Katastrophen in Japan

28. März 2011 06:38; Akt: 28.03.2011 22:25 Print

Hochgiftiges Plutonium im Boden gefunden

Rund um das beschädigte Kernkraftwerk Fukushima sind im Boden Spuren von hochgiftigem Plutonium entdeckt worden. Ausserdem ist ein neues Tsunami-Video aufgetaucht.

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Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) wirft in ihrem Bericht über den Atomunfall in Fukushima der japanischen Regierung vor, die Gefahr von Tsunamis unterschätzt zu haben. Am gehen heftige Unwetter über dem Katastrophengebiet in Japan nieder. Die Strahlenmesswerte bei den havarierten Reaktoren von Fukushima sind viel zu hoch. Die Cäsium-134-Konzentration ist alarmierend. Die Tepco veröffentlicht im Mai weitere Bilder aus dem Innern des AKW Fukushima. Wie am bekannt wurde, sind zwei weitere Kernschmelzen in den Unglücksreaktoren eingetreten. Nach der Entdeckung von rund 3000 Tonnen radioaktiv verseuchten Wassers im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima soll ein gigantisches Schiff als Auffangbecken dienen. Am wird das Katastrophengebiet rund um Fukushima von einem neuen Beben heimgesucht. Doch nachdem die Regierung schliesslich offiziell den Evakuierungsradius um das Atomkraftwerk Fukushima von 10 auf 20 Kilometer ausweitete, machten sich Tausende Japaner auf die Flucht. Arbeiter wagen sich zum ersten Mal seit dem Erdbeben in den Unglücksreaktor 1 des AKW Fukushima. Tepco gibt bekannt, dass eine Arbeiterin im Atomkraftwerk Fukushima eine zu hohe Strahlendosis abbekommen hat. Arbeiter räumen das Gelände um das AKW mit ferngesteuerten Maschinen. Roboter haben in zwei Reaktorblöcken des japanischen Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi hohe Radioaktivität gemessen. Das Mineral Zeolith soll Radioaktivität aus dem verseuchten Meerwasser absorbieren. Die EU-Kommission lässt die Staaten künftig alle Schiffe aus Japan auf radioaktive Strahlung untersuchen. Auf dem Gelände des schwer beschädigten japanischen Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi brach ein Feuer aus. Betreiber Tepco erklärte, das Feuer in der Nähe von Reaktor 4 sei klein gewesen und rasch gelöscht worden. Es habe keine Auswirkungen auf die Arbeiten zur Kühlung der Reaktoren gehabt. Gleichzeitig stuft Japan das Atomunglück von Fukushima nun offiziell als ebenso schwer ein wie das Reaktorunglück in Tschernobyl - auf der höchsten Stufe 7. Die Menge der Radioaktivität, die aus dem Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi ausgetreten sei, entspreche etwa zehn Prozent der Menge, die in Tschernobyl freigesetzt worden sei. In der Atomruine von Fukushima kämpften die Arbeiter weiterhin gegen den drohenden Super-GAU. Sie begannen damit, eine Barriere aus Stahlplatten zu errichten. Damit soll verhindert werden, dass stark radioaktiver Schlamm sich im Meer ausbreitet. Neue Bilder zeigen, mit welcher Gewalt die Tsunami-Welle das AKW traf. Das Atomkraftwerk war beim Erdbeben der Stärke 9,0 und dem Tsunami schwer beschädigt worden. Der Eingangsbereich der Tepco wird von der Welle komplett zerstört. Ähnlich sieht es in den Büroräumen aus. Nach dem tagelangen Auslaufen von stark radioaktiv verseuchtem Wasser ist das Leck an einer Leitung des japanischen Atomkraftwerks Fukushima endlich behoben worden. Dieses Bild wurde vor den Reparaturarbeiten gemacht: Durch den Riss waren in den letzten Tagen grosse Mengen radioaktiv verseuchten Wassers ins Meer gelaufen. Das Wasser stammte von den Kühlarbeiten am Reaktordruckbehälter, das sich im Untergeschoss des an den Reaktor angrenzenden Turbinengebäudes gesammelt hatte. Im AKW Fukushima-Daiichi wird weiter radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer gepumpt. Nach Ansicht von US-Experten stellt dies jedoch keine grosse Gefahr für Meerestiere dar. Weil die Radioaktivität sehr schnell im Ozean verdünnt werde, sei auch der Verzehr von Meerestieren wenig bedenklich. : Zwei Arbeiter des AKWs Fukushima werden tot aufgefunden. Sie waren Opfer des Tsunamis. Mit einer schwimmenden Insel soll das auslaufende, radioaktive Wasser wieder eingefangen werden. : Die Lage im AKW Fukushima verschlimmert sich: Aus dem AKW läuft radioaktives Wasser ins Meer. Der Riss in Reaktor 2 soll 20 Zentimeter lang sein. Ein Tepco-Mitarbeiter zeigt auf die Stelle. Arbeiter in Fukushima putzen ein US-Schiff. Mit dem Boot wurde sauberes Süsswasser nach Fukushima transportiert, dass zur Kühlung der Reaktorblöcke eingesetzt wird. Nach eigenen Strahlungsmessungen im Umkreis des havarierten Atomkraftwerks Fukushima 1 hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace eine Evakuierung der gesamten Region empfohlen. Ein Mitarbeiter des Organisation misst in der Stadt Iitate einen Wert von 7.66 Mikrosievert. «Es ist für die Menschen eindeutig nicht sicher, in Iitate zu bleiben, vor allem für Kinder und schwangere Frauen. Sie könnten die maximal zulässige jährliche Strahlendosis in nur wenigen Tagen abbekommen», sagt Jan van de Putte, Strahlenexperte von Greenpeace. Im Meerwasser vor dem Unglücksreaktor wurde eine sehr hohe Konzentration von radioaktivem Jod entdeckt. Die Radioaktivität habe das 3355-Fache des zulässigen Wertes erreicht, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo. Tepco-Chef Masataka Shimizu musste wegen Bluthochdrucks und Schwindelgefühls ins Spital gebracht werden. Shimizu ist zwei Tage nach der Katastrophe von der Bildfläche verschwunden. Aus dem beschädigten japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi tritt offenbar weiterhin hochgiftiges Plutonium aus. Das Schwermetall sickert ins Erdreich ein. In Reaktor 2 hat es nach Einschätzung der japanischen Regierung eine vorübergehende teilweise Kernschmelze gegeben. Reaktor 3 ist schwer beschädigt. Die Strahlung in Reaktorblock 2 ist zudem zehn Millionen Mal höher als normal. Die Messarbeiten wurden abgebrochen und die Arbeiter abgezogen. Die Szene ist apokalyptisch: Die japanischen Selbstverteidungskräfte haben am 23. März um 12.55 Uhr eine Stunde lang einen Helikopterflug über dem havarierten AKW Fukushima gemacht. Beim Reaktor 2 steigt Wasserdampf aus einer Öffnung. Der fünfminütige Zusammenschnitt wurde am 25. März im japanischen Staatsfernsehen NHK gezeigt. Es ist das erste Mal, dass die Selbstverteidungskräfte Bilder des AKW Fukushima veröffentlichten. In Block 3 der Anlage «könnte etwas beschädigt worden sein». Daten deuteten darauf hin, dass «gewisse Funktionen der Sicherheitshülle» noch erhalten seien. Im benachbarten Turbinengebäude des Reaktorblocks 3 waren drei Arbeiter einer 10 000fach erhöhten Radioaktivität ausgesetzt gewesen. Dies deutet entweder auf eine partielle Kernschmelze mit einer Beschädigung des Reaktorbehälters hin oder auf eine Überhitzung des Abklingbeckens für abgebrannte Kernbrennstäbe. Der Schaden könnte auch an anderen Teilen entstanden sein, etwa an Rohrleitungen ... ... oder dem Abklingbecken, erklärten Behördenvertreter. Drei Techniker, die im AKW Fukushima verstrahlt worden sind, standen bei ihrem Einsatz in Wasser, das nach Angaben der Betreibergesellschaft Tepco eine zehntausendfach erhöhte Radioaktivität aufwies. Zwei der drei Arbeiter wurden mit Verbrennungen in eine Spezialklinik eingeliefert. Die Männer hatten im Tiefgeschoss eines Turbinengebäudes von Block 3 gearbeitet. Dabei hatten sie keine Schutzstiefel an, so dass ihnen das radioaktiv belastete Wasser in die Schuhe lief. Das Video entstand gut 40 Minuten, nachdem die Welle auf Land getroffen war. Neben dem beschädigten Kraftwerk sind die Auswirkungen der Naturkatastrophe in der Präfektur Miyagi zu sehen. Ein Regionalbüro des japanischen Transportministerium hat die Bilder am 23. März veröffentlicht. Während Arbeiter versuchen, die Stromversorgung in allen Reaktoren des schwer beschädigten Atomkraftwerks Fukushima wieder herzustellen, wird die japanische Bevölkerung zum Spenden aufgerufen. Dieses Mädchen dürfte sich allerdings kaum bewusst sein, dem japanischen Sumo-Grossmeister Hakuho gegenüberzustehen. Abgefülltes Trinkwasser wird langsam, aber sicher knapp: Die Bevölkerung getraut sich nicht mehr, Leitungswasser zu trinken. Einblicke in den zentralen Kontrollraum des AKWs Fukushima I. Diese Fotos wurden am 23. März veröffentlicht. Offenbar geht nicht mehr viel. Die Arbeiter hantieren mit Taschenlampen. Die Bilder zeigen, unter was für schwierigen Bedingungen gearbeitet werden muss. Der Besitzer eines Tierladens in der japanischen Grossstadt Sendai bringt einen Schweinswal in Sicherheit. Er schwamm seit dem Tsunami in einem Reisfeld. Die Mitarbeiter des Kontrollraums von Reaktor 3 sind in Sicherheit gebracht worden. Derzeit versuchen die Rettungskräfte, die Reaktoren und verbrauchten Brennstäbe zu kühlen. Über Reaktor 3 des AKW von Fukushima stieg schwarzer Rauch auf. Im Atomkraftwerk Fukushima 1 droht immer noch eine Kernschmelze. Die aus den beschädigten Reaktoren austretende radioaktive Strahlung erschwert zunehmend das Krisen-Management der Betreibergesellschaft Tepco. Kleinkinder und Säuglinge sollen in Tokio kein Leitungswasser mehr trinken. Im Wasser seien erhöhte Werte von radioaktivem Jod festgestellt worden, sagte ein Sprecher der Stadtregierung. Zudem ordnete Ministerpräsident Naoto Kan einen Lieferstopp für Broccoli und das japanische Gemüse Komatsuna aus der Region Fukushima sowie für Rohmilch und Petersilie aus der Präfektur Ibaraki an. Alle sechs Meiler des Atomkraftwerks haben zum ersten Mal seit der Erdbeben-Katastrophe vor eineinhalb Wochen wieder eine Verbindung zum Stromnetz. Doch wirklich entspannt ist die Lage nicht. Die zwei beschädigten Atomkraftwerke in Fukushima sind nach Angaben des Betreibers von einer 14 Meter hohen Flutwelle getroffen worden. Das sei mehr als doppelt so hoch, wie Experten bei der Planung der Anlagen erwartet hatten. Nach Angaben von Tepco sei die Anlage Fukushima 1 auf einen Tsunami von 5,70 Metern ausgelegt worden, ... ... Nummer 2 für eine Höhe von 5,20 Metern. Aus Block 3 ist erneut weisser Rauch ausgetreten. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo stieg zudem über Block 2 weisser Dampf aus. Die Einsatzkräfte und Arbeiter wurden in Sicherheit gebracht. Aus den Reaktoren 2 und 3 beim AKW Fukushima I ist Rauch ausgetreten. Die Ursache blieb unklar. Die austretende Radioaktivität belastet zunehmend die Landwirtschaft in der Umgebung des beschädigten Atomkraftwerks. Die japanischen Behörden riefen Bauern und Molkereien der Region dazu auf, freiwillig darauf zu verzichten, verstrahlte Lebensmittel und Milch in den Handel zu bringen. Bei Spinat aus der Stadt Hitachi, mehr als 100 Kilometer südlich des Atomkraftwerks, wurde in einem Fall ein Jod-131-Wert von 54 000 Becquerel pro Kilogramm festgestellt. Bei Cäsium wurden 1931 Becquerel gemessen. Panzer in Fukushima. Sie sollen am Montag dabei helfen, Trümmer beim AKW wegzuräumen. Die Trümmer beim AKW (Bild vom 18. März) stehen der Feuerwehr im Weg und behindern sie beim Löscheinsatz. Pressekonferenz der Feuerwehr: Hauptmann Yasuo Sato (Mitte) mit Toyohiko Tomioka (links), dem Führer der 6. Einsatzgruppe, und Yukio Takayama, der die 8. Einsatzgruppe befehligt. (19. März, Abend) Feuerwehrmänner riskieren ihr Leben, um den hochgefährlichen Plutoniumreaktor 3 des AKW Fukushima 1 zu kühlen. Die Feuerwehr bei ihrem Einsatz zur Kühlung des Reaktors 3. Die Feuerwehrleute unterwegs zu ihrem gefährlichen Auftrag. Mit ähnlichen Löschfahrzeugen wie diesem der japanischen Armee sprühen die Feuerwehrmänner Wasser auf die Reaktoren. Satellitenaufnahme des havarierten Atomkraftwerks vom 18. März. Das japanische Wissenschaftsministerium hat die neuesten Messwerte aus der Nähe der Sperrzone veröffentlicht. 