Trump vs. Politikerinnen

22. Juli 2019 04:24; Akt: 22.07.2019 09:09 Print

«Sie sollten sich bei Amerika entschuldigen»

Der US-Präsident legt gegen die vier weiblichen Demokratinnen nach und verlangt von ihnen eine Entschuldigung - bei den USA und Israel.

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US-Präsident Donald Trump twittert erneut im Zusammenhang mit der von ihm losgetretenen Konfrontation mit vier weiblichen Abgeordneten der Demokraten. «Ich glaube nicht, dass die vier Kongressabgeordneten in der Lage sind, unser Land zu lieben.» Dies schrieb der Republikaner am Sonntag auf Twitter. «Sie sollten sich bei Amerika (und Israel) für die schrecklichen (hasserfüllten) Dinge entschuldigen, die sie gesagt haben», führte der US-Präsident zudem weiter aus.

Der demokratische Abgeordnete Elijah Cummings verurteilte den erneuten Angriff. Er habe «keinen Zweifel» daran, dass Trump ein Rassist sei. «Das sind Menschen und Frauen, die ihr Land lieben», verteidigte Cummings im Sender ABC seine Kolleginnen. US-Senator Cory Booker, der für die Demokraten die Nominierung als Präsidentschaftskandidat anstrebt, sagte bei CNN, dass Trump «schlimmer als ein Rassist» sei.

Der US-Präsident hatte Alexandria Ocasio-Cortez, Rashida Tlaib, Ilhan Omar und Ayanna Pressley vor wenigen Tagen aufgefordert, sie sollten «dahin zurückgehen, wo sie hergekommen sind, und helfen, diese total kaputten und kriminalitätsverseuchten Orte wieder in Ordnung zu bringen». Alle vier Abgeordneten sind US-Bürgerinnen. Drei von ihnen wurden sogar in den Vereinigten Staaten geboren.

(roy/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Wörni am 22.07.2019 06:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Entwicklungshilfe und Nächstenliebe

    Die Idee ins Land zurück gehen, wo man ursprünglich hergekommen ist, wäre auch für unser Land ein grosser Beitrag, dass andere Länder wirtschaftlich hochkommen. Das gelernte und studierte in die Heimatländer zu tragen könnte viel bewegen. Denke da vor allem an Afrika. Das wäre wirksame Entwicklungshilfe.

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  • Rio131313 am 22.07.2019 04:52 Report Diesen Beitrag melden

    Rassismuskeule

    Offenbar ist auch in den USA die Rassismuskeule das beliebteste Argument gegen missliebige Politiker der Gegenpartei. Wie lange machen die Medien dieses Spiel noch mit?

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  • Expat am 22.07.2019 06:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht zielführend

    Seit der Wahl von DT also seit fast 3 Jahren tun die Demokraten nichts anderes als ihrer Niederlage nachzutrauern und jede Äusserung des Präsidenten als Skandal zu vermarkten. Mit dieser Taktik werden sie auch die nächste Wahl verlieren. Denn die Bevölkerung will Lösungen und nicht jeden Tag diese gespielte Empörung der Verlierer.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Waldfrau am 22.07.2019 20:20 Report Diesen Beitrag melden

    Spielchen spielen

    Die Demokraten müssten nur die Strategie ändern und ihre Energie mit seinen Spielchen zu verplempern. Es ist wie beim Schach immer einen Zug voraus.....

  • Mr. M. am 22.07.2019 19:05 Report Diesen Beitrag melden

    pardon

    Ich finde auch, dass sich die USA bei der Welt dafür entschuldigen sollten und einen solchen Präsidenten zu haben.

  • Rockpower am 22.07.2019 18:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nix mit "ich bin hier geboren"

    Der Irrglaube, durch die Geburt in einem fremden Land automatisch ein Patriot zu sein, ist naiv und und fördert u.U. nachhaltig die Überfremdung, denn in vielen Familien wird die Kultur, der Glauben und die Sprache (auch mit Zwang) über Generationen weiter gegeben...

  • Sabrina am 22.07.2019 17:36 Report Diesen Beitrag melden

    Strategie

    Wenn die Demokraten seine Spiele mitspielen geht Trumps Rechnung auf und er wird wiedergewählt. Es ist wie beim Schachspiel. Hier ist Strategie gefragt.......alles andere ist verpuffte Energie.

  • Benno B. am 22.07.2019 13:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wer kritisiert darf kritisiert werden ...

    Frau Pelosi war nicht in der Lage, diese Frauen zu bändigen. Mit ihren extremen Äußerungen schaden sie den Demokraten bei der nächsten Wahl des Präsidenten. Präsident Trump nützt diese Chance geschickt aus. Und Trump ist kein Politiker, der Fakten nicht ausspricht. Er sagt was er denkt. Und damit ist er ehrlicher als diejenigen Politiker, die nicht den Mut haben, Tatsachen öffentlich zu äußern.

    • Analyst am 22.07.2019 19:10 Report Diesen Beitrag melden

      Redefreiheit in den USA

      Trump hat hundertmal bewiesen das er Fakten weder kennt noch twittern.Und was Trump diesen Frauen vorgeschlagen hat:Geht zurück.... ist keine Schädigung der Reps?Und die Reaktion ist mehr als gerechtfertigt,da gibts nichts zu bändigen.

    • E. Sperantor am 22.07.2019 19:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Benno B.

      Trump denkt? Wusste gar nicht dass er auch das noch kann. Muss wirklich ein großartiger und herausragender Zeitgenosse sein. Eigentlich todtraurig, dass seine Amtszeit nach 4 Jahren zu. Ende sein soll.

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