Nahostexperte

25. Februar 2011 08:27; Akt: 21.03.2011 16:33 Print

«Westen und Osten sind tief gespalten»

von Peter Blunschi - Was kommt nach Gaddafi? ETH-Forscher Roland Popp schliesst einen Bürgerkrieg in Libyen nicht aus. Ein gelungener Umsturz könne das Land aber einen.

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Am verkündet die Übergangsregierung Libyens offiziell die Befreiung des Landes. Am wird Muammar Gaddafi in Sirte gefangen und getötet. : In der Nacht auf Montag nehmen die Rebellen den Grünen Platz im Zentrum von Tripolis ein. Dort feiern Aufständische und Bewohner gemeinsam den Einmarsch. Auf dem Platz demonstrierten zuvor monatelang die Gaddafi-Getreuen. Aufständische bejubeln die Einfahrt in eines der Aussenquartiere der Hauptstadt Tripolis. In Bengasi feiern libysche Rebellen zusammen mit tausenden Menschen auf dem Tahrir-Platz die militärischen Erfolge ihrer Mitstreiter. Die Aufständischen erobern Brega und Sawija. Damit stehen sie nur noch wenige Kilometer von Tripolis entfernt: Auf dem Bild feiern Rebellenkämpfer die Eroberung Sawijas. Am mobilisieren die Rebellen ihre Kräfte im Westen des Landes. Ihr Ziel ist die Stadt Sawija. Am stirbt der Militärchef der Rebellen Abdel Fatah Junis. Die Urheber des Mordes sind nicht bekannt. : Libysche Rebellen und Angestellte der Botschaft übernehmen die libysche Botschaft in der bulgarischen Hauptstadt Sofia. : Libysche Rebellen dringen in der strategisch wichtigen Stadt Brega in Wohngebiete vor. : Ein libyscher Junge schlägt in der Rebellenhochburg Misrata mit einem Schuh auf ein Porträt des Machthabers Muammar al-Gaddafi ein. : Die diplomatischen Bemühungen laufen auf Hochtouren. Der Vorsitzende des Nationalen Übergangsrates Mahmoud Jibril trifft in Brüssel auf den Europaratspräsidenten Herman Van Rompuy. Saif al Islam Gaddafi Sagt am 11.7.2011: «Die Wahrheit ist, dass wir mit Frankreich verhandeln und nicht mit den Rebellen». : Strassenkunst in Bengasi: Gaddafi wird von einer Krake gefressen. : Noch geniesst Machthaber Muammar al-Gaddafi auch Unterstützung in der Bevölkerung. «Gott, Gaddafi und Libyen» ist auf den Händen dieses Mädchens in Tripolis zu lesen. Andere halten Porträts mit dem Despoten in die Höhe. Am erlässt der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag einen Haftbefehl gegen Gaddafi und seinen Sohn Saif al-Islam. Der libysche Justizminister Mohammad al-Kamudi verurteilt den Haftbefehl als ein «Werkzeug der westlichen Welt». Zahlreiche Top-Fussballer Libyens laufen zu den Aufständischen über. Seit einigen Tag steht Tripolis unter ständigem Beschuss. NATO-Jets greifen auch tagsüber an. Die Ungeduld lässt die Rebellen bisweilen fatale Fehler begehen: Sie greifen ohne Marschbefehl an. Die Zahl der Opfer ist daher in den vergangenen Tagen gestiegen. Wie die UNO am mitteilt, wurde in Libyen systematisch vergewaltigt. Den Befehl dazu soll Muammar Gaddafi selbst gegeben haben. Am gehen wieder viele Bomben auf Tripolis nieder. Muammar Gaddafi sprach wieder am TV: «Wir werden nicht kapitulieren». Im Krieg in Libyen setzt die NATO erstmals Kampfhelikopter ein. Jacob Zuma ist in Tripolis eingetroffen. Er will im Konflikt vermitteln. Libysche Rebellen beklagen, dass ihnen das Geld ausgehe, weil die finanzielle Unterstützung aus dem Ausland ausbleibe. Die NATO führt ihre Angriffe auf die Hauptstadt Tripolis fort. Durch ihre Bomben sterben laut Regierung drei Menschen. 