30 Kilometer nordwestlich von Fukushima I sind Strahlenwerte von bis zu 140 Mikrosievert pro Stunde gemessen worden. Zum Vergleich: Ein Astronaut im Weltraum nimmt (nur) 10 Mikrosievert pro Stunde auf. Aus einem der beschädigten Reaktoren im japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi steigt weisser Rauch auf. Auf zwei Arten versuchen Techniker den Super-GAU im Atomkraftwerk Fukushima zu verhindern: Bei den Blöcken 1 und 2 soll eine neu verlegte Stromleitung das Kühlsystem wieder zum Laufen bringen. Die Reaktoren 3 und 4 werden mit Wasserwerfern von aussen gekühlt. Ein Video vom Flug über das havarierte AKW Fukushima I zeigt inzwischen das Ausmass der Zerstörung. Das Video wurde an Bord eines Helikopters gemacht und am 17. März 2011 von der japanischen Zeitung «Asahi Shinbun» im Internet veröffentlicht. Dabei besonders beeindruckend: Im Block 4 liegt das Atom-Becken völlig frei. Ein hoher Vertreter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Graham Andrew, bestätigte in Wien, die Lage sei weiter «sehr ernst». Brennstäbe in zwei Reaktoren seien nur zur Hälfte mit Wasser bedeckt, ... ... in einem dritten nur zu einem Drittel. Ein Helikopter des Typs Chinook CH-47 lädt Meerwasser, um es über dem AKW abzuwerfen. Am Morgen haben die japanischen Streitkräfte vor allem versucht, Reaktor 3 zu kühlen. Dieser Mann weint vor den Trümmern seines Hauses in Onagawa. Der Leichnam seiner Mutter liegt noch unter dem Schutt begraben. 50 Techniker kämpfen im AKW Fukushima 1 gegen den Super-Gau. Ihren Einsatz, für den sie als Helden gefeiert werden, dürften sie mit ihrem Leben bezahlen. Der Versuch mit Wasserabwürfen von einem Helikopter aus Reaktor 3 zu kühlen, musste abgebrochen werden. Sowohl Reaktor 4 als auch Reaktor 3 hatten zuvor Feuer gefangen. Zudem wurde in Block 3 womöglich die wichtige innere Reaktorhülle beschädigt. Dieses von der Betreiberin Tepco veröffentlichte Bild zeigt auch ein grosses Loch in der Aussenhülle von Reaktor 4. Das Fernsehen zeigte Bilder, wie stundenlang eine dichte weisse Rauchwolke von der Anlage aufstieg. Die Radioaktivität ist im Kontrollraum von Reaktor 4 des AKW Fukushima 1 offenbar so hoch, dass dort nicht mehr normal gearbeitet werden kann. Die französische Nuklearsicherheitsbehörde stuft die atomare Katastrophe in Fukushima inzwischen mit der Stärke 6 ein. Insgesamt gibt es 7. Die Katastrophe von Tschernobyl hatte auf der Skala die Stufe 7 erreicht. In der Nähe von Tokio stieg die radioaktive Belastung auf das zehnfache Niveau der üblichen Strahlung. Zudem hat der Wind nach Südwesten gedreht: Die radioaktive Wolke treibt nicht mehr aufs offene Meer, sondern aufs Festland. Ministerpräsident Naoto Kan erklärte, dass in Reaktor 4 der Atomanlage ein Feuer ausgebrochen sei, dort sei zudem eine «deutlich erhöhte» Radioaktivität gemessen worden. Gleichzeitig rief er einen Strahlungsalarm aus. Seine Regierung warnte vor einer «Gesundheitsgefährdung» und ... ... forderte Menschen ausserhalb der evakuierten Zone bis zu einem Umkreis von 30 Kilometern auf, in ihren Häusern zu bleiben. Der Kampf um das Atomkraftwerk Fukushima I hält die Welt in Atem: In drei Reaktoren droht eine Kernschmelze. Laut japanischer Regierung soll, wie bereits zwei Tage zuvor, Wasserstoff explodiert sein. Im Block 2 ragten die Brennstäbe am Abend aus dem Wasser heraus, nachdem es zu Problemen mit einem Ventil gekommen war. Probleme mit der Kühlung gibt es auch im rund zwölf Kilometer entfernten AKW Fukushima II. Am Haupttor des AKW wird eine erhöhte Radioaktivität von 3130 Mikrosievert gemessen. Dies sei doppelt so hoch wie der zuvor gemessene Höchstwert. Deshalb werden die Menschen im Umkreis von 20 Kilometern auf Verstrahlung überprüft. Die Regierung liess Jod-Tabletten verteilen, die die Folgen einer Verstrahlung mildern können. Anwohner kommen zu einer provisorischen Strahlenmessstation in der Stadt Koriyama, um sich untersuchen zu lassen. Ältere Leute, Schulkinder und Familien mit Babies flüchten in Evakuierungszentren. Wegen den schlechten Verbindungen besteht ein Mangel an Informationen aus erster Hand. Die Küstengebiete sind von Erdbeben und Flutwelle verwüstet. Die radioaktive Strahlung hat in Fukushima die Höchstwerte überschritten. Die Regierung warnt bereits vor einer möglichen weiteren Explosion. Am hatte sich im Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi eine Explosion ereignet. Das Reaktorgebäude wurde dabei zerstört: Aussenwände und das Dach stürzten ein. Während die Regierung erklärte, es habe offenbar Schäden am unteren Teil der Hülle gegeben, teilte die Behörde für Atomsicherheit wenig später mit, anscheinend gebe es keine Löcher. Die Behörden befürchten, in der Atomanlage könnte es zu einer Kernschmelze kommen.

