Momente nach dem Eintreffen des Tsunamis an der japanischen Küste zeigt ein neues Amateurvideo aus der Hafenstadt Sendai: Ein Augenzeuge filmte, wie Bewohner einander das Leben retteten.

(Quelle: APTN-Video via TBC/JNN)


Einen neuen Blick auf den Tsunami ermöglichen diese Aufnahmen: Eine Videokamera, die auf einem Schiff der Küstenwache installiert war, filmte eine der anrollenden Wellen rund fünf Kilometer von der Küste entfernt – nur Augenblicke, bevor sie sich in bis zu zehn Meter hohe Todeswellen türmten und Tod und Verwüstung über Japan brachten:

(Quelle: APTN Video)

(dga/mba)