Hillary Clinton

06. März 2019 01:25; Akt: 06.03.2019 01:29 Print

«Ich trete nicht an»

Bis jetzt wurde gerätselt, ob Hillary Clinton noch einmal für das US-Präsidentenamt kandidieren würde. Nun hat sich die Demokratin entschieden.

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«Ich werde mich weiterhin für das einsetzen, woran ich glaube»: Die vor drei Jahren gescheiterte Hillary Clinton. Foto: Cristobal Herrera (Keystone)

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Hillary Clinton hat eine erneute Kandidatur bei der US-Präsidentschaftswahl 2020 ausgeschlossen. «Ich trete nicht an, aber ich werde weiterhin arbeiten, sprechen und mich einsetzen für das, woran ich glaube», sagte die Demokratin dem CNN-Partnersender «News 12 Westchester» am Montag (Ortszeit).

Damit trat die Ex-Aussenministerin und frühere First Lady Gerüchten entgegen, sie könnte nach ihren gescheiterten Kandidaturen in früheren Jahren einen weiteren Anlauf aufs Weisse Haus nehmen. Clinton kündigte in dem Interview an, weiter ihre politische Meinung zu sagen. «Was in unserem Land auf dem Spiel steht, die Dinge, die gerade passieren, sind für mich zutiefst beunruhigend», sagte die Frau von Ex-Präsident Bill Clinton.

Clinton berichtete, sie habe sich schon mit einigen Präsidentschaftsbewerbern der Demokraten getroffen. «Ich habe jedem einzelnen von ihnen gesagt: Halte nichts für selbstverständlich, obwohl wir eine lange Liste von echten Problemen und gebrochenen Versprechen dieser Regierung haben, die hervorgehoben werden müssen.»

Treffen mit mehreren Kandidaten

Zu den Bewerbern bei den Demokraten gehören unter anderem die Senatoren Bernie Sanders, Kamala Harris, Amy Klobuchar und Elizabeth Warren sowie der frühere Wohnungsbauminister Julian Castro. Laut einem Bericht des Fernsehsenders CNN hat Clinton sich auch mit Vize-Präsident Joe Biden getroffen, der ebenfalls als möglicher Anwärter gilt, bisher aber nicht ins Rennen eingestiegen ist.

Auf die Frage, ob sie noch einmal für ein anderes öffentliches Amt kandidieren würde, antwortete Clinton ausweichend: «Ich denke nicht, aber ich lebe gerne in New York und ich bin so dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, acht Jahre lang Senatorin zu sein und mit Menschen aus unserem ganzen Bundesstaat zusammenzuarbeiten.»

Die Niederlage gegen Trump

Die frühere Senatorin für New York war 2008 ins Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten gegangen, unterlag aber Barack Obama, der letztlich US-Präsident wurde.

Clinton wurde seine Aussenministerin. 2016 setzte sich Clinton dann bei den Vorwahlen der Demokraten durch, erlitt aber eine überraschende Wahlschlappe gegen Donald Trump. Nach dieser Niederlage zog sich die Frau des früheren US-Präsidenten Bill Clinton ein Stück weit aus der Öffentlichkeit und der aktuellen Politik zurück.

(fal/chk/sda/afp)

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Ausgewählte Leser-Kommentare

Also bernie sanders wäre gut gewesen. – Pat

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Cartman1993 am 06.03.2019 03:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    phuu

    damit haben die Demokraten ein Problem weniger

  • Macho am 06.03.2019 06:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zum Glück

    Sonst wählen die Amis bei der nächste Wahl noch Mickey Mouse zum Präsidenten..

    einklappen einklappen
  • Vanessa Keephillyaway am 06.03.2019 05:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gottseidank

    Das ist doch eine gute Nachricht. Der Tag ist gerettet.

Die neusten Leser-Kommentare

  • supernova am 07.03.2019 11:52 Report Diesen Beitrag melden

    Hurra...

    Die Welt geht noch nicht unter. Mit Killary an der Macht hätten wir bestimmt schon einen nuklearen Winter. Die Frau geht über Leichen. Mehr als Bush zu seiner Zeit. Vielen Dank für's nicht antreten.

  • die Ritterin am 07.03.2019 11:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    danke für den Verzicht

    Was für ein Glück! Trump ist eine Katastrophe, aber ich bin mir immer noch nicht sicher, ob diese verbitterte Frau mit dem irren Blick tatsächlich das kleinere Übel wäre.

  • Ms.Swiss am 07.03.2019 10:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eine Weise Entscheidung...

    ... die beste Aussage aller Zeiten.

  • Heimfried am 07.03.2019 10:00 Report Diesen Beitrag melden

    schade ...

    Immerhin gibt es noch zwei weitere Kandidaten in der Familie: Bill könnte es nochmals versuchen oder Chelsea wie Ivanka Trump in die Politik einsteigen ... Mami Hillary könnte ja dann wieder Aussenministerin werden oder zumindest irgendeinen Beraterjob übernehmen ...

  • A.Z. am 07.03.2019 07:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    2020.. 2024..

    Das Problem: Solange die Demokraten sich selber zerfleischen wird ein Trump gewinnen. Ohne Burgfrieden wird das nichts mit einem Kandidaten (ja genau, ein Mann.. eine Frau wird bei der Mehrheit keine Chance haben), der eine Alternative darstellt.