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Im Boden um Fukushima ist hochgiftiges Plutonium entdeckt worden. Das 1940 entdeckte und nach dem Planeten Pluto benannte silberweisse Plutonium gilt als einer der gefährlichsten Stoffe der Welt. Es ist ein radioaktives Schwermetall, das in Atomkraftwerken beim Abbrennen von uranhaltigen Brennelementen entsteht. Wegen der starken Alpha-Strahlung zählt es zu den giftigsten radioaktiven Stoffen. Schon wenige Mikrogramm Plutonium wirken tödlich. Der Stoff lagert sich in den Knochen ab und ist erbgut- und fruchtschädigend, zerstört Zellen und erzeugt Krebs. Das Einatmen von Plutonium-Staub kann Lungenkrebs hervorrufen. Bei einer biologischen Halbwertszeit von 40 Jahren in der Leber, beziehungsweise 100 Jahren in den Knochen wird es praktisch nicht mehr zu Lebzeiten ausgeschieden.

Plutonium kommt in der Natur nur in Spuren in Uranmineralen vor. Im Periodensystem der Elemente hat es die Nummer 94 und das Zeichen Pu. Es sind verschiedene Plutonium-Isotope (Varianten mit verschiedenen Neutronenzahlen im Atomkern) bekannt. Plutonium und das ebenfalls spaltbare Uran bilden die Grundstoffe zum Bau von Atombomben und sind Spaltstoffe für bestimmte Kernreaktoren. Plutonium-239 wird in größeren Mengen in Brutreaktoren erzeugt. Bei dem wichtigsten Plutonium-Isotop Pu 239 beträgt die Halbwertszeit, der Zeitraum in welchem die radioaktive Strahlung um die Hälfte abnimmt, 24.110 Jahre.
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Die angeblich vergewaltigte Libyerin Iman al- Obeidi - unterdessen offenbar eine der Symbolfiguren des Aufstandes gegen Oberst Muammar al-Gaddafi - ist wieder frei. Das meldete der Nachrichtensender Al-Arabija am Montag. Die junge Frau, deren Familie aus dem von Aufständischen kontrollierten Osten Libyens stammt, war nach eigener Aussage an einer Strassensperre in der Hauptstadt Tripolis verschleppt und anschliessend mehrfach vergewaltigt worden.

