Sorgen für US-Präsident

08. Dezember 2011 15:58; Akt: 08.12.2011 17:15 Print

Republikaner nehmen Obama in die Zange

Newt Gingrich und Mitt Romney sind ernsthafte Konkurrenten für US-Präsident Barack Obama. In Umfragen konnten die beiden republikanischen Politiker bei vielen Bürgern punkten.

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Die beiden Republikaner Newt Gingrich (links) und Mitt Romney (rechts) wollen US-Präsident Barack Obama aus dem Amt drängen. (Bild: Keystone/AP)

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Eine am Donnerstag veröffentlichte Erhebung der Universität Quinnipiac in drei entscheidenden Bundesstaaten ergab ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Präsident Barack Obama und den beiden derzeit aussichtsreichsten Anwärtern der Republikaner, Newt Gingrich und Mitt Romney. Besonders eng könnte es für Obama in Ohio werden: Sowohl Romney als auch Gingrich liegen in der Umfrage hier mit 43 Prozent vor dem Präsidenten, der nur auf 42 Prozent käme.

In Florida führt Romney der Quinnipiac-Erhebung zufolge vor Obama, während Gingrich im direkten Vergleich nur knapp hinter dem Präsidenten liegt. Etwas mehr Luft gegenüber seinen republikanischen Rivalen hat Obama in Pennsylvania: Dort schlägt er Romney in der Umfrage um drei, Gingrich sogar um acht Prozentpunkte.

Vorwahlen in einem Monat

Im Rennen um die Kandidatur der Republikaner bestätigte die Erhebung die neue Position der Stärke von Gingrich: In Florida führte er vor Romney mit 13 Prozentpunkten Unterschied.

In Ohio lag er um 18 Prozentpunkte vorn und in Pennsylvania führte er vor Romney mit 14 Prozentpunkten. Die Vorwahlen der Republikaner beginnen am 3. Januar in Iowa, die Präsidentschaftswahl findet am 6. November 2012 statt.

Romneys Angriff auf Gingrich

Romney hat derweil in einem neuen Wahlkampfspot seinen Konkurrenten Gingrich indirekt angegriffen. In dem am Donnerstag vorgestellten Fernsehspot versuchte der in Umfragen vorn liegende Romney als fünffacher Familienvater und Mormone die Wertvorstellungen der konservativen Republikaner zu treffen.

Der politische Stil des ehemaligen Oppositionsführers zu Zeiten von Präsident Bill Clinton gilt als ruppig und hemdsärmelig. Zudem war Gingrich vor zwei Jahren zum Katholizismus konvertiert. Dagegen stellt sich Romney in seinem neuen Spot als «beständig und treu» dar.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Thomas am 08.12.2011 18:17 Report Diesen Beitrag melden

    Obama ist ein guter Präsident.

    Das finde ich und die Rebublikaner sabotieren dauernd die guten Ideen von Obama anstatt ihn zu unterstützen. Um den ganzen Schlamassel von Bush zu beseitigen braucht es Jahrzente, wenn nicht mehr. Ich hoffe sehr dass Obama wieder gewählt wird.

    einklappen einklappen
  • jon maier am 08.12.2011 16:27 Report Diesen Beitrag melden

    kaeme wuerde koennte

    die Wahlen sind erst in einem Jahr da gehen noch viele Prozentpunkte den Mississippi runter.

  • Hans Peter am 08.12.2011 17:33 Report Diesen Beitrag melden

    Ron Paul wieder ignoriert!

    Und wieder einmal wird Ron Paul von den Medien als Spitzenkandidat ignoriert. Er ist nicht nur an dritter Stelle fast gleichauf mit Mitt Romney sondern auch eine wirkliche alternative Ideen für die amerikanische Politik.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Thomas am 08.12.2011 18:17 Report Diesen Beitrag melden

    Obama ist ein guter Präsident.

    Das finde ich und die Rebublikaner sabotieren dauernd die guten Ideen von Obama anstatt ihn zu unterstützen. Um den ganzen Schlamassel von Bush zu beseitigen braucht es Jahrzente, wenn nicht mehr. Ich hoffe sehr dass Obama wieder gewählt wird.

    • Peter Stoffel am 09.12.2011 14:13 Report Diesen Beitrag melden

      Irrelevant

      Obama ist nicht besser, als alle Präsidenten vor ihm. Auch er ist lediglich eine Marionette einer Schattenregierung und hat zu tun, was diese will. Somit ist es auch irrelevant, ob er wieder gewählt wird oder nicht.

    • Hans Kuster am 11.12.2011 19:02 Report Diesen Beitrag melden

      Wow!

      @ Peter Stoffel endlich jemand der kapiert wie es läuft!!

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  • Hans Peter am 08.12.2011 17:33 Report Diesen Beitrag melden

    Ron Paul wieder ignoriert!

    Und wieder einmal wird Ron Paul von den Medien als Spitzenkandidat ignoriert. Er ist nicht nur an dritter Stelle fast gleichauf mit Mitt Romney sondern auch eine wirkliche alternative Ideen für die amerikanische Politik.

  • deded/dded am 08.12.2011 16:57 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Republikaner

    obama und niemand anders!

  • jon maier am 08.12.2011 16:27 Report Diesen Beitrag melden

    kaeme wuerde koennte

    die Wahlen sind erst in einem Jahr da gehen noch viele Prozentpunkte den Mississippi runter.