Aufräumarbeiten

10. Juni 2011 12:32; Akt: 10.06.2011 14:23 Print

Japan drei Monate danach

Trotz grosser Aufräumanstrengungen sind in Japan auch drei Monate nach dem verheerenden Erdbeben und dem nachfolgenden Tsunami die Spuren der Katastrophe noch allgegenwärtig.

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Trotz grosser Aufräumanstrengungen sind in Japan auch drei Monate nach dem verheerenden Erdbeben und dem nachfolgenden Tsunami die Spuren der Katastrophe noch allgegenwärtig. (Bilder Stand Mitte Juni) So präsentierte sich der Parkplatz eines Shoppingcenters in Otsuchi in der Präfektur Iwate am 13. März. Inzwischen könnten allfällige Kunden zumindest wieder parkieren. Kesennuma in der Präfektur Miyagi wurde vom Tsunami mit voller Wucht getroffen. Das Bild zeigt die Verwüstung am 15. März. Bis zum 3. Juni wurde bereits viel aufgeräumt, doch von einer Rückkehr zur Normalität ist man noch weit entfernt. Wieder Kesennuma am 13. März. Die enormen Trümmerberge sind verschwunden. Doch Neues ist bisher nicht entstanden. Natori in der Provinz Miyagi als der Tsunami am 11. März kam. Natori am 3. Juni: Das Wasser hat sich wieder zurückgezogen. Geblieben ist die Zerstörung und eine Halde voll schrottreifer Autos. Ein einziges Haus hat die Welle überstanden. Am 20. März sah es in Kesennuma noch so aus. Am 3. Juni ist der gröbste Schutt weg. Von einem Wiederaufbau ist aber noch nichts zu sehen. Japan wird noch viel Zeit brauchen, um die Überreste der Katastrophe zu beseitigen. Nach wie vor gilt es, enorme Mengen von Trümmern zu bewältigen, wie dieses Bild aus Yamada in der Präfektur Iwate vom 6. Juni beweist. Immer noch aktiv sind auch die Spezialisten der Polizei, die wie auf diesem Bild aus Kesennuma vom 8. Juni die Schuttberge nach den Überresten von Vermissten durchkämmen.

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