150 werden verwundet. Am fliegt die NATO Luftangriffe auf den Hafen von Tripolis und zerstört sechs libysche Kriegsschiffe. Am . Es ist aber unklar, ob die Bänder aktuell sind. fordert Muammar Gaddafi zum sofortigen Rücktritt auf. Bei einem Nato-Angriff am soll sich während des Angriffs im Haus seines Sohnes befunden haben, blieb aber unverletzt. gegen sie einsetzt. aus. seine Beteiligung an den Luftangriffen zu. worden. (Bild), Adschabija und Brega wird immer heftiger gekämpft. Tausende hoffen auf ihre Ausreise. Im Bild: Aus Misrata evakuierte Viele Flüchtlinge kommen auf dem Weg zur italienischen Insel Lampedusa ums Leben. (r.) einen Friedensplan der Afrikanischen Union (AU). Die Rebellen bestehen auf dem sofortigen Rücktritt Gaddafis. NATO-Kampfflugzeuge bombardieren erneut versehentlich Fahrzeuge der Anti-Gaddafi-Milizen. Die Kritik der Rebellen an den NATO-Einsätzen wird lauter. haben Flugzeuge der internationalen Koalition einen libyschen Militärkonvoi angegriffen. Die libysche Regierung gibt sich zu Reformen bereit. Die Afrikanische Union fordert einen Waffenstillstand. verlängern ihre Beteiligung am internationalen Militäreinsatz in Libyen auf Bitten der NATO. Die Suche nach einer diplomatischen Lösung wird verstärkt. unterstützen die Aufständischen nicht nur mit Luftangriffen, sondern auch durch CIA-Beamte. Diese hätten unter anderem nach dem Absturz des US-Kampfjets Hilfe geleistet, heisst es. tritt von seinem Amt zurück und setzt sich nach England ab. Gaddafis Truppen erobern derweil Ras Lanuf und Brega zurück. und nähern sich Gaddafis Geburtsstadt Sirte. ein und erringen damit den ersten grossen Sieg seit Eingreifen der Koalition. Ebenfalls am Journalisten in Tripolis, sie sei von Gaddafi-Leuten vergewaltigt worden. Nachdem die Koalition die Luftwaffe Gaddafis zerstört hat, sollen Angriffe auf Gaddafi-Truppen rund um Tripolis, Misrata und das ebenfalls heftig umkämpfte Adschdabija verstärkt werden. Am Abend des in Tripolis der Öffentlichkeit und ruft einmal mehr zum Kampf gegen die «Kreuzzügler» auf. Ein US-Kampfjet vom Typ F-15 Eagle stürzt in der Nähe der Rebellenstadt Bengasi auf einem Feld ab. Die beiden Besatzungsmitglieder konnten sich mit dem Schleudersitz retten. Am Abend des In der Stadt war nach Einbruch der Dunkelheit das Feuer von Flugabwehrgeschützen zu hören. Damit begann die dritte Nacht alliierter Luftangriffe gegen Libyen. Siegestrophäe à la libyenne: Aufständische haben am in der Nähe der befreiten Stadt Bengasi einen von den Allierten zerstörten Panzer mit einem rauchenden Schafskopf «geschmückt». Französische Kampfjets zerstören Militärfahrzeuge der Regierungstruppen auf einer strategisch wichtigen Strasse zur Rebellen-Hochburg Bengasi. eröffnet Frankreich das Feuer