Trump vs. Bloomberg

09. November 2019 05:21; Akt: 09.11.2019 05:21 Print

«Der kleine Michael wird scheitern»

New Yorks früherer Bürgermeister, Michael Bloomberg, steigt in das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur ein - und wird von Trump prompt angegriffen.

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Die Demokraten haben einen weiteren Kandidaten, der in den Wahlkampf um die Präsidentschaftskandidatur einsteigt: Michael Bloomberg, der zu den reichsten Männern der Welt zählt.

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Der frühere New Yorker Bürgermeister reichte am Freitag (Ortszeit) die Unterlagen für eine Kandidatur bei den Vorwahlen im US-Bundesstaat Alabama ein. Kurz vor Ablauf der Frist tauchte sein Name auf der Website der Demokraten in Alabama in der Liste der Kandidaten auf.

Trump: «Er ist ein Niemand»

Mehrere Medien, darunter die «New York Times» und CNN, hatten zuvor berichtet, dass Bloomberg eine Kandidatur erwäge. Bloomberg sei der Ansicht, dass die Favoriten unter den Präsidentschaftsbewerbern der Demokraten, der Ex-Vizepräsident Joe Biden und die Senatorin Elizabeth Warren, nicht gegen US-Präsident Donald Trump gewinnen könnten, zitierte die «New York Post» aus seinem Umfeld.

Trump liess es sich nicht nehmen, über seinen möglichen Kontrahenten zu lästern. «Er hat nicht die Magie für den Einzug ins Weisse Haus». Er sei sich sicher, dass «der kleine Michael scheitern wird». Trump, der knapp 20 Zentimeter grösser ist als Bloomberg, bezeichnete ihn zudem als ein Niemand, der nichts erreichen werde. «Aber ich glaube, er wird Biden schaden.»

Trump äusserte sich bereits, bevor Bloombergs Kandidatur offiziell war. (Quelle: Youtube/CNBC)

Im März hatte der Milliardär, der von 2001 bis 2013 Bürgermeister von New York war, eine Kandidatur bei der US-Präsidentschaftswahl 2020 noch ausgeschlossen.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Wa am 09.11.2019 07:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Präsident mit 77?

    Der gute Mann ist 77 Jahre alt! Er sollte seinen Ruhestand geniessen und sich das nicht antun.

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  • Alexandra am 09.11.2019 06:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der Lästerer

    Trump hat immer nicht nicht begriffen, dass innere Grösse zählt. Ausserdem hat Bloomberg einen zweimal grösseren Intelligentsquotienten.

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  • Expat am 09.11.2019 07:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wer denn noch

    Mal schauen wen die Demokraten als nächsten aus dem Hut zaubern, vielleicht noch jemand aus der Kennedy Dynastie oder gar noch Frau Obama.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Jaqueline am 09.11.2019 20:25 Report Diesen Beitrag melden

    Genialer Mensch und Präsident

    Trump ist einfach genial.Das will man einfach nicht hören,weshalb ist mir nicht klar.Ich jedenfalls finde ihn einen wunderbaren Menschen und ein genialer Präsident.darum würde es mich nicht wundern,wenn das nicht veröffentlicht wird.

  • Wie auch immer am 09.11.2019 15:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wo sind die geeigneten Kandidaten?

    Gibts eigentlich keine jüngeren Kandidaten und Kandidatinnen? Manchmal frage ich mich schon warum in diesem riesigen Land keine geeigneteren Leute zu finden sind.

  • Wähler 2020 am 09.11.2019 14:57 Report Diesen Beitrag melden

    Amüsant

    Ich glaube, dass viele Trumpversteher hier regelmässig als Kommentarschreiber "den Volkswillen" und die "direkte Demokratie" (bei uns) zur Religion erheben. Trump dagegen stellt sich über das Gesetz und damit über das Volk. Anstatt dies zu kritisieren wird Trump noch bejubelt.

  • Kalvin am 09.11.2019 14:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bloomberg gehört zu Hillary Clan

    Welchem man nachsagt mit involviert in dem Skandal von 9/11 zu sein. Eine Ausstellung zu Ehren der Opfer empfinde ich als beispiellos krank. Es ist Zeit für ein neues Blatt und eine jüngere Generation. Wählt Andrew Yang. Technologie ist der Ansatz für Lösung unsere Probleme! Aber Technologie kann und wird von falschen Menschen am Steuer missbraucht! Wir brauchen einen Andrew Yang in unserer Zeit.

  • ElTZ am 09.11.2019 14:35 Report Diesen Beitrag melden

    Starker anderer Kandidat/in

    Wenn damals eine Stärkere Gegen-Kandidatin als Clinton angetreten wäre, hätte Trump keine Chance gehabt, also müsste nun ein starker, charismatischer, ehrlicher Kandidat gesucht werden. Muss kein Demokrat sein.