Reaktionen auf Rede

22. Juli 2016 13:01; Akt: 22.07.2016 13:01 Print

«Ballons gut für Party, nicht für Präsidentschaft»

Donald Trump geht als Kandidat der US-Republikaner in die Präsidentenwahl. «Demütig und dankbar» nahm er in Cleveland seine Nominierung an. 20 Minuten berichtet vor Ort.

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Der offizielle Präsidentschaftskandidat der Republikaner: Donald Trump mit Tochter Ivanka am Parteitag in Cleveland. (21. Juli 2016) «Demütig und dankbar» nehme er die Nominierung an, sagte Trump in seiner Rede. Trumps Auftritt war der Höhe- und Schlusspunkt der viertägigen Parteiveranstaltung der Republikaner. Die Quicken-Loans-Arena in Cleveland war mit Anhängern des schillernden Immobilien-Milliardärs gefüllt. Trump-Tochter Ivanka warb in einer Rede für ihren Vater. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf 64 Millionen Dollar, geschätzte 50'000 Besucher sind nach Cleveland gereist, darunter 15'000 Journalisten und 2472 Delegierte. Verweigert Trump die Unterstützung: Senator Ted Cruz spricht am Parteitag der Republikaner. (20. Juli 2016) Demonstranten zünden in den Strassen von Cleveland eine US-Flagge an. (20. Juli 2016) Mike Pence, Donald Trumps Running-Mate, spricht ebenfalls zu den Delegierten der Partei. Die Anti-Trump-Demonstrationen in den Strassen von Cleveland sind auch am Mittwoch in erster Linie bunt und friedlich. Eine Gruppe Demonstranten bildet die «Wall off Trump», um gegen den New Yorker Milliardär zu protestieren. Newt Gingrich war lange Zeit als möglicher Kandidat für das Amt des Vize-Präsidenten im Gespräch. Zwar wird er nun nicht Donald Trumps Running-Mate, an der Nominierungsconvention betritt er dennoch die grosse republikanische Bühne. Am dritten Abend der Convention wird auch Donald Trumps Sohn Eric einen Auftritt haben. Impressionen aus den Strassen von Cleveland. Impressionen aus den Strassen von Cleveland. Impressionen aus den Strassen von Cleveland. Impressionen aus den Strassen von Cleveland. Impressionen aus den Strassen von Cleveland. Ein Blick in die Quicken-Loans-Arena. Die US-Republikaner machten den Geschäftsmann Donald Trump am 19. Juli zu ihrem Präsidentschaftskandidaten - in seiner Abwesenheit. Im Moment seines grössten Triumphes war Donald Trump gar nicht da. Der Parteitag der US-Republikaner nominierte ihn am Dienstag (Ortszeit) am Parteitag in Cleveland. Der Immobilienmilliardär selbst war in seinem New Yorker Hauptquartier im Trump Tower und bedankte sich von dort in einer Videobotschaft. «Ich bin so stolz, der Nominierte zu sein», sagte er. Vor der Parteitagsarena behielt die Polizei von Cleveland auch am zweiten Tag des «Convention» Demonstranten im Auge. In der Quicken Loans Arena jubelten viele Delegierte Trump zu. Delegierte aus Texas feierten stilecht mit Cowboy-Hut auf dem Kopf. Protestler wie diese Frau von der pazifistischen Bürgerrechtsbewegung Code Pink wurden mithilfe der US-amerikanischen Flagge zum Schweigen gebracht. Dieser Demonstrant schmückte sich mit einer Trump-ähnlichen Perücke. «Das Unmögliche ist erst der Ausgangspunkt»: Donald Trump Jr. (19. Juli 2016) «Er ist ein natürlicher Mutmacher»: Tiffany, Tochter von Donald Trump. (19. Juli 2016) Offiziell Trumps Vize: Mike Pence. (19. Juli 2016) Trumps Kinder freuen sich: Donald Trump Jr., Ivanka Trump, Eric Trump und Tiffany Trump (von links). (19. Juli 2016) Die Delegierten aus Kalifornien jubeln bei ihrer Stimmabgabe. (19. Juli 2016) Der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, verkündet den offiziellen Kandidaten der Republikaner. (19. Juli 2016) Der holländische Politiker Geert Wilders gibt am Parteitag in Cleveland ein Interview. (19. Juli 2016) Stellt seine Frau vor: Donald und Melanie Trump. (18. Juli 2016) Streit unter Republikanern: Eine Delegierte protestiert gegen einen Entscheid der Parteileitung. (18. Juli 2016) In Cleveland laufen bis zuletzt die Vorbereitungen auf die Partei-Convention der Rebulikaner, die Donald Trump zu ihrem offiziellen Präsidentschaftskandidaten ernennen wird. Vier Abende lang sprechen Vertreter der Partei, Familienmitglieder der Trumps und weitere Redner darüber, wie sich die Republikaner die Zukunft der USA vorstellen, bevor am Donnerstag dann Donald Trump selbst die Bühne betritt. Ohio ist ein «Open carry»-Staat, das heisst es ist erlaubt seine Waffen in der Öffentlichkeit sichtbar zu tragen - Anhänger von Donald Trump tun dies demonstrativ. Dieses Recht wird auch während der Convention in Cleveland nicht eingeschränkt, nur in unmittelbarer Nähe zum Convention-Center sind Waffen verboten. In der Stadt installieren sich auf der einen Seite die Trump-Fans... ... die auch die in den USA beliebten Kandidaten-Buttons verkaufen ... ... auf der anderen Seite haben sich zahlreiche Gruppierungen in den Strassen Clevelands versammelt, die gegen Trump demonstrieren. Die Meinungen zum New Yorker Milliardär gehen weit auseinander. Rassismus ist ein omnipräsentes Thema bei den Anti-Trump-Demonstrationen. Demonstranten machen ihrem Ärger über Trump Luft. Ein Schwein, das - die Perücke spricht für sich - Donald Trump darstellen soll. Zu den Trump-Gegner zählt auch der Fotograf Spencer Tunick, der für seine Gruppenbilder nackter Menschen bekannt ist. Er inszenierte nackte Frauen mit grossen runden Spiegeln gegenüber der Quicken Loans Arena, wo die Convention stattfinden wird. Die Polizei in Cleveland markiert deutlich Präsenz. Am Vortag der Convention verliefen die Demonstrationen noch friedlich, die Sicherheitskräfte sind aber darauf vorbereitet, dass es in den kommenden Tagen auch zu gewalttätigen Ausschreitungen kommen könnte.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • George Orwell am 18.07.2016 22:23 Report Diesen Beitrag melden

    Wahrheiten verbreiten

    Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen.

    einklappen einklappen
  • Senior am 19.07.2016 08:37 Report Diesen Beitrag melden

    Schlicht gefährlich!

    Wenn ein Volk eines bis auf die Zähne mit atomaren Waffen Staates "nur die schlichte Güte" versteht, dann wird's gefährlich. Genau so das was aus diesem verlogenen Munde kommt. Heuchlerisch bis zum Geht nicht mehr. Leider sind die öffentlichen, staatlichen Schulen in USA miserabel, sodass die Bildung der grossen Masse wohl nicht gerade auf einem Stand ist, der die Dinge die da im Staate laufen wirklich differenziert wahrnehmen kann.

  • Sven E. am 19.07.2016 11:00 Report Diesen Beitrag melden

    Ist faszinierend mit anzusehen

    diese Partei... Kreationisten, ultrareligioes, ultranationalistisch.... und trotzdem irgendwie lustig.... ich warte immer auf den Augenblick, da jemand ans Mikro springt und verkuendet: Aetschibaetsch... war alles nur Spass... Den ganzen Kaese koennt ihr uns doch nicht wirklich abgekauft haben....

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ursula am 19.07.2016 20:19 Report Diesen Beitrag melden

    Donald Trump for Presient

    Präsidentschaftskandidat Donald Trump in nicht nur ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann sonder soll meiner Meinung nach der neue Präsident der USA werden. USA braucht Männer, die die Wirtschaft verstehen und die Freiheit, Unabhängigkeit und den demokratischen Machtanspruch weltweit bewahren und weiter entwickeln.

  • Ex-Queen-Fan am 19.07.2016 20:16 Report Diesen Beitrag melden

    Beschämend!

    Niemand muss Queen und co. um Erlaubnis fragen ihre Lieder an einer Veranstaltung abspielen zu dürfen, sondern man muss Lizenzgebühren entrichten. Reines Trump-Bashing! Bin als ehemaliger Queen-Fan ziemlich angewidert.

  • Tacheles am 19.07.2016 18:50 Report Diesen Beitrag melden

    Clinton = Status Quo im Schafspelz

    Es sollte nicht dauernd nur darum gehen (Behauptung), was Donald Trump nicht können soll, sondern was Clinton behauptet zu können und .. bisher abgeliefert hat .. Clinton ist der Status Quo im Schafspelz .. da können die Medien weltweit berichten, was diese wollen .. Objektivität heisst, Vor- und Nachteile abzuwiegen .. und dann Schlüsse zu ziehen - und keine einseitige Lobby-Berichterstattung. Aber die einseitige Berichterstattung der Medien ist ja nicht nur ein amerikanisches Phänomen ? VG Tacheles

  • Steinwerfer am 19.07.2016 13:05 Report Diesen Beitrag melden

    Naiv?

    7 1/2 Jahre eine Muslim als Präsident?? Hmm.. Wurde Barack Obama von einem Imam vereidigt und hat er auf den Koran seinen Amtseid abgelegt? Natürlich NICHT. Mal ehrlich, was für eine stupide Aussage ist den das nun wieder. Sogar während seiner Zeit in Indonesien wurde er 3 Jahre von Kapuzinern unterrichtet und 1 Jahr war er in einer multireligiösen Schule. Nur weil "Hussein" im Namen vorkommt ist neimand per se ein Muslim.

  • Sven E. am 19.07.2016 11:00 Report Diesen Beitrag melden

    Ist faszinierend mit anzusehen

    diese Partei... Kreationisten, ultrareligioes, ultranationalistisch.... und trotzdem irgendwie lustig.... ich warte immer auf den Augenblick, da jemand ans Mikro springt und verkuendet: Aetschibaetsch... war alles nur Spass... Den ganzen Kaese koennt ihr uns doch nicht wirklich abgekauft haben....