in Libyen. Danach feuern amerikanische und britische Kriegsschiffe im Mittelmeer 112 Tomahawk-Marschflugkörper ab. Im Bild: Eine Rafale im französischen St-Dizier. eine militärische Intervention abgesegnet hat. Zahlreiche Regierungschefs und Aussenminister sind in der französischen Hauptstadt zusammen. Gastgeber Nicolas Sarkozy kündigt im Anschluss baldige Militärschläge gegen Libyen an. warnt Muammar Gaddafi vor weiterer Gewalt gegen die Zivilbevölkerung. Überall in Südeuropa werden Luftstreitkräfte zusammengezogen: Dänische F-16-Jets landen im sizilianischen Sigonella, um ein Flugverbot über Libyen durchzusetzen. Der Flugzeugträger «CharlesDe Gaulle» kreuzt im Mittelmeer. über Libyen zu. hat diese bereits im Vorfeld befürwortet. Gleichentags haben die Regierunstruppen die Ölstadt Ras Lanuf wieder eingenommen. US-Geheimdienstchef James Clapper (Bild) rechnet vor einem Militärausschuss des US-Senats mit einem Sieg Gaddafis. Derweil bereiten die USA, Grossbritannien und die NATO militärische Optionen vor. Die EU will ihre Sanktionen ausweiten und die UNO ermittelt gegen Gaddafis Truppen wegen Folter. Die libyschen Rebellen geraten immer stärker unter Druck: Gaddafis Truppen sind nur noch eine Stadt von der Rebellen-Hochburg entfernt. Der Diktator beschimpft immer wieder die Rebellen und den Westen. Ein Rebell schiesst mit einem Maschinengewehr auf Gaddafis Luftwaffe. Mittlerweile haben über 213000 Gastarbeiter das Land verlassen: Somalier im Auffanglager bei Ras Ajdir an der libysch-tunesischen Grenze. Gaddafis Truppen verteidigen Sirte und versuchen, Misrata und Bin Jawad zurückzuerobern. Auf der Mittelmeerinsel Kreta ziehen die USA und andere NATO-Staaten starke Einheiten zusammen. (Bild) werden Zeltlager errichtet. Regierungstruppen und Aufständische kämpfen erbittert um stratigisch wichtige Städte. Am warnt die USA und die NATO vor einem militärischen Eingreifen. Ausserdem sagt er, dass er seit 1977 keine politische Macht mehr innehabe. Die Regimegegner formieren sich immer mehr zu Kampftruppen. Hier lernen Freiwillige, wie man gegen Kampfflugzeuge kämpft. Das 75 000 Menschen gestrandet. Die hat die lybische Opposition in Bengasi einen Übergangnsrat gegründet. scharenweise vor den Unruhen aus Libyen: Ägypter erreichen am 27. Februar die Grenze zu Tunesien. Am Einreisesperren gegen den Gaddafi-Clan, sperrt dessen Konten und verhängt ein Waffenembargo gegen Libyen. Ein weiterer TV-Auftritt von gegen den Gaddafi-Clan aus. Am Nachmittag des via Telefon im Staats-TV und bezeichnet die Demonstrationen als «kindisch». Derweil hält der Exodus von Ausländern aus Libyen an, das Regime geht weiter brutal gegen Demonstranten vor. Nach Bengasi und Tripolis gehen die Menschen auch in auf die Strasse: Aufständische haben eine Polizeistation in Beschlag genommen. im Staatsfernsehen mit einer wirren Rede zu Wort. Es ist sein erster öffentlicher Auftritt, nachdem bei Zusammenstössen zwischen Regierungsgegnern und Sicherheitskräften in wenigen Tagen hunderte von Menschen getötet worden sind. Der Aufstand in der arabischen Welt erfasst im