Nachdem sie am Samstag Jounalisten von ihrem Martyrium berichtet hatte, war sie von Sicherheitskräften in Zivil gegen ihren Willen weggeschleppt worden. Da Vergewaltigung im arabischen Kulturraum ein so grosses Tabu ist, dass die Opfer nur sehr selten öffentlich darüber sprechen, feiern sie viele Frauen in den Aufständischen-Hochburgen als «Heldin der Revolution». Inzwischen heisst es, die von ihr erhobenen Vorwürfe würden untersucht. Gegen vier Männer werde ermittelt.
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Tepco-Sprecher Jun Tsuruoka sagte, die festgestellte Plutonium-Menge sei gering und keine Gefahr für die öffentlichte Gesundheit.
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Im Boden rund um das beschädigte Kernkraftwerk Fukushima sind Spuren von hochgiftigem Plutonium entdeckt worden. Das äusserst gefährliche Schwermetall sei an insgesamt fünf Stellen nachgewiesen worden, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo am Montag. Dem Kraftwerksbetreiber Tepco zufolge stamme das Plutonium aus Brennstäben der Anlage, die bei dem schweren Erdbeben am 11. März und dem anschliessenden Tsunami schwerbeschädigt wurde. Aus welchem Block das Material stammt, ist noch nicht bekannt.

