Franziskus beichtet

07. Juni 2013 16:26; Akt: 07.06.2013 16:52 Print

«Ich wollte nicht Papst werden»

Papst Franziskus hat bei einem Treffen mit Kindern sehr offen über seinen Werdegang geplaudert. Papst sei nicht sein Berufswunsch gewesen.

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Papst Franziskus hat bei einer Audienz mit Tausenden Kindern aus jesuitischen Schulen ungewohnt offen über seinen Werdegang zum Pontifex Maximus gesprochen. Die Entscheidung, Priester zu werden, sei für ihn schwierig gewesen, und er habe immer wieder «Momente innerer Dunkelheit» erlebt, sagte Franziskus am Freitag im Vatikan zu den Schülern aus Italien und Albanien. Er habe es dann aber doch gemacht, weil er Christus liebte.

Schliesslich überraschte die kleine rothaarige Teresa Franziskus mit der Frage, ob er denn überhaupt Papst habe werden wollen. Nach einigen Witzeleien antwortete er schliesslich: «Ich wollte nicht Papst werden.»

(aeg/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • A. Gnostiker am 07.06.2013 16:58 Report Diesen Beitrag melden

    gute Idee

    Dann trete ab, Amigo. Den Vatikan auflösen und das Geld in weltweite Geburtenkontrolle + nachhaltige Entwicklung investieren.

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  • Hochachter am 07.06.2013 17:11 Report Diesen Beitrag melden

    Lieber Papst,

    Sie sind das Beste, was der Römisch-katholischen Kirche passieren konnte. Danke dafür, dass Sie Papst geworden sind und kommen Sie doch bitte mal die Schweiz besuchen. Gracie.

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  • Fritz Pfister am 07.06.2013 19:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Keine Ahnung

    Wieso glaubt ihr alle das? Schon mal vom Beichtgeheimnis gehört

Die neusten Leser-Kommentare

  • Fritz Pfister am 07.06.2013 19:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Keine Ahnung

    Wieso glaubt ihr alle das? Schon mal vom Beichtgeheimnis gehört

  • Kusi am 07.06.2013 19:31 Report Diesen Beitrag melden

    Könnte doch die Wahl ablehnen.

    Komisch, das sagt jeder Papst, dass er eigentlich nicht Past werden wollte. Man kann doch die Wahl einfach nicht annehmen? oder nicht. Jeder will doch so viel Macht besitzen, wenn er die möglichkeit hat. Warum lügen die uns dann eins vor.

  • a. tenner am 07.06.2013 19:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nicht der vatikan

    der kirchensteuern erhebt. das ginge dann wohl etwas weit! einzig die kirchgemeinden erheben steuern und damit bezahlen sie normalerweise die ausgaben, welche in den jeweiligen gemeinden anfallen! und sie unterhalten die wertvollen historischen gebäude, für welche auch viele touristen in die schweiz reisen und die portemonnais der atheisten mitfüllen!

  • Hochachter am 07.06.2013 17:11 Report Diesen Beitrag melden

    Lieber Papst,

    Sie sind das Beste, was der Römisch-katholischen Kirche passieren konnte. Danke dafür, dass Sie Papst geworden sind und kommen Sie doch bitte mal die Schweiz besuchen. Gracie.

    • Nadine L. am 07.06.2013 18:09 Report Diesen Beitrag melden

      Immer nur Kritik

      Bin auch genau dieser Meinung. Leider hat es immer welche, die in jeder Tat etwas Schlechtes sehen und lieber jeden Papst kritisieren: Kleidung, Botschaft, Herkunft, Geld des Vatikans, gleich was... Hauptsache man kann was negatives anhängen! Hoch und lang lebe Papst Franziskus!

    • GATorre am 07.06.2013 18:12 Report Diesen Beitrag melden

      Zu viel der Ehre

      Bei der momentanen himmeltraurigen Haltung vieler Schweizer der röm.kath. Kirche und dem Papsttum gegenüber, empfehle ich Papst Franziskus auf keinen Fall einen Besuch unseres Landes, es wäre zu viel der Ehre solchen notorischen Kirchenhassern gegenüber. Auch da sind wir ein Eidgenossen ein "Sonderfall", ein negativer dazu!

    • Schwei Zer am 07.06.2013 18:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @GATorre

      Genau er soll nicht kommen. Und zwar weil es in der freidenkenden Schweiz niemanden interessiert, was ein Mann im weissen Gewand sagt, der auf Kosten anderer lebt. Zusätzlich würde der Besuch Unmengen an Steuergeldern verschlingen.

    • CHler am 07.06.2013 18:58 Report Diesen Beitrag melden

      @GATorre

      Würde mich interessieren, woher Sie das Wissen nehmen, dass die Schweizer die Kirche "hassen"? Verwechseln Sie Hass nicht vielleicht eher mit (gerechtfertigter) Kritik am Kirchensystem? Meiner Erfahrung nach ist man hierzulande allgemein gegenüber jeder Form von Religion eher kritisch eingestellt, das ist aber in England, Deutschland (Giordano-Bruno-Stiftung als bsp.) und anderen Ländern ebenfalls der Fall. Die kath. Kirche ist da nur ein kritisiertes Objekt unter vielen anderen.