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Fehler gesehen?

Die wenigsten Kenner der Region haben vermutet, dass nach Ben Ali und Mubarak ausgerechnet Gaddafi an der Reihe sein würde.
Roland Popp: Da haben Sie recht. Das lag aber auch daran, dass man über Libyen viel weniger wusste als über andere arabische Staaten. Das Land hat sich gegenüber der Aussenwelt jahrelang verschlossen.

Was ist passiert?
Die Unzufriedenheit war offenbar ähnlich gross wie in Tunesien und Ägypten. Nachdem die Volksaufstände dort Erfolg gezeitigt hatten, haben auch die Libyer Mut gefasst und sind auf die Strasse gegangen.

Diplomaten, Minister, Militärs sind zur Opposition übergelaufen. Hat man das Frustpotenzial in Libyen unterschätzt?
Ja, wobei die Desertionen der letzten Tage auch Ausdruck der gespaltenen Stammesgesellschaft sind. Und einige Offizielle rechnen offenbar mit einem Niedergang Gaddafis und wollen sich rechtzeitig auf die siegreiche Seite schlagen.

Kann Gaddafi die Revolte niederschlagen?
Rein militärisch vermutlich schon, doch dafür benötigt er die Loyalität der kampfstärksten Einheiten. Einige Einheiten, insbesondere die von seinen Söhnen kommandierten, sind ihm treu ergeben. Die Mehrheit der regulären Armee und einige paramilitärische Verbände haben aber offenbar bereits die Seite gewechselt. Wie wenig er der Loyalität der regulären Truppen vertraut, zeigt nicht zuletzt sein Einsatz afrikanischer Söldner.

Sollte der Westen eingreifen?
Der Westen kann wenig tun, was über rhetorischen Beistand hinausgeht. Sanktionen wirken sich kaum in einem kurzen Zeitraum aus. Eine Flugverbotszone nach irakischem Vorbild wäre schon etwas anderes, allerdings ist sie wohl schwer international durchzusetzen.

Italien fürchtet eine enorme Flüchtlingswelle.
Angesichts des Chaos ist die Sorge berechtigt. Hier ist wohl europäische Solidarität gefragt.

Die grosse Frage lautet: Was kommt nach dem Sturz Gaddafis?
Sehr schwer vorauszusehen. Es gibt nur begrenzt staatliche Strukturen, auf denen man aufbauen kann. Es gibt auch keine Verfassung mehr. Hinzu kommen die wichtigen Stammes- und Clanstrukturen. Vermutlich müsste eine neue Ordnung auf einer Einbindung dieser Strukturen beruhen. Sehr bedenklich ist die tiefe Spaltung zwischen Tripolitanien und der Kyrenaika, dem West- und dem Ostteil des Landes.

Gibt es überhaupt so etwas wie ein libysches Nationalgefühl?
Selbstverständlich gibt es das, aber die Spannungen zwischen Westen und Osten sind nicht zu übersehen. Auffällig ist, dass viele Protestler die alte libysche Nationalflagge führen.

In Libyen gibt es keine funktionierende Opposition. Wer soll das Vakuum füllen?
Wie in Tunesien oder auch Ägypten handelt es sich offenbar auch hier um einen echten Volksaufstand, der ohne grosse organisierte Opposition auskommt. Allerdings spielen Islamisten offenbar hier eine grössere Rolle als in den anderen beiden Ländern.

Kann es zum Bürgerkrieg kommen? Pessimisten sprechen von einem zweiten Somalia.
Sollte sich Gaddafi im Westen halten können, droht das in der Tat. Einen «Failed State» wie Somalia befürchte ich aber nicht, dafür ist das Land dann wohl doch zu gefestigt. Aber länger anhaltende Unruhe mit entsprechenden Auswirkungen auf die europäische Ölversorgung ist sicher zu befürchten.

Könnte Libyen ein zweiter Irak werden, ein mehr schlecht als recht funktionierender Staat mit einer prekären Machtbalance zwischen den Volksgruppen?
Nicht auszuschliessen. Allerdings sind die innerlibyschen Spaltungen bei weitem nicht so tief wie diejenigen zwischen irakischen Kurden, Schiiten oder Sunniten. Zudem dürfte der gemeinsam errungene Umsturz, so er denn gelingt, ein grosses Gemeinschaftsgefühl und Solidarität erzeugen, auf die man beim Neuaufbau zählen könnte.

