Donald Trump

02. Februar 2017 09:12; Akt: 02.02.2017 15:34 Print

«Euer Militär hat Angst, unseres nicht»

Der neue US-Präsident will offenbar gegen «bad hombres» vorgehen. Er hat mit dem mexikanischen Präsidenten telefoniert.

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US-Präsident Donald Trump hat ein militärisches Eingreifen in Mexiko angedeutet, sollte das Nachbarland nicht energisch gegen die von ihm so genannten «bad hombres» vorgehen. Das geht aus einem Telefonat Trumps mit dem mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto vor, von dem die Nachrichtenagentur AP einen Wortlautauszug erhielt.

Unklar bleibt darin, wen oder was Trump mit den «üblen Leuten» meint – er hat den Begriff «bad hombres» allerdings bereits im Wahlkampf für Drogenbarone und «schlechte Menschen» aus Mexiko verwendet.

«Euer Militär ist verängstigt»

Aus dem der AP von einer Gewährsperson zugespielten Wortlautauszug des am Sonntag geführten Telefonats geht nicht Peña Nietos Reaktion auf Trumps Äusserung hervor. Dem Transkript zufolge sagt Trump: «Ihr habt da unten einen Haufen bad hombres. Ihr macht nicht genug, um sie zu stoppen. Ich denke, euer Militär ist verängstigt. Unseres nicht, ich könnte es also da unten hinschicken, um sich der Sache anzunehmen.»

Das mexikanische Aussenministerium wies Darstellungen zurück, das Gespräch sei feindselig und für Peña Nieto demütigend gewesen. «Es ist absolut falsch, dass der Präsident der Vereinigten Staaten gedroht hat, Truppen nach Mexiko zu schicken», sagte Aussenamtssprecher Eduardo Sanchez am Mittwochabend im Rundfunksender Radio Formula.

Auch das Weisse Haus erklärte: «Die negativen Äusserungen, auf die sie sich beziehen, hat es in dem Gespräch nicht gegeben. Der Ton war im Gegenteil konstruktiv.»

(woz)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Thomas am 02.02.2017 11:07 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Funken Wahrheit

    Ich finde zwar der gute Donald poltert als mächtigster Mann der Welt zu sehr, jedoch steckt auch in allem etwas Wahrheit. In Mexico herrscht schon seit Jahren ein Krieg zwischen den Drogenbossen und der Regierung. Ohne wirklich entschlossenes Handeln wird das nie besser. Aber US Truppen in Mexico? Das sollte jedes Land selber regeln.

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  • Peter P. am 02.02.2017 11:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und weiter gehts

    Militärische Interventionen im Ausland gehören schliesslich zu den amerikanischen Spezialitäten :D Andere Staatsführer zu demütigen ist aber offensichtlich Trumps eigener Stil ;) Ich habe mir Popcorn gemacht und warte gespannt auf weitere News von ennet em Teich. Danke liebe Amis für die vier nächsten, spannenden, Jahre :D Und denkt immer daran: Ihr habt so gewählt, also habt ihr das auch so gewollt :D Vorzeigedemokratie vom feinsten.

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  • John Wayne am 02.02.2017 10:59 Report Diesen Beitrag melden

    Wieso..

    habe ich den Eindruck, dass das so der Trump genau gesagt hat...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Tropicthunder am 02.02.2017 17:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ghost recon: wildlands

    Es ist schon fast Tradition das US Militär in fremde Staaten zu schicken.

  • Martial2 am 02.02.2017 14:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht nur grosse Worte...

    Abwarten, was Mr. Präsident verspricht, das tut er auch. Nach unseren Kenntnisse hatte Amerika noch nie ein solcher energischer, aktiver Präsident gehabt. Man sagt neue Besen wischen besser, aber der fegt wie der Tsunami! Wenn es im Rahmen bleibt, ist es nicht so schlecht!!

    • Peter P. am 02.02.2017 20:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Martial2

      Im Rahmen... wir werden sehen ;) Ich mache mich auf 4 actionreiche Jahre gefasst, die Amis wollten einen der zuerst handelt und danach (wenn überhaupt) überlegt. Und den haben sie nun bekommen :D

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  • speedy2008 am 02.02.2017 12:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die 7.Kavallerie wartet

    Also bitte, das hätte man von Reagan erwartet, aber nicht von Donald Dumpfbacke. Die Usa w erden ihrer Geschichte tr eu, wo am Anfang nur die Wasp (white anglosaxon people) dominierten und später das stolze Mejico zum Sündenbock degradiert wurde (der mexikanische Adler als gerupftes Huhn karikiert). Trump wird immer mehr zum Trumpeltier.

  • Nikos Vertis am 02.02.2017 12:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Er hat Recht

    Die Drogenbarone drohen der Polizei und Militär und Familien werden gefoltert und bedroht,es ist ein gutes zeichen das man sie bekämpft, Wen es Mexico selber nicht mehr unter kontrolle bringt was soll man da machen es ist änlich wie Türkei gegen Isis in Syrien warum darf das usa nicht? wenn sie bedroht ist Sonst waren es nur diktatoren die bössen die drogenbosse hat niemand erwehnt

    • Pete69 am 02.02.2017 15:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Nikos Vertis

      Der Drogenkonsum in den USA ist SAS Problem. Keine Nachfrage, kein Angebot, so einfach ist das !

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  • Felix am 02.02.2017 12:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wer ist verängstigt?

    Mich verängstigt die tägliche Trump- Dosis!Der Trump wird allmählich zum Albtraum.... !Meine Kinder haben ein besseres Benehmen und lösen Konfliktsituationen und Probleme erwachsener als Trump!