Tepco hatte zuvor Bodenproben vom Gelände der havarierten Anlage von unabhängigen Spezialisten auf das hochgiftige Plutonium untersuchen lassen. In Fukushima gilt Block 3 als besonders gefährlich, weil es sich bei dessen Brennelementen um Plutonium-Uran-Mischoxide (MOX) handelt. Das radioaktive Plutonium verliert auch nach Tausenden von Jahren nichts von seiner Gefährlichkeit. Gerät der Stoff in den Körper, kann Krebs entstehen. Dringt Plutonium in Wunden ein, verbindet es sich mit Eiweissen des Blutplasmas und lagert sich in Leber und Knochenmark ab. Dort kann Plutonium Blutkrebs (Leukämie) auslösen.
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Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) will wegen der Atomkatastrophe in Japan die Sicherheitsvorkehrungen auf einer ranghoch besetzten Konferenz überprüfen. IAEA-Direktor Yukiya Amano sagte am Montag in Wien, ein möglicher Termin dafür könnte Ende Juni sein. Es gehe darum, Lehren aus dem Desaster in Fukushima-Daiichi zu ziehen und die internationalen Vorkehrungen für solche Unfälle zu verbessern. Neben Experten würden die 151 IAEA-Mitglieder auch Regierungsvertreter zur Konferenz entsenden. Eine Präsenz auf politischer Ebene sei wegen der Schwere der Krise erforderlich.
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Ein neu augetauchtes Video zeigt wie der Tsunami am 11. März die Stadt Kesennuna verschlingt:

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Fukushima, 28.3.11 (YouTube)
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Trotz der weiter kritischen Lage am havarierten Atommeiler Fukushima kehren zahlreiche Anwohner in die Gefahrenzone zurück. Vor allem älteren Menschen sorgten sich um ihre Häuser und wollten nicht länger in Notfallunterkünften bleiben, berichtete der TV-Sender NHK. Die Behörden in Japan hatten die Bewohner aufgefordert, das Gebiet im Umkreis von 20 Kilometern um das AKW Fukushima zu verlassen. Den Menschen in einer Zone von 20 bis 30 Kilometern wurde zudem empfohlen, in ihren Häusern zu bleiben, um radioaktive Verstrahlung zu vermeiden.
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Kunstliebhaber und Investoren lassen sich von der Katastrophe in Japan und den Kämpfen in Libyen die Laune nicht verderben.
Das zeigen die Umsätze an der wichtigsten Kunstmesse.
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Lesen Sie hier, wie die Betreiberfirma von Fukushima, Tepco, schlampt, die Welt narrt und von der eigenen Regierung scharf kritisiert wird.
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Eine kleine Schar Atomkraftgegner hat in der Nähe des Reaktors Three Mile Island im US-Staat Pennsylvania an das Atomunglück von Harrisburg vor genau 32 Jahren erinnert. Sie gedachten dabei auch der Betroffenen der Katastrophe im japanischen Fukushima und forderten einen Atomausstieg in den USA. Wie jedes Jahr am 28. März hielten die Aktivisten um 3.53 Uhr Ortszeit eine Schweigeminute ab. Um diese Uhrzeit begann damals der Unfall, der zu einer teilweisen Kernschmelze führte und grosse Mengen radioaktiver Strahlung austreten liess. 140'000 Menschen flohen zeitweise aus der näheren Umgebung. Block 2 mit dem Unglücksreaktor wurde stillgelegt, Block 1 erzeugt weiter Strom.
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Die Schweiz trifft Massnahmen, um die Einfuhr kontaminierter Lebens- und Futtermittel aus Japan zu verhindern. Bereits angeordnet sind Schwerpunktkontrollen an der Grenze. Zudem wird von Japan künftig der Nachweis verlangt, dass die importierte Ware nicht verstrahlt ist.
Lesen Sie Details dazu hier.
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Die Schweiz trifft Massnahmen, um die Einfuhr kontaminierter Lebens- und Futtermittel aus Japan zu verhindern. Bereits angeordnet sind Schwerpunktkontrollen an der Grenze. Zudem wird von Japan künftig der Nachweis verlangt, dass die importierte Ware nicht verstrahlt ist.