Sie haben die Islamisten erwähnt. Bei diesem Stichwort läuten bei vielen im Westen die Alarmglocken. Welche Rolle können sie in einem künftigen Libyen spielen?
Die islamistische Bewegung in Libyen wurde von Gaddafi brutal unterdrückt, verfügt allerdings über eine beachtliche Gefolgschaft gerade im Ostteil des Landes. Experten gehen davon aus, dass einige Gruppen auch gewaltbereit sind. Es dürfte nicht leicht fallen, diese in ein neues System zu integrieren. Allerdings glaube ich nicht, dass die Libyer ein repressives Militärregime gegen eine islamistische Diktatur tauschen wollen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Béatrice B am 25.02.2011 09:34 Report Diesen Beitrag melden

    Vereinigtes Europa

    Um in Lybien, Tunesien und Ägypten stabile Regierungen einzuführen, wie sie das Volk wünscht, braucht es die Hilfe eines einheitlichen Europas und den USA. Diese müssen mal die Gedanken um Profite sein lassen und Pläne zur Umsetzung der Demokratie vorlegen . Dann würden die Menschen in diesen Ländern Arbeit haben und wären zufrieden und müssten auch nicht nach Europa flüchten. Das Problem wäre gelöst!

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  • Uriel Berlinger am 25.02.2011 14:30 Report Diesen Beitrag melden

    Doppelmoral

    Warum soll sich Ghadhafi nicht zur Wehr setzen gegen die Terroristen? Man sieht ja auch hierzulande in der Schweiz, wie brutal die Polizei gegen Demonstranten vorgeht. Also bitte lasst die Doppelmoral mit dem Heiligenschein. Alle haben zuvor 40 Jahre lang Ghadhafi und alle anderen nordafrikanischen Herrscher hofiert, Waffen verkauft und andere Güter.

  • Jacky M. am 25.02.2011 10:03 Report Diesen Beitrag melden

    Hoffnung darf man haben

    Es ist zu hoffen, dass nach Gadaffi ein geeintes Libyen aufersteht. Vielleicht hilft es ja wirklich, wenn man gemeinsam die Freiheit erkämpft. Im Irak kamen ja die "Befreier" und doktrinierten dem Volk dann die Politik auf. Auf jeden Fall kann es nicht schlimmer kommen. Ob von Gadaffi unterdrückt zu werden oder einem anderen, ist ja wohl dasselbe. Aber die Freiheit könnte winken! Ich wünsche den Libyern, dass sie den Mut und die Kraft haben, das durchzustehen und die Weisheit, danach was besseres aufzubauen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Uriel Berlinger am 25.02.2011 14:30 Report Diesen Beitrag melden

    Doppelmoral

    Warum soll sich Ghadhafi nicht zur Wehr setzen gegen die Terroristen? Man sieht ja auch hierzulande in der Schweiz, wie brutal die Polizei gegen Demonstranten vorgeht. Also bitte lasst die Doppelmoral mit dem Heiligenschein. Alle haben zuvor 40 Jahre lang Ghadhafi und alle anderen nordafrikanischen Herrscher hofiert, Waffen verkauft und andere Güter.

  • Bag Wahn-Sinn am 25.02.2011 11:02 Report Diesen Beitrag melden

    Demokratie auf "arabisch"?

    Um Gottes Willen ... lasst diese Leute in der Wüste! Die werden ihren (richtigen) Weg alleine finden, ohne Einmischung des Westens US/EU oder Ostens CHINA.