    • atheist am 07.06.2013 20:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      hallo?!

      warum sollte man den positives sagen? was hat denn der papst bis jetzt bitte gemacht ?? ein paar kinder besucht ?! toll! das ich nicht lache.. sie sitzen weiterhin auf ihren vatikan - milliarden schätze und schauen zu wie täglich leute an der armut sterben!

    • Danny am 07.06.2013 21:23 Report Diesen Beitrag melden

      GATorre

      Es geht nicht um Hass, sondern um Ablehnung. Nicht Ablehnung des Glaubens, sondern Ablehnung der Religion. Insbesondere der Religionen, die eher politische Dogmen und eigene, gewagte Interpretationen von Bibel/Koranversen verbreiten, als die Lehren Jesu oder Mohammeds. Sowohl der Islam als auch das Christentum sollten den Menschen eine Stütze sein. Aber vor lauer "wir sind die Besseren", geht es nur noch darum wer Recht hat, sogar innerhalb der diversen Religionen und man verblendet damit die Menschen.

    • Diakon am 08.06.2013 13:54 Report Diesen Beitrag melden

      Bitte nicht!

      @GATorre: Ein Papstbesuch ist eine Ehrerbietung einem Land und seiner Bevölkerung gegenüber, da hast du vollkommen recht. Eine solche Geste verdient unser laizistisches und kirchenfeindliches Land wirklich nicht. Seine Heiligkeit wäre hier fehl am Platz. Er würde sehr an die Verhältnisse damals in Argentinien erinnert, Hass, blanker Hass schlägt allem gegenüber, was Religion und Kirche heisst vor allem, was die katholischen Werte anbelangt.

    • Trachsel Philippe am 08.06.2013 19:03 Report Diesen Beitrag melden

      Ist ja schön und gut.

      Aber haben sie sich wirklich mal Gedanken gemacht was der Papst ist? Ein Mensch genau. Der gewählt wurde von Menschen. Macht da nicht etwas klick? Ich bin Christ. Aber dazu brauche ich niemand der die Verbindung zu Gott hat. Sondern ich alleine brauche die Verbindung. Das Geld was der Vatikan ausgibt, könnte viel besser investiert werden. Und zwar in das was Gott wirklich möchte. Nächstenliebe.

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  • A. Gnostiker am 07.06.2013 16:58 Report Diesen Beitrag melden

    gute Idee

    Dann trete ab, Amigo. Den Vatikan auflösen und das Geld in weltweite Geburtenkontrolle + nachhaltige Entwicklung investieren.

    • Peter Meier am 07.06.2013 17:16 Report Diesen Beitrag melden

      Genug

      mein gota jetat hört mal auf mit diesem Geld, der Vatikan spendet seehr viel Geld, mehr als du denkst, ausserdem lebt der Staat Vatikan alleine von den Museen, einem Hotel und Restaurants. Und ich dachte hier in der Schweiz herrscht Glaubensfreiheit?Haha das ich nicht lache.

    • Daniel E. am 07.06.2013 17:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Army

      wie wärs mit Armeen abrüsten? Fänden sie das nicht sinnvoller?

    • skydel0 am 07.06.2013 18:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      steuern

      ja für das sie minimum von jedem scheizer katholiken kirchen steuer einsameln trozdem zu wenig! zählt doch mal :)

    • Kris am 07.06.2013 18:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      ...

      Und Sie sind vermutlich atheist welcher soweiso keine Kirchensteuern bezahlen muss. Also sollten sie auch nicht reklamieren.

    • A. Gnostiker am 07.06.2013 19:07 Report Diesen Beitrag melden

      reklamieren?

      Ich bin nicht Atheist, weil ich nicht glaube. Agnostiker heisst salopp ausgedrückt "nicht-wisser". Die wahren Ungläubigen. Atheisten glauben, dass es keinen Gott gibt. Ich glaube NICHT, dass es so etwas gibt. Ich behaupte weder noch. Das ist ein grosser Unterschied. Und ja, ich zahle nichts an Sekten (ausser der Sekte "Demokratie" oder "Mammonkratie", die uns via Staat vorgegaukelt wird). Zudem reklamiere ich ja nicht, sondern ich schlage vernünftige Lösungen vor.

    • Danny am 07.06.2013 21:27 Report Diesen Beitrag melden

      @Daniel

      Armeen abrüsten? Der Mensch führt Kriege, seit es den Menschen gibt. Und seit mindestens der Antike, gibt es Armeen. Es wäre sinnvoll diese abzuschaffen, sicher. Aber niemals wird das geschehen. Es ist immer mindestens ein Land nicht dazu bereit. Und um diese letzte Armee aufzulösen braucht es was? Richtig. Eine stärkere Armee.

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