Vor den Wahlen

04. Oktober 2011 03:17; Akt: 04.10.2011 11:08 Print

Obama sieht sich als Aussenseiter

Optimismus sieht anders aus: US-Präsident Obama stapelt in Bezug auf das Wahljahr 2012 tief. Aufgeben will er deswegen aber nicht.

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Präsident Obama hält den Ball flach (Bild: Keystone/AP/Susan Walsh)

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US-Präsident Barack Obama schaut düster ins Wahljahr 2012: Angesichts schlechter Umfragewerte sieht er sich bei den Präsidentenwahlen im November als Aussenseiter gegenüber den Republikanern. Schuld sei die schlechte Wirtschaftslage und die hohe Arbeitslosigkeit, meinte Obama in einem Interview des TV-Senders ABC.

Nach einer neusten Umfrage des Senders meinen 55 Prozent der Amerikaner, dass Obama im November 2012 nicht wiedergewählt wird. Auf die Frage, ob er sich jetzt als Aussenseiter («Underdog») betrachte, sagte Obama: «Absolut.»

Er fügte hinzu: «Es macht mir nichts aus. Ich bin es gewohnt, ein Aussenseiter zu sein.» Offenbar spielte Obama damit auf die Vorwahlen 2008 an, als seiner Konkurrentin Hillary Clinton zunächst weitaus grössere Chancen eingeräumt wurden.

Wer hat die besseren Ideen?

Allerdings gibt Obama nicht auf. Er sagte 2012 einen Richtungswahlkampf mit den konservativen Republikanern voraus, bei dem es darum gehe, wer die besseren Vorschläge zur Lösung der Krise in den USA bereithalte.

Die Republikaner wollten nur sparen und Ausgaben kürzen und seien gegen höhere Steuern für die Reichen. «Das amerikanische Volk wird auf meiner Seite sein», meinte Obama zum bevorstehenden Wahlkampf.

Zugleich verriet Obama, dass auch er ein I-Pad besitze und sich bei der morgendlichen Zeitungslektüre immer mehr auf Online-Ausgaben konzentriere. Er lese immer mehr im Web, was er früher als Printausgabe gelesen habe.

(sda)

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