Breiviks Vater

21. Dezember 2011 13:04; Akt: 21.12.2011 13:26 Print

«Ich kann ihm nicht verzeihen»

Der Vater des norwegischen Massenmörders Anders Breivik bereut, nicht mehr Zeit mit seinem Sohn verbracht zu haben. An seinen Taten fühlt er sich mitschuldig.

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Anders Behring Breiviks Vater nennt seinen Sohn den «schlimmsten Terroristen seit dem Zweiten Weltkrieg». (Bild: Keystone)

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Der Vater des norwegischen Attentäters Anders Behring Breivik gibt sich eine Mitschuld an den Taten seines Sohnes. «Wahrscheinlich wäre das alles nicht passiert, wenn ich mich mehr um Anders gekümmert hätte», sagte der 76-jährige Jens Breivik laut Vorabbericht vom Mittwoch dem Magazin «Stern». Bei einem Bombenanschlag in Oslo und einem Massaker auf der Insel Utøya hatte Anders Behring Breivik im Juli 77 Menschen getötet.

Der 32-jährige Breivik wuchs nach der Trennung seiner Eltern ohne seinen Vater auf, der im Sorgerechtsstreit seiner Ex-Frau unterlegen war. «An einer Vater-Sohn-Beziehung war ihm nie gelegen», sagte Jens Breivik. Ihr letzter Kontakt sei ein Telefongespräch vor etwa sechs Jahren gewesen.

Schlimmster Terrorist seit dem Zweiten Weltkrieg

Er werde seinen Sohn möglichst bald im Gefängnis besuchen. «Ich will ihm in die Augen sehen», sagte Breivik. «Vielleicht bin ich ja in der Lage, Gefühle in ihm auszulösen.» Verzeihen könne er ihm aber nicht: «Er ist der schlimmste Terrorist seit dem Zweiten Weltkrieg. Er hat 77 unschuldige Menschen umgebracht und zeigt nicht einmal Reue.»

Er und seine Ehefrau seien nach Frankreich gezogen, «um unseren Lebensabend in Ruhe und Frieden zu geniessen», sagte der pensionierte Diplomat. Nach den Attentaten sei ihm sofort klar gewesen, «dass ich diesen Frieden nie wieder haben werde». Die Taten seines Sohnes würden ihn bis ans Ende seines Lebens verfolgen.

(ap)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • tanja am 21.12.2011 13:36 Report Diesen Beitrag melden

    na und?

    ohne Vater aufzuwachsen ist noch lange kein Entschuldigung oder ein Grund für so eine Tat. Dem fehlt sonst noch irgendwo was.....

  • Adolf am 21.12.2011 19:27 Report Diesen Beitrag melden

    Politisches Motiv

    Einer, der sein Land gegen Kommunisten und islamische Einwanderung verteidigen will. Grundsätzlich nicht verkehrt, denn wer das Gedankengut der Sozialisten und Kommunisten kennt und es versteht, dem ist das verständlich. Man kann es aber nicht mit Gewalt bekämpfen, sondern nur mit einem Verbot für kommunistische und sozialistische (nicht soziale) Parteien! Der Islam hat sich selber schlecht gemacht mit seinen Fundamentalisten.

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  • Adolf am 21.12.2011 19:27 Report Diesen Beitrag melden

    Politisches Motiv

    Einer, der sein Land gegen Kommunisten und islamische Einwanderung verteidigen will. Grundsätzlich nicht verkehrt, denn wer das Gedankengut der Sozialisten und Kommunisten kennt und es versteht, dem ist das verständlich. Man kann es aber nicht mit Gewalt bekämpfen, sondern nur mit einem Verbot für kommunistische und sozialistische (nicht soziale) Parteien! Der Islam hat sich selber schlecht gemacht mit seinen Fundamentalisten.

  • tanja am 21.12.2011 13:36 Report Diesen Beitrag melden

    na und?

    ohne Vater aufzuwachsen ist noch lange kein Entschuldigung oder ein Grund für so eine Tat. Dem fehlt sonst noch irgendwo was.....