Eine Sprecherin des Bundesamts für Gesundheit (BAG), bestätigte am Montag einen Bericht der Zeitung «Der Sonntag». Das BAG sei derzeit daran, die dazu erforderliche neue Amtsverordnung zu verabschieden.
12:04
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Auch 30 Meter ausserhalb der Reaktoren 5 und 6 stark radioaktiv belastetes Meerwasser ist entdeckt worden. Nach Angaben der Atomaufsichtsbehörde lagen die Werte radioaktiven Jods 1150 Mal über dem Normalwert.
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Im schwer beschädigten japanischen Atomkraftwerk Fukushima 1 ist erstmals ausserhalb des Gebäudes vom Reaktor 2 stark radioaktiv verseuchtes Wasser entdeckt worden. Dieses habe sich in mehreren Kontrollschächten eines unterirdischen Kanals angesammelt. Das Wasser in dem Kanal, der aus dem Turbinengebäude des Reaktors hinausführe, habe eine Radioaktivität von 1000 Millisievert pro Stunde, teilte ein Sprecher der Betreiberfirma Tepco mit.
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Die anhaltende Krise im japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat Kreditausfallderivate für den Kraftwerkbetreiber Tepco, so genannte Credit Default Swaps (CDS), auf ein neues Rekordhoch getrieben. Die Versicherung eines 10-Mio.-Dollar-Kredits gegen einen Zahlungsausfall des Versorgers verteuerten sich um 143'000 auf 475'000 Dollar, teilte der Datenanbieter Markit mit. Vor dem schweren Erdbeben, dass mehrere Reaktoren in Fukushima beschädigte, kostete eine Kreditausfallversicherung für Tepco nur rund 40'000 Dollar.
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Das Angebot von Siliziumscheiben zur Produktion von Computerchips könnte ab Mai knapp werden. Grund dafür sind vor allem die erdbebenbedingten Produktionsausfälle im grössten Wafer-Werk des japanischen Herstellers Shin-Etsu Chemical und Werk des US-Konzerns MEMC in Japan. «Die meisten Kunden haben genug Bestände für April. Ab Mai könnten sie aber Probleme bekommen», sagte ein Experte des Marktforschungsunternehmens IHS iSuppli. Er rechnet mit Preiserhöhungen von 20 bis 30 Prozent.
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Überschattet von der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe und der andauernden Atomkrise hat in Japan offiziell die Kirschblütensaison begonnen. Die Ankündigung der japanischen Wetterbehörde wird von den Japanern alljährlich als Zeichen des beginnenden Frühlings sehnsüchtig erwartet. Die «Sakura» genannten Kirschblüten sind ein Symbol der japanischen Kultur.
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Das Transportministerium setzt auf unbestimmte Zeit eine Reform der Mautgebühren aus, um den Wiederaufbau besser finanzieren zu können. Japanischen Zeitungen zufolge dürfte die Regierung damit 120 Mrd. Yen (etwa 1,36 Mrd. Franken) einsparen. Ursprünglich sollten die Gebühren - einige der teuersten der Welt - gedeckelt werden, um Reisen zu fördern.
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Das japanische Handelsministerium hat auf die vierteljährliche Schätzung der Stahlproduktion verzichtet: Nach Erdbeben und Tsunami seien die Auswirkungen auf Stahlhersteller und die Autobranche noch nicht abzusehen.
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Aus Angst vor Verstrahlung: Japans Gesundheitsministerium hat Wasseraufbereitungsanlagen im ganzen Land angewiesen, kein Regenwasser mehr zu verwenden. Becken müssten mit Plastikplanen abgedeckt werden, ordnete die Behörde an. Da radioaktive Partikel aus dem schwer beschädigten Atomkraftwerk Fukushima 1 über das Regenwasser in Flüsse gelangen könnten, sollte aus Flüssen kein Trinkwasser mehr entnommen werden, sagte ein Ministeriumssprecher der Nachrichtenagentur AFP. Allerdings sollten diese Massnahmen nur in dem Masse umgesetzt werden, wie sie nicht die Trinkwasserversorgung gefährdeten.
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An den asiatischen Aktienmärkten bestimmte weiter die atomare Katastrophe rund um das japanische Atomkraftwerk Fukushima den Handel. Lesen Sie hier mehr.
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In China werden Lebensmittel und Trinkwasser auf mögliche radioaktive Kontamination überprüft. Kontrollen gebe es in 14 Provinzen und Städte im Nordosten und in Küstengebieten, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Am Wochenende waren demnach in der nordöstlichen Provinz Heilongjiang Spuren von radioaktivem Jod 131 in der Luft entdeckt worden.
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Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat eine Ausweitung der Evakuierungszone rund um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima gefordert. Nach Angaben von Greenpeace herrscht in dem Ort Iitate 40 Kilometer nordwestlich des Kraftwerks eine Strahlenbelastung von bis zu zehn Microsievert pro Stunde. Eine solcher Wert mache eine Evakuierung notwendig. Vor allem für Kinder und Schwangere sei es nicht sicher, weil sie bereits innerhalb weniger Tage der jährlich erlaubten Strahlenbelastung ausgesetzt seien, teilte Greenpeace-Strahlenexperte Jan van de Putte mit.
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Die Lage am Montagmorgen