  • Jacky M. am 25.02.2011 10:03 Report Diesen Beitrag melden

    Hoffnung darf man haben

    Es ist zu hoffen, dass nach Gadaffi ein geeintes Libyen aufersteht. Vielleicht hilft es ja wirklich, wenn man gemeinsam die Freiheit erkämpft. Im Irak kamen ja die "Befreier" und doktrinierten dem Volk dann die Politik auf. Auf jeden Fall kann es nicht schlimmer kommen. Ob von Gadaffi unterdrückt zu werden oder einem anderen, ist ja wohl dasselbe. Aber die Freiheit könnte winken! Ich wünsche den Libyern, dass sie den Mut und die Kraft haben, das durchzustehen und die Weisheit, danach was besseres aufzubauen.

  • Béatrice B am 25.02.2011 09:34 Report Diesen Beitrag melden

    Vereinigtes Europa

    Um in Lybien, Tunesien und Ägypten stabile Regierungen einzuführen, wie sie das Volk wünscht, braucht es die Hilfe eines einheitlichen Europas und den USA. Diese müssen mal die Gedanken um Profite sein lassen und Pläne zur Umsetzung der Demokratie vorlegen . Dann würden die Menschen in diesen Ländern Arbeit haben und wären zufrieden und müssten auch nicht nach Europa flüchten. Das Problem wäre gelöst!

    • David am 25.02.2011 09:59 Report Diesen Beitrag melden

      zu schön um wahr zu sein

      Die Menschen würden Arbeit haben, ohne dass sich jemand Gedanken um Profite macht? Für stabile Regierungen, wie sie das Volk wünscht, braucht es die Einmischung anderer, äusserer Machtstrukturen, die von Lybien soviel verstehen, wie die Lybier von uns?

    • Du hast doch keine Ahnung von Politik... am 25.02.2011 10:21 Report Diesen Beitrag melden

      Was für ein Europa?

      Wir haben alle in Irak die Demokratie des Westens (EU und USA) gesehen. Was denkst du eigentlich? Es geht weder den Europäer noch Amerikaner um das Wohlsein des Volkes in Nahosten. Alle wollen nur Geld und Macht. Wir sehen auch wie dein vereinigtes Europa funktionieren. Griechenland, Irland, Spanien, Portugal, die Ostblock-Länder.

    • realist am 25.02.2011 10:43 Report Diesen Beitrag melden

      träum weiter

      gedanken an profit sein lassen??? es geht immer nur um profit und letztentlich um macht, seit tausenden von jahren schon.

    • amadeus am 25.02.2011 10:44 Report Diesen Beitrag melden

      Utopie

      Wudnerbarer Vorschlag. Jedoch zeigt uns die junge Geschichte wo die Interessen der Eu und USA zu feinden sind. Daher ist Ihr Gedanke wohl schön und nobel, aber doch eine Utopie.

    • Max Kritisch am 25.02.2011 13:22 Report Diesen Beitrag melden

      Wunschdenken?!

      Bei allem Respekt aber sie leben wohl auf einem anderen Planet als ich, all jene die denken man könne einfach die "Demokratie" einführen liegen da gänzlich falsch. Ein Land das mehr als 40 Jahre von einem tyrannischen Diktator beherrst wurde, kann nicht von heute auf morgen in eine gut funktionierende Demokratie umgewandelt werden. Solch eine Umwandlung wird Jahre beanspruchen. Und wie gedenken Sie erhält man durch die Schaffung einer Demokratie so dir nichts mir nichts mehr Arbeitsplätze?

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  • Ostschweizer am 25.02.2011 09:31 Report Diesen Beitrag melden

    Oder nicht

    Ein Despot wird dem andern die Hand geben egal wie er heist. Bitte Nachdenken seit wann diese Länder Unabhängig sind. Und was hat sich verändert seit sie "Unabhängig" sind. Entweder sind Ihre Könige oder später Diktatoren an die Macht gekommen. Dabei spielte der Islam sicher eine grosse Rolle. Tut er ja auch bei uns nicht wahr. Denke an Minarett Abstimmung