Katastrophenhilfe

16. März 2011 10:22; Akt: 16.03.2011 10:43 Print

Schweizer Retter beenden ihre Arbeit

Das Schweizer Rettungsteam in Japan hat am Mittwoch seine Arbeiten abgeschlossen. Japanische Teams übernehmen die Aufgaben.

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Das Schweizer Katastrophenhilfekorps bei der Ankunft in Tokio.

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Das 23 Mitglieder umfassende Schweizer Team, das über 9 Suchhunde verfügte, habe am Mittwoch noch gearbeitet, dann aber die Ortungsarbeiten eingestellt, erklärte Toni Frisch gegenüber Radio DRS. Diese Arbeiten würden nun von Japanern weitergeführt.

Die Übergabe der Aufgaben sei mit der UNO, den Japanern sowie den Rettungsteams aus Australien und Neuseeland abgesprochen worden. Die deutschen Retter hatten ihre Arbeit schon am Vortag eingestellt.

Schutz vor Verstrahlung

Die Schweizer seien nun daran, sich nach Norden auf eine US-Basis zu verschieben. Sie seien schon früh im Katastrophengebiet eingetroffen. Es sei aber von Anfang an klar gewesen, dass die Chance, Überlebende zu orten, gering gewesen sei, erklärte Frisch.

Man habe auch alle Vorkehrungen getroffen, um die Teammitglieder vor Verstrahlung zu schützen. So gab es im Team gut ausgerüstete Strahlenschutzfachleute.

(job)