In Reaktor 2 des beschädigten Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi hat es nach Einschätzung der japanischen Regierung eine vorübergehende teilweise Kernschmelze gegeben. Sprecher Yukio Edano sagte am Montag, daher rühre vermutlich das hochradioaktive Wasser, das in dem Reaktor entdeckt wurde. Die erhöhte Strahlung sei offenbar auf den Block begrenzt. Die Regierung gehe davon aus, dass die Kernschmelze lediglich vorübergehend sei, betonte Edano.

Neue Messwerte legen nach Behördenangaben nahe, dass in Fukushima ausgetretenes hoch radioaktives Jod 131 bis viel weiter nördlich ins Meer gelangt ist als zunächst angenommen. Die Kontamination erstreckt sich demnach etwa 1,6 Kilometer weiter nach Norden als zuvor. An der Küste vor den AKW-Blöcken 5 und 6 seien Werte von Jod131 gemessen worden, die 1150-mal höher als normal liegen, sagte Hidehiko Nishiyama von der Atomsicherheitsbehörde NISA am Montag.

Arbeiter bemühten sich unterdessen weiter darum, radioaktives Wasser aus dem Atomkraftwerk abzupumpen. Das Wasser muss laut NISA entfernt und sicher gelagert werden, bevor die Arbeiten am Kühlsystem fortgesetzt werden können. Bis zu 600 Menschen sind zurzeit in Schichten in Fukushima im Einsatz.

Schweres Erdbeben

Erneut hat ein schweres Erdbeben der Stärke 6,5 am Montagmorgen die Region erschüttert. Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben der nationalen meteorologischen Behörde in knapp sechs Kilometer Tiefe vor der Küste der Unglücksprovinz Miyagi in einer Entfernung von 163 Kilometern von Fukushima.

An dem dort havarierten Kernkraftwerk eins waren laut dem Betreiber Tepco keine weitere Schäden durch das neue Nachbeben zu erkennen, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Jiji Press.

Eine von den Behörden zunächst herausgegebene Tsunamiwarnung wurde wenig später wieder aufgehoben. Der Bahnbetrieb auf den Hochgeschwindigkeitstrassen wurde nicht beeinträchtigt.

Weitere Nachbeben möglich

Nach Angaben der Wetterbehörde handelte es sich bei dem Beben wahrscheinlich um ein Nachbeben des verheerenden Erdbebens vom 11. März. Die Behörde warnte vor weiteren Nachbeben.

Die Region war vor gut zwei Wochen von einem verheerenden Erdbeben der Stärke 9,0 sowie einem Jahrhundert-Tsunami schwer zerstört worden. Mehr als 10 800 Menschen verloren ihr Leben, rund 16 000 Menschen gelten weiterhin als vermisst.

Noch immer müssen gut 243 000 Menschen in Notunterkünften hausen und werden durch ständige Nachbeben weiter in Atem gehalten.

(sda/ap)