«Trump ist ein Verräter»

06. Dezember 2018 05:26; Akt: 06.12.2018 10:24 Print

«Cyberexperte» Giuliani blamiert sich auf Twitter

Der Trump-Anwalt Rudy Giuliani zieht mit einem Tippfehler auf Twitter viel Spott auf sich und versteht nicht einmal warum.

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Weiss offenbar nicht, wie Twitter funktioniert: Rudy Giuliani. (Archivbild) (Bild: Keystone/J. Scott Applewhite)

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Trump-Anwalt Rudy Giuliani hat mit einem Tippfehler auf Twitter und einer Verbalattacke viel Spott auf sich gezogen. Der Anwalt des US-Präsidenten und Berater für Cybersicherheit schrieb einen Tweet, in dem er Russland-Sonderermittler Robert Mueller kritisierte.

Zwischen zwei Sätzen vergass er aber ein Leerzeichen und schrieb «G-20.In». Twitter machte daraus automatisch einen Link zu einer Website mit der indischen Länderendung .in.

Da allerdings niemand die Domain besass, registrierte der Webdesigner Jason Velazquez aus Atlanta sie für fünf Dollar. Auf die Internetseite schrieb er «Donald J. Trump ist ein Verräter unseres Landes». Wer also auf den «G-20.In»-Link in Giulianis Tweet klickte, landete auf der Internetseite mit der Trump-Kritik. Bei Internetnutzern sorgte das für viel Erheiterung.

Giuliani findet es nicht lustig

Giuliani konnte darüber aber gar nicht lachen – und schien auch nicht zu verstehen, was genau passiert war. In einem Tweet unterstellte der Berater für Cybersicherheit des Weissen Hauses dem Kurzbotschaftendienst böse Absicht: «Twitter hat es jemandem erlaubt, mit einer ekelhaften Anti-Präsidenten-Botschaft in meinen Text einzudringen», schrieb der frühere Bürgermeister von New York. Es handle sich um «Anti-Trumper».

Doch damit zog Giuliani noch mehr Spott auf sich. «Trumps Berater für Cybersicherheit weiss nicht, wie Twitter funktioniert», schrieb etwa der demokratische Berater Brad Reason. «Gut, dass Rudy ein Cyberexperte ist...», witzelte der bekannte Cybersicherheits-Experte Brian Krebs.

(chk/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Wer-Ich? am 06.12.2018 13:09 Report Diesen Beitrag melden

    Not suprising

    Trump ernennt einen experten für Cyberattacken der nichts von dieser "Erxpertiese" besitzt aber ihm wohlgesinnt ist. Wer hätte sich das nur vorstellen können!

  • Stefan am 06.12.2018 09:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sinkflug

    Giuliani entspricht einfach perfekt dem intellektuellen Niveau von DT. Der ist auch in so manchem selbsternannter Experte, ohne einen blassen Schimmer von der Sache zu haben. Muss sich um ein wichtiges Auswahlkriterium bei Trump's Team handeln, dem Chef auf keinen Fall geistig überlegen zu sein. Wird aber mit jeder Kündigung und Neubesetzung schwieriger, weil das Niveau ständig am Sinken ist.

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  • Lacher am 06.12.2018 06:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Brüller

    Das ist ja eine unglaublich lustige Geschichte.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Lerf am 06.12.2018 20:35 Report Diesen Beitrag melden

    Rudy zum Zweiten

    Und heute hatte er schon wieder versehentlich einen Blog verlinkt. Der Rudy ist Comedy vom Feinsten.

  • UA am 06.12.2018 18:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie tief kann man sinken

    Mein Gott Rudi...wie dankbar sind wir dir doch alle, dass du als Bürgermeister New York City zu einer sicheren Stadt gemacht hast...wie souverän war dein Verhalten bei 9/11. Dein Drang nach öffentlicher Aufmerksamkeit steht dir leider seither immer wieder im Weg. Du lässt kein Fettnäpfchen aus. Sehr schade, Rudi.

  • Paul am 06.12.2018 16:08 Report Diesen Beitrag melden

    Kann es nicht mehr sehen

    All diese selbstverliebten Typen mit ihren Twitter-Nachrichten... Interessiert keinen, was die von sich geben!

  • Mutti am 06.12.2018 16:04 Report Diesen Beitrag melden

    Er hat doch recht

    Fehler sollte man immer anderen in die Schuhe schieben.

  • Wer-Ich? am 06.12.2018 13:09 Report Diesen Beitrag melden

    Not suprising

    Trump ernennt einen experten für Cyberattacken der nichts von dieser "Erxpertiese" besitzt aber ihm wohlgesinnt ist. Wer hätte sich das nur